Avira SafeThings verbessert IoT-Sicherheit im Smart Home – ohne zusätzliche Hardware

Avira stellt mit SafeThings einen neuen Ansatz zur Sicherheit im vernetzten Zuhause für die IoT-Branche vor. Avira SafeThings ist eine Router-App und Plattform für verhaltensbasierte Bedrohungsanalyse, die das Smart Home ohne zusätzliche Hardware gegen IoT-Bedrohungen schützt. Eine innovative Gateway-Softwarelösung identifiziert Cyberattacken und stoppt diese bevor sie Schaden anrichten. Mit Avira SafeThings eröffnen sich für Internet Service Provider und Router-Hersteller neue Möglichkeiten für Dienstleistungen und Geschäftsmodelle.

Das Smart Home ist heute für viele Nutzer gelebte Realität. Doch mit der der rasanten Entwicklung des Internets der Dinge steigen auch die Gefahren für IoT-Nutzer im vernetzten Zuhause: IoT-Geräte können heimlich Teil eines Botnetzes werden und Schadsoftware oder Spam verbreiten. Nutzer können außerdem leicht die Kontrolle über ihre persönlichen Daten verlieren. Da DDoS-Angriffe bis zum Ursprung zurückverfolgt werden, stellen sie eine ernste Gefahr für die Netzwerke der Internet Service Provider dar. Ihre Infrastruktur wird überlastet und die Intaktheit von Internetdienstleistungen ist gefährdet.

Avira SafeThings ist ein neuartiger Ansatz, um das Smart Home gegen IoT-Bedrohungen zu schützen. Dies geschieht in bereits vorhandener Hardware im Heimnetzwerk und ist bereits für den Endanwender vorkonfiguriert. Avira SafeThings nutzt cloudbasiertes maschinelles Lernen und sitzt an der Schnittstelle zwischen vernetztem Zuhause und dem Internet: im Home Router. Avira lizenziert die Lösung an Router-Hersteller und Internet Service Provider, die damit ihre Netzwerke vor Missbrauch schützen sowie zusätzliche IoT-Sicherheitsdienstleistungen direkt an ihre Endkunden bereitstellen können.

„Seit einem Jahrzehnt ist Avira beim Thema Künstliche Intelligenz (KI) ganz vorn dabei. Avira war der erste Anbieter in der IT-Sicherheitsbranche, der KI zielführend eingesetzt hat. Wir haben langjährige Erfahrung darin, sowohl die Privatsphäre von Endnutzern als auch die Sicherheit ihrer Endgeräte zu schützen“, sagt Travis Witteveen, CEO von Avira. „Heute sind wir mit der Einführung von Avira SafeThings, einer innovativen Router-App und Plattform für verhaltensbasierte Bedrohungsanalyse, die ersten auf dem Markt, die solch eine Lösung zum Schutz aller IoT-Geräte im Smart Home anbieten. Avira SafeThings schließt IoT-Schwachstellen und nutzt dabei bestehende Infrastruktur. Das spart Nutzern Geld und ist besonders einfach in der Anwendung. Auch Internet Service Provider und Router-Hersteller profitieren von Avira SafeThings mit neuen Geschäftsmodellen.“

Avira SafeThings hat nach Angaben des Herstellers keine sichtbaren Auswirkungen auf den Router oder die Netzwerkleistung. Die Netzwerkinfrastruktur wird vor Angriffen geschützt, DDoS-Attacken werden direkt an der Quelle gestoppt. Gleichzeitig werden Daten von gewünschten IoT Anwendungen weiterhin übermittelt. SafeThings Geräte-Fingerprinting und granulares Filtern des Datenverkehrs am Gateway ermöglichen Service Providern einen Blick auf die Geräte hinter der Firewall, ohne dabei invasive und zeitaufwändige Deep Packet Inspections (DPI) durchzuführen.

SafeThings integriert als Sicherheitsplattform modulare Komponenten. Diese Elemente sind im Router installiert und stehen als Cloud-Services zur Verfügung:

  • Angewandte KI und Machine Learning mit SafeThings Protection Cloud: KI wird eingesetzt, um Kategorien und einzelne Geräteprofile zu erstellen, Gerätemanagement- und Regeldefinitionen einzurichten sowie die Gerätefunktionalität automatisch zu schützen. Da Metadaten im Gateway-Datenverkehr analysiert werden, ist keine invasive Deep Packet Inspection (DPI) notwendig. Durch diese dynamische Analyse kann SafeThings Aktivitäten manipulierter Geräte ohne eine statische Liste von Domainnamen identifizieren und stoppen.
  • Gateway Agent mit Avira SafeThings Sentinel: Sentinel ist ein Software-Agent im Gateway zu jedem Smart Home. Der Agent wird als Firmware im Teilnehmerendgerät oder Router installiert. Sentinel nimmt digitale Fingerabdrücke von IoT-Geräten und erfasst Paket-Header-Metadaten für die KI-Analyse. Nach dem Austausch mit der Avira Protection Cloud setzt Sentinel Schutz- und Kommunikationsregeln durch.
  • Transparente Bedienung mit der SafeThings-Benutzeroberfläche: Die Benutzeroberfläche von SafeThings ermöglicht den schnellen und einfachen Überblick zu allen Aktivitäten im Netzwerk. Der Anwender bekommt einen umfassenden Einblick in die Daten, die von den smarten Geräten erfasst und weitergeleitet werden, ohne dass er dabei in den Prozess eingreifen muss.
  • Überblick behalten mit SafeThings Data Forefront: Internet Service Provider und OEM-Hersteller können mit dieser Programmierschnittstelle auf die Funktionen von SafeThings zugreifen und sie steuern. Sie kann bestehende Apps von Service Providern und OEM-Herstellern erweitern, um die Bedienung von SafeThings zu visualisieren. Bei einem kompromittierten Gerät können Details genau aufgeschlüsselt und Steuerungsregeln sowie -aktionen bei einer Kompromittierung ergriffen werden.
  • Zusätzliche Optionen mit SafeThings Custom Plugins: Mit diesen Plugins können SafeThings-Kunden ihren Endkunden zusätzliche Sicherheits-Apps im „Secure Connected Home App Store“ anbieten. Die integrierten Services wie VPN oder Kinderschutz werden auf der Router-Ebene ausgeführt und in der Cloud verwaltet.

Avira SafeThings richtet sich an Internet Service Provider und Router-Hersteller, die ihren Endkunden nahtlose IoT-Sicherheit anbieten wollen und dabei nicht auf den Trend aufspringen wollen, dazu noch zusätzliche IoT-Hardware an ihre Kunden zu verkaufen.

Weitere Informationen: https://safethings.avira.com

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