Dynatrace Priorisiert Schwachstellen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz

Dynatrace erweitert sein Dynatrace Application Security Modul um den “Davis Security Advisor”. Open-Source-Pakete und Softwarebibliotheken bringen im täglichen Betrieb große Sicherheitsrisiken für Organisationen mit sich. Der Davis Security Advisor arbeitet mit Künstlicher Intelligenz und zeigt diese Sicherheitsrisiken an, beschreibt sie detailliert und priorisiert sie. Das ermöglicht es den DevSecOps-Mitarbeitern, in Echtzeit fundierte Entscheidungen zu treffen und die kritischsten Schwachstellen anhand der Priorisierung in der richtigen Reihenfolge zu schließen. Das reduziert die Risiken für die Unternehmen zuverlässig und effizient.

Screenshot: Sysbus

Einem Bericht von Forrester Research zufolge, der von Principal Analyst Sandy Carielli verfasst wurde „sind Anwendungen nach wie vor eine der Hauptursachen für externe Sicherheitsverletzungen. Und die Verbreitung von Open Source, APIs und Containern erhöht die Komplexität für das Sicherheitsteam nur noch weiter.“ Dieser Zusammenhang wird auch von einer aktuelle Studie von Dynatrace bestätigt, in der 89 Prozent der CISOs erklären, dass Cloud-native Architekturen und Container-Laufzeitumgebungen die Erkennung und Verwaltung von Software-Schwachstellen erschwert haben.

Der neue Davis Security Advisor löst diese Herausforderungen: Optimiert für Cloud-native Umgebungen und basierend auf der Dynatrace AI-Engine Davis, überwacht er automatisch alle Softwarebibliotheken, die in der Vorproduktion und Produktion verwendet werden, und entfernt falsch-positive Ergebnisse. Darüber hinaus aggregiert er Schwachstellendaten in Echtzeit und priorisiert Abhilfemaßnahmen auf der Grundlage mehrerer Risikodimensionen, darunter:

  • Die Anzahl der Schwachstellen, die von jeder Softwarebibliothek verursacht werden.
  • Der Schweregrad der Schwachstelle, basierend auf dem CVSS-Rating (Common Vulnerability Scoring System) und darauf, dass der entsprechende Code zur Runtime verwendet wird.
  • Der Bedrohungskontext, der angibt, ob es für die jeweilige Schwachstelle einen bekannten öffentlichen Exploit gibt.
  • Die Asset-Exposition, die zeigt, ob der angreifbare Code mit dem Internet kommuniziert. 
  • Potenzielle geschäftliche Auswirkungen, wenn die Prozesse, welche eine anfällige Library enthalten, mit sensiblen Daten verbunden sind. 

„Cloud-native Architekturen treiben die digitale Transformation voran, aber herkömmliche Tools für die Anwendungssicherheit können mit dem rasanten Fortschritt in diesen Umgebungen einfach nicht mithalten und liefern keine wichtigen Erkenntnisse darüber, ob anfälliger Code zur Runtime verwendet wird“, sagt Steve Tack, SVP of Product Management bei Dynatrace. „Manuelle Prozesse und Einzellösungen, die keine Daten über diese Umgebungen sammeln, zwingen die Teams dazu, Zeit mit der Suche nach Fehlalarmen zu verschwenden. Zudem bleiben Unternehmen anfällig für Risiken. Dynatrace deckt die kritischsten Schwachstellen automatisch auf und liefert Details auf Code-Ebene sowie eine Priorisierung auf Basis der geschäftlichen Auswirkungen. Damit können DevSecOps-Teams auf intelligente Art und Weise die Risikoexposition ihrer Organisationen reduzieren.“ Davis Security Advisor wird innerhalb der nächsten drei Wochen verfügbar sein.

Weitere Informationen: Dynatrace-Blog