Hybride Arbeit nach Corona: Für die Besten – nur das Beste

4. Auf der sicheren Seite bleiben

In den vergangenen Jahren hat sich Software zur Überwachung der Internetnutzung, des Kalenders und der Tastatureingaben immer mehr durchgesetzt. Stichprobenartige Überprüfungen oder aktive Überwachung (etwa das stichprobenartige Durchsuchen von E-Mails nach Schlüsselwörtern oder Phrasen) lassen sich mit moderner Software relativ leicht durchführen. Richtig eingesetzt, und in Verbindung mit einer Stimmungsanalyse, kann solche Software Unternehmen dabei helfen, die Arbeitserfahrung ihrer Mitarbeitenden zu bewerten. Die Überwachung von Privatwohnungen wird jedoch als höchst invasiv angesehen. Hier gilt es, auf der sicheren Seite zu bleiben, transparent zu agieren und den Mitarbeitenden das Gefühl zu geben, dass sie umfassend begleitet werden, aber nicht ausspioniert.

5. Von der Struktur zur Kultur: AI schafft Platz für Kreativität

In der sich schnell verändernden, stark dynamischen digitalen Welt werden immer wieder Fragen auftauchen, wenn komplexe Technologien interaktive Funktionen übernehmen. KI gehört sicher dazu, daher sollte sie möglichst komfortabel und intuitiv zum Einsatz kommen; praktisch eine Art „persönlicher Assistent“ im gesamten Digital-Erlebnis sein. Wie ein guter Hotel-Concierge sollten KI-getriebene Anwendungen Bedürfnisse antizipieren, Antworten parat haben und sie in der Sprache des Fragestellers, in seiner bevorzugten Visualisierung auf valider Datenbasis bereitstellen.

KI eignet sich besonders, um Aufgaben auf niedriger Ebene übernehmen, so dass hoch qualifizierte Wissensarbeiterinnen und Wissensarbeiter ihre Zeit und Energie auf höhere kognitive Aufgaben konzentrieren und kreativ sein können. Für Digital Workerinnen und Worker, die in ihrer Organisation aufsteigen und größere Verantwortung mit mehr Transparenz übernehmen möchte, kann KI Routineaufgaben beschleunigen und vereinfachen. KI kann den Support zeitsparend automatisieren und rund um die Uhr bereitgestellt werden, während gleichzeitig Informationen über die Bedürfnisse und Reaktionen der Mitarbeiter gesammelt und ausgewertet werden.

Die Chancen von KI tauchen daher auch immer mehr im Bewusstsein auf: Laut Studien mit Stichproben in den USA, Asien und Europa möchten die meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weltweit inzwischen KI nutzen. Untersuchungen von Unisys zur Digital Workplace Divide zeigen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sechsmal häufiger ihren Job kündigen wollen, wenn sie für einen „Technologie-Nachzügler“ arbeiten.

Fazit

Damit der Arbeitsplatz der Zukunft Erfolg haben kann, müssen Unternehmen eine Kultur schaffen, die sowohl die Zeit als auch die Gesundheit ihrer mobilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter respektiert. Um erfolgreich zu sein, brauchen Unternehmen zufriedene, gesunde Mitarbeitende und eine hocheffiziente und widerstandsfähige IT, die auch die nächste große Herausforderung übersteht. Um hier gut gerüstet zu sein, tun weitsichtige Unternehmen ihren Mitarbeitenden am besten etwas Gutes: Sie bieten die besten Technologien an, um ihre Organisation zukunftssicher und nachhaltig erfolgreich zu machen. Sie führen eine gründliche Mitarbeiteranalyse durch, um zu ermitteln, welche Arten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern es gibt, welche Technologien sie benötigen und wie sie unterstützt werden müssen. Und sie lassen sich professionell beraten, um die Stimmung in ihrem Unternehmen zu verstehen und adäquat aufzunehmen und zu bedienen. Sind diese Punkte gewährleistet, steht einem erfolgreichen Wachstum mit digitalen Arbeitsplätzen auch nach Corona nichts im Wege.