Sysbus Trend-Thema „IoT“, Teil 2

Das März Trend-Thema lautet dieses Jahr „Internet of Things“ (IoT). Im zweiten Teil kommen die abas Software AG, die Deskcenter Solutions AG, Blinkked, Device Insight und TP-Link zu Wort.

„IoT, Industrie 4.0 und der Trend zur Fragmentierung erfordern eine möglichst flexible Verknüpfung kritischer Systeme, um Fertigungsprozesse an neue Geschäftsmodelle anzupassen“, erklärt Daniel Rau, Leiter Produktmanagement bei der abas Software AG. „Wir unterhalten zahlreiche Kooperationen, beispielsweise mit der RWTH in Aachen oder auch mit dem Fraunhofer Institut in Dortmund. Wir wissen von vielen bereits erfolgreich umgesetzten IoT-Projekten aus dem abas-Umfeld.“

„Vom Fuhrpark bis zur Schließanlage: Das Internet der Dinge erweitert das IT Asset Management um ganz neue Dimensionen“, so Christoph A. Harvey, Chief Executive Officer der DeskCenter Solutions AG. „Dennoch unterscheidet sich das Lifecyle Management dieser Devices nicht wesentlich von Laptop oder Smartphone. Man muss sie vollständig inventarisieren, ihre Software-Komponenten laufend aktualisieren und die Nutzung in Relation zur Lizensierung kontinuierlich prüfen, um Sicherheit und Compliance zu gewährleisten.“

Simon Bartmann, Founder & Chief Executive Officer bei Blinkked: „Der Linchpin im IoT wird unter anderem die Energiewende sein. Als UI sehe ich klar das Smartphone als bereits etablierte Steuerungsplattform mit Apps, die Themen wie Health, Smart Home, Blockchain, E-Commerce oder Smart Data aufgreifen. Der Prosumer erwartet Plug’n Play im Bezug auf Software und Hardware sowie sichere SaaS-Lösungen. Die bis dato unterschätzte Smartwatch wird dabei der Digital Key für Keyless- oder Motion-Anwendungen. Blaupausen wie das Energiewende Projekt enera an dem unter anderem die BTC AG, devolo oder die EWE AG beteiligt sind, werden holistische Ansätze mit ihren Partnern liefern. Durch die Smart Grids wird das Internet der Energie entstehen und diese Entwicklung wird völlig neue Ansätze ermöglichen. Der Markt verlangt nach holistischen Convenient-Lösungen, die ihren Weg aus der Nische finden.“

„OPC UA ist eine einheitliche Architektur. Sie ermöglicht die Abfrage aktueller und historischer Daten, kann Maschinentopologien abbilden und Konfigurationen sowie Steuerbefehle senden“, meint Hendrik Nieweg, Head of Solution Management bei Device Insight. „Sie bietet moderne Sicherheitsmechanismen und eignet sich für die Feldebene wie auch für die Anbindung an cloudbasierte Systeme, zum Beispiel IoT-Plattformen. Deshalb setzen wir gerade im Industrie 4.0-Umfeld auf OPC UA.“

Jeremy Barber, Pre-Sales Engineer bei der TP-Link Deutschland GmbH: „Das ‚Internet of Things‘ ist ein Ansatz, Menschen in alltäglichen Situationen zu unterstützen. Dieses Konzept ist keinesfalls neu, sondern seit 1999 bekannt. Allerdings war die Technik zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgereift, weshalb die Entwicklung vieler Ideen erst heute umgesetzt wird. Die zukünftige Namensänderung von ‚IoT‘ zu ‚IoE‘, dem ‚Internet of Everything‘, entspricht genau unserer Erwartung.“