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Ohne Sorgen vom 2,4 GHz-Band zu 5 GHz wechseln

Autor/Redakteur: Dirk Gates, Gründer und Executive Chairman von Xirrus/gg

Das 2,4 GHz-Band stößt hinsichtlich seiner Nützlichkeit für WLAN-Netzwerke langsam an seine Grenzen. Obwohl 5 GHz-Lösungen schon eine Weile verfügbar sind, halten viele IT-Administratoren einen Wechsel noch immer für kompliziert und favorisieren stattdessen einen 50:50-Mix in ihrem Netzwerkdesign.

Laut Gartner wird es bis 2020 mehr als 20 Milliarden vernetzte Geräte geben. Der 2,4 GHz-Standard wurde 1997 eingeführt. Er bietet gerade einmal drei nicht überlappende Kanäle und ist mit der Datenflut inzwischen ziemlich überfordert, was zu Interferenzen und abgebrochenen Verbindungen führt. Wenn es darum geht, die ständig wachsende Anzahl WLAN-fähiger Geräte zu unterstützen, muss die Industrie sich langsam von einer Technologie verabschieden, die in der Ära der Kassettenrecorder entwickelt wurde.

Auch wenn Systemadministratoren noch nicht so weit sind, diesen Wechsel zu vollziehen, die Geräte sind es. Neunzig Prozent aller Mobiltelefone, Laptops und Tablets können im 5 GHz-Band operieren. Für den 5 GHz-Standard spricht, dass er eine achtfach höhere Bandbreite bietet und in der Praxis zudem einfacher zu installieren ist. Sein Datendurchsatz ist deutlich besser; er ist das einzige Band, das die Möglichkeiten des 802.11ac-Standards wirklich nutzen kann und – mit bis zu 24 Kanälen – ist das WLAN deutlich weniger verstopft.

Halbherzige Bereitstellung

Die neuesten Chipsatzgenerationen unterstützen beide Bänder und sind deutlich kosteneffizienter als ihre Vorläufer. Während die Integration von 5 GHz-Fähigkeiten seitens der Konsumgerätehersteller selbstverständlich war, tut sich die Industrie damit deutlich schwerer.

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