KI-Browser agieren autonom und führen Aufgaben wie Surfen, Einkäufe oder Datenverarbeitung ohne direkte Benutzerinteraktion aus, was laut Andy Grolnick, CEO von Graylog, erhebliche Sicherheitsrisiken birgt. Sie umgehen menschliche Schutzmechanismen und können sensible Daten unbemerkt weitergeben, was die Angriffsfläche für Cyberangriffe deutlich vergrößert. Untersuchungen zeigen, dass KI-Agenten Schwachstellen in Datenerfassung, Entscheidungsfindung, Aufgabenverarbeitung und Datenspeicherung aufweisen, die gezielt ausgenutzt werden können. Grolnick empfiehlt Unternehmen, KI-Browser-Aktivitäten zu protokollieren, strikte Nutzungsrichtlinien zu etablieren, Verhaltenserkennung einzusetzen und regelmäßige Red-Team-Tests durchzuführen. Nur durch zentrale Überwachung, Echtzeitanalyse und Governance lassen sich die Risiken agentenbasierter KI im Unternehmensumfeld kontrollieren.
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