Warum Originalität von Texten auch im Business-Umfeld immer wichtiger wird

Autorin/Redakteur: Verena Kunz-Gehrmann, Chief Marketing Officer bei Ouriginal/gg

Die Pandemie hat die Art und Weise, wie wir arbeiten und miteinander umgehen sehr beeinflusst, und unser Arbeitsumfeld stark verändert: Viele Beschäftigte wurden dazu angehalten, von Zuhause aus zu arbeiten, und das entweder auf Halbzeit- oder Vollzeitbasis. Dies wiederum hatte einen Einfluss auf die Produktivität und auch die psychische Gesundheit von Angestellten: 78 Prozent der größten Unternehmen auf der Welt sind der Meinung, dass Telearbeit einen negativen Einfluss auf die Produktivität gehabt hätte (Quelle: World Economic Forum). Die Regierung von Großbritannien hebt in mehreren Studien hervor, dass während den Zeiten des Lockdowns psychische Verstimmungen, Angstzustände und depressive Symptome stark zugenommen hätten (Quelle: COVID-19 mental health and wellbeing surveillance report).

Bild: Ouriginal

Was bedeuten diese Entwicklungen für Inhalte und Texte im Business-Umfeld? Auf den ersten Blick erscheint diese Frage eher zweitrangig und unbedeutend, vor allem mit Blick auf die globalen Auswirkungen der Pandemie. Doch für jedes Unternehmen sind Reputation und Einnahmen stärker denn je gefährdet, wenn die Originalität von Texten nicht geschützt wird. Um diese Behauptung besser einschätzen zu können, schauen wir uns am besten zunächst an, warum Originalität für Unternehmen eine dermaßen wichtige Rolle spielt.

Originale Inhalte in der Business-Welt spielen auch abteilungsübergreifend eine wichtige Rolle

Inhalte sind in den letzten Jahren noch wichtiger für jedes Unternehmen geworden. Veröffentlichungen in verschiedenen Formaten definieren ganze Unternehmen, deren Produkte und deren Service-Angebot – und um unterscheidbar und interessant zu sein, sollten diese Inhalte einzigartig sein. Unternehmen weltweit produzieren täglich große Mengen an Artikeln, Videos und Posts, und es gibt fast keine Abteilung in Unternehmen, die wirklich keine Inhalte jeglicher Art erstellt.

Nehmen wir die Marketing-Abteilung als erstes Beispiel. Hier werden jeden Tag Produktbeschreibungen, Pressemitteilungen, Blogposts, Werbung und viele andere Inhalte verfasst. Durch den starken Bedarf an neuem und kreativem Content für größere Kundenaufmerksamkeit und Interesse erstellen Marketingabteilungen Inhalte nicht nur ‚inhouse‘, sondern lagern die Erstellung oft bei Freelancern oder Agenturen aus.

Im Vertrieb sieht es nicht viel anders aus: Jeden Tag generieren Vertriebler Angebote, Ausschreibungsbewerbungen, Verträge und Präsentationen – Inhalte, die essenziell zum Verkauf der Produkte sind und letztendlich Umsatz generieren. Im Forschungs- und Entwicklungs-Umfeld dominieren Forschungsarbeiten, Studien, Patentanträge, Source Codes, Handbücher, und vieles mehr. Auch in der Verwaltung, in der Personalabteilung, Finance, der Rechtsabteilung und im Management spielen niedergeschriebene Inhalte eine wichtige Rolle. Hier sind es vor allem Finanz- und Geschäftsberichte, Reports, Richtlinien, Marktanalysen, Verträge, Prozessdokumente, an und mit denen täglich gearbeitet wird. Alleine im Jahr 2020 sind 64,4 Zettabytes an Inhalten produziert worden (Quelle: Statista).

Bild: Ouriginal

Die Gefahren durch Kopien oder Plagiate

In der heutigen Welt gibt es fast unbegrenzte Ressourcen an Online-Wissen – was Vor- und Nachteile mit sich bringt. Inhalte sind für alle Mitarbeiter, aber auch Mitbewerber frei zugänglich. Selbst wenn man jede Quelle von übernommenen oder kopierten Inhalten angibt – kann man sich wirklich sicher sein, dass auch jeder Kollege, Mitarbeiter oder Mitbewerber dasselbe tut?  

Wenn die Originalquelle von Inhalten zitiert wird, dann sind referenzierte Inhalte nicht nur erlaubt, sondern tragen auch oft zu einem positiven Unternehmens-Image bei. Sogenannte ‘Thought Leader’ hören nicht nur anderen Meinungsbildenden zu, sondern geben deren Meinung gerne reflektiert wieder.