Produkt des Monats: Smarte LED-Lampe und Smarte Steckdosenleiste

Autor: Dr. Götz Güttich

Diesen Monat haben wir zwei Produkte als „Produkt des Monats“. Zum einen eine InLine smarte LED-Lampe, zum anderen eine InLine smarte Steckerleiste. Beide Produkte lassen sich sowohl via App als auch über Sprachassistenten wie Alexa steuern. Die Lösungen wurden uns von der Intos Elektronik zur Verfügung gestellt, der die Marke InLine gehört.

Bild: InLine/Intos Elektronik AG

Zur Produktpalette der InLine-Smart-Home-Lösungen gehören unterschiedliche Lösungen wie Alarmsirenen, Außenkameras, Bewegungsmelder, Feuchtigkeitssensoren, Innenkameras, Steckdosen, Tür- und Fenster-Sensoren und eben LED-Lampen und Steckerleisten. Die Stechdosenleiste, die uns der Hersteller für den Test zur Verfügung gestellt hat, kann Verbraucher mit maximal 3.300 Watt bedienen. Sie verfügt über drei Steckdosen, eine Kindersicherung, einen Ein/Ausschalter, ein 1,8 Meter langes Kabel und vier USB-Anschlüsse über die sich Smartphones, Tablets und ähnliche Komponenten laden beziehungsweise betreiben lassen. Die Steckdosenleiste lässt sich im Betrieb sowohl über den Ein/Ausschalter aktiveren und deaktivieren als auch über eine App für Android und iOS steuern.

Inbetriebnahme der Steckerleiste

Um die Steckdosenleiste ins Internet zu bringen, müssen die Anwender zunächst einmal die App „Smart Life“ aus dem App-Store oder dem Play-Store auf ihrem Smartphone oder Tablet installieren. Anschließend ist es erforderlich, diese App zu öffnen und ein Benutzerkonto anzulegen.

Jetzt können sie links oben auf das Plus-Symbol klicken, um ein Gerät hinzuzufügen. Daraufhin zeigt die App eine Liste mit den verfügbaren Smart-Home-Lösungen an. Im der Steckerleiste beiliegenden Quick-Start-Guide heißt es nun, man solle nach „Elektrische Anlagen“ wechseln und dort auf „Steckdose“ gehen. In unserem Test funktionierte die Verbindungsaufnahme auf diese Art und Weise nicht. Wir entschieden uns in unserem zweiten Versuch dann für „Elektrische Anlage/Steckerleiste(Wi-Fi)“. Damit kamen wir dann etwas weiter. Der Hersteller scheint also entweder allen Steckdosenprodukten die gleiche Anleitung beizulegen, oder die Anleitung ist veraltet. Im Kapitel acht der Anleitung unter „Fehler und ihre Lösung“ steht übrigens korrekt, dass man das Produkt „Steckerleiste“ unter „Elektrische Anlage“ auswählen soll. Der Hersteller könnte die Anleitung auf jeden Fall nochmals überarbeiten und Konsistenz herstellen.

Im nächsten Schritt muss man nun den Ein/Ausschalter der Steckerleiste sechs Sekunden lang drücken, bis die Signallampe schnell blinkt (in der Anleitung ist hier von der Reset-Taste die Rede). Als das erledigt war, gingen wir in der App auf „Nächster Schritt“ und gaben die Zugangsdaten zu dem WLAN an, mit dem sich die Steckdosenleiste verbinden sollte.

In diesem Zusammenhang spielt es eine wichtige Rolle zu wissen, dass das Produkt nur 2,4-GHz Netze unterstützt, also nicht mit 5 GHz-WLANs zusammenarbeitet. Nach der Angabe der Zugangsdaten soll sich die App mit dem Gerät verbinden, was bei uns im Test aber nicht funktionierte.

Nach einigen vergeblichen Versuchen wechselten wir den Installationsmodus. Nach einem weiteren Drücken auf den Ein/Ausschalter begann die LED der Steckerleiste langsam zu blinken. Wählt man nun in der App nach der Angabe der WLAN-Zugangsdaten die Option „blinkt langsam“, so erhält man die Möglichkeit, sein Smartphone mit einem WiFi-Hotspot der Steckerleiste selbst zu verbinden. Sobald das geklappt hat, überträgt das Smartphone die WLAN-Zugangsdaten auf die Steckerleiste und diese verbindet sich dann mit dem WLAN. Man muss nun, um das Produkt zu nutzen, mit dem Smartphone lediglich in sein normales WLAN zurückwechseln, danach funktioniert alles.