Geringere Komplexität der API-Initiativen aufgrund von Datenvirtualisierung

Autor/Redakteur: Otto Neuer, Regional VP Sales bei Denodo/gg

Die digitale Transformation gewinnt immer mehr an Bedeutung. Vor allem dieses Jahr haben viele Unternehmensleitungen sehr deutlich erfahren müssen, was für eine zentrale Rolle moderne Technologien heutzutage haben. Die APIs stellen in praktisch jedem Digitalisierungsprozess einen wesentlichen Punkt dar. Sie machen die nahtlose Kommunikation unterschiedlicher Anwendungen erst möglich und schaffen gleichzeitig die Grundlage zum Aufbau neuer Dienste.

Screenshot: Sysbus

Unternehmen, die APIs entwickeln, profitieren auf zahlreiche Weise von diesen. Zum einen lässt sich deren Nutzung monetarisieren, Abläufe optimieren oder ganz neue Services entwickeln. Durch die vielen Vorteile bilden API-Initiativen zunehmend einen festen Bestandteil innerhalb der digitalen Transformationsstrategie von Unternehmen. Ihre Entwicklung ist jedoch komplex. Datenvirtualisierung kann diese Komplexität maßgeblich reduzieren.

APIs – allgegenwärtige Begleiter 

Durch APIs können Unternehmen bereits bestehende Anwendungen nutzen und in ihre Angebote einbetten. Dabei unterstützen die Schnittstellen intern bei der Automatisierung und Vereinfachung von Geschäftsprozessen sowie der Wiederverwertung von Daten. Extern gestalten APIs zahlreiche Services – im Vordergrund, aber auch im Hintergrund. Ein eingebettetes YouTube-Video in einem Artikel auf der Webseite einer Zeitung ist beispielsweise offensichtlich auf eine API zurückzuführen. Durch eine nahtlose Integration von APIs sind sich viele Nutzer oftmals aber gar nicht bewusst, wie viele Schnittstellen die digitalisierten Angebote von Unternehmen enthalten. Zahlen Kunden etwa in einem Online-Shop mit Kreditkarte, geben sie die benötigten Informationen auf der jeweiligen Webseite ein – eine API verifiziert diese dann im Hintergrund mit Rückgriff auf eine externe Anwendung. Erfolgt diese Bestätigung, sendet die Schnittstelle eine Antwort an die ursprünglich genutzte Webseite, was schließlich die Transaktion ermöglicht.

Datenvirtualisierung vermindert Komplexität in API-Entwicklung

Eine zentrale Herausforderung in der API-Entwicklung ist die Datenbereitstellung. Häufig müssen Daten zunächst über viele verschiedene Arten von Quellsystemen hinweg integriert werden, was ein komplexer und zeitaufwendiger Prozess sein kann. Herkömmliche Ansätze zur Erstellung von Data Services stoßen hier an ihre Grenzen, da diese ein manuelles und aufwändiges Coding erfordern.

Eine Lösung für diese Herausforderung bietet die Datenvirtualisierung. Datenvirtualisierung ist eine logische Datenschicht, die alle über verschiedene Systeme verteilten Unternehmensdaten integriert und einheitliche Daten in Echtzeit zur Verfügung stellt. Dieses bietet den Konsumenten Echtzeitzugriff auf die aktuellen Informationen, ohne dass sie mit den ursprünglichen Quellen verbinden müssen. Durch diese Abstraktion der Daten werden Entwickler im weiteren Prozess nicht mit der Komplexität des zugrundeliegenden Datenmodells konfrontiert sondern konnektieren lediglich gegen eine virtuelle Datenschicht.

Flexible Data-Services für effiziente API-Initiativen  

Virtuelle Datenmodelle mit integrierten Echtzeitdaten ermöglichen somit die einfache Einrichtung eines Data-Services, um API-Initiativen zu beschleunigen. Datenvirtualiserung bietet eine graphische Nutzeroberfläche, die es den Entwicklern ermöglicht, diese Datenbereitstellungsplattform durch ein paar Klicks zu realisieren. Auf dieser Ebene werden konsistente Datensätze schnell und einfach erstellt. Zudem können alle Entwickler relevante Informationen finden, nutzen und wiederverwenden. Hierdurch können Unternehmen mithilfe von Datenvirtualisierung ihre API-Initiativen beschleunigen und dadurch ihre digitale Transformation vorantreiben.