Im Kurztest: Fluke Network Pro 3000 F50 – Kabelverbindungen aufgedeckt

Mit dem Network Pro 3000 F50 liefert Fluke eine Lösung zum Identifizieren und Nachverfolgen von Kabelverbindungen. Das Produkt besteht aus zwei Komponenten. Zum einen dem so genannten Toner, der mit der zu prüfenden Leitung verbunden wird und ein Testsignal ausgibt, zum anderen der „Probe“, mit der die zuständigen Mitarbeiter dieses Signal im Betrieb verfolgen. Wir haben uns im Kurztest angesehen, wie die Arbeit mit dem Network Pro 3000 abläuft.

Mit der Network Pro 3000F-Serie lassen sich Kabelverbindungen prüfen und nachverfolgen. Dazu umfasst die Probe einen Lautsprecher, der das vom Toner ausgegebene Signal hörbar macht. Auf diese Weise ist es möglich, die Kabel durch Mörtel, Holzverkleidungen oder andere Umgebungen hindurch im Blick zu behalten.

Nach Angaben des Herstellers ist die Lösung leistungsfähig genug, um das Signal bei den meisten Kabelverbindungen über eine Entfernung von bis zu 16 Kilometern auszugeben. Um auf einzelne Adern zugreifen zu können, steht ein Anschluss mit Kabelklemmen zur Verfügung, Telefonleitungen und ähnliches lassen sich über eine RJ-11-Verbindung unter die Lupe nehmen.

Um Aderpaare zu identifizieren, stellt das Produkt die so genannte SmartTone-Fähigkeit bereit. Mit dieser müssen die zuständigen Mitarbeiter nur die beiden gewünschten Adern mit dem Toner verbinden und kurzzeitig auf der anderen Seite die gleichen Adern kurzschließen. Dann ändert sich die Höhe des erzeugten Tons und das Aderpaar wurde korrekt ausgewählt. Um die einzelnen Paare unterscheiden zu können, verfügt der Toner über fünf unterschiedliche Töne.

Für die Benutzung des Systems in lauten Umgebungen steht auch ein optional erhältliches Headset zur Verfügung. Im Test stellten wir fest, dass sich aber auch „normale“ Headsets, beispielsweise von Samsung, an der Probe betreiben lassen.

Der Test

Im Test untersuchten wir zunächst ein Stromkabel in der Wand unseres Testlabors. Außerdem hängten wir testweise ein Kabel über eine Tür und überprüften, ob wir den Ton auch durch die Tür, die ja deutlich dicker als ein normaler Wandputz ist, hören konnten. Darüber hinaus nahmen wir das SmartTone-Feature unter die Lupe. Abgesehen davon untersuchten wir auch noch diverse Ethernet-Vebindungen, die quer durch unser Haus gingen und prüften, ob wir die richtigen Anschlüsse zuordnen konnten.