Kostenloses Produkt-Upgrade für DataCore Software-defined Storage-Plattformen

DataCore Software macht ein Bündel an Weiterentwicklungen für seine SANsymphony-V10 und DataCore Virtual SAN Software in einem kostenlosen Produkt-Service-Pack (PSP) verfügbar. PSP2 bietet Unterstützung für den OpenStack-Block Storage-Service Cinder, wodurch DataCore umfassende Speicherdienste für private, hybride und öffentliche OpenStack Clouds bereitstellen kann. Darüber hinaus integriert das Produkt-Update Dienste für ein durchgängiges Management der IO-Performance, eine optimierte Flash-Nutzung, integrierte Backups, eine effizientere Ressourcenauslastung, virtuelle Desktops sowie die automatisierte Integration von hyper-konvergenten und Software-definierten Speicherarchitekturen. PSP 2 ist ab sofort verfügbar.

Mit dem Update können x86-Standardserver noch besser mit Speicherdiensten der Enterprise-Klasse für heutige Unternehmensanforderungen ausgestattet werden. Dafür hat DataCore jüngst eine Reihe von Partnerschaften mit Serverherstellern geschlossen, die ihre Hardware mit DataCores umfassenden und universellen Storage-Diensten für hyper-konvergente Lösungen, virtuelle SANs und Software-definierten Speicher aufwerten. Neue und weiterentwickelte Software-definierte Speicherdienste im PSP2 sind:

  • Unterstützung für Cloud-Umgebungen auf Basis von OpenStack: Unternehmen und Cloud Service Provider können ab sofort Speicherbereitstellung und -management von neuen und vorhandenen Speicherressourcen über OpenStack Cinder-Befehle umsetzen. Bislang standen sie vor der Herausforderung, eine Cloud-Infrastruktur auf bereits getätigten Speicherinvestitionen aufzubauen oder kostengünstigen OpenStack-kompatiblen Storage zu finden, der den Leistungsanforderungen einer Cloud-Umgebung gerecht wird.
  • Hyper-konvergente Virtual Desktop-Dienste: DataCore integriert Dienste und Werkzeuge für die Implementierung und Verwaltung einer Virtual Desktop Infrastructure (VDI) mit hochverfügbaren und persistenten („statefull“) virtuellen Desktops. Diese hochgradig verdichtete VDI-Lösung ist besonders kosteneffizient und eignet sich vor allem für VDI-Implementierungen auf Abteilungsniveau. Die Software nutzt dabei DataCores leistungsstarkes Caching sowie Thin Provisioning, um den Einsatz physischer Storage-Ressourcen zu minimieren. Im Gegensatz zu hyper-konvergenten VDI-Lösungen von Wettbewerbern benötigt DataCore dabei keine teuren Flash-Speicher oder leistungsstarke Disk-Subsysteme. Stattdessen werden die Server-Ressourcen wie DRAM und integrierte Disks bestmöglich genutzt, um die Kosten pro virtuellem Desktop zu senken.
  • Universelle Deduplizierung und Komprimierung für virtuelle Laufwerke: Virtuelle Disks können ab sofort dedupliziert, komprimiert und im Hintergrund vorgehalten werden, um den Speicherverbrauch zu senken. Während dies üblicherweise hersteller- oder gerätespezifisch umgesetzt wird, steht dieser DataCore-Service universell und plattformübergreifend in der kompletten Infrastruktur zur Verfügung. Deduplizierung auf Block-Level und Komprimierung lassen sich für sämtliche Speicherressourcen, Hypervisoren und File-Systeme nutzen.
  • Veeam-Unterstützung für integrierte, automatisierte Backups: Um eine durchgängige End-to-End-Datensicherung und eine granulare Wiederherstellung zu gewährleisten, arbeitet DataCore mit Drittanbietern zusammen und unterstützt bereits Lösungen wie CommVault Simpana IntelliSnap oder Microsoft Data Protection Manager. Sie nutzen DataCore Snapshot-Technologie für das zentrale Backup diverser Applikationen, Hypervisoren, Betriebssysteme und Speichergeräte. Mit dem PSP2-Update können die effizienten DataCore-Snapshots nun auch für Veeam-Backups genutzt werden, wodurch Snapshots von virtuellen Maschinen auf Host-Ebene überflüssig werden. Sicherungen lassen sich dadurch häufiger mit minimalem Impact auf Applikationen durchführen, um Recovery Point Objectives (RPO) zu optimieren, die Wiederherstellung zu beschleunigen und die Produktivität zu steigern.
  • Zentralisiertes Management und Konsolendienste für verteilte Speicherpools: Unternehmen mit virtuellen Speicherpools an unterschiedlichen Lokationen können die verteilten DataCore-Servergruppen von einer Benutzeroberfläche administrieren. Dabei ist es möglich, für Administratoren unterschiedliche Nutzerrechte auf hierarchisch definierten Servern einzurichten, um verteilte Speicherinfrastrukturen an verschiedenen Standorten mit weniger Personal zu verwalten.
  • Service für typische und hyper-konvergente Anwendungsszenarien: DataCore vereinfacht und automatisiert die Installation und Konfiguration und integriert mit PSP2 unterschiedliche Anwendungsszenarien für hyper-konvergente Umgebungen, skalierbare File-Systeme in Clustern, VDI-Konfigurationen, gemischte Setups für File- und Block-Storage und Hochverfügbarkeitsszenarien mit mehreren DataCore-Knoten auf physikalischen Servern und virtuellen Maschinen.
  • Leistungsstarke SDS-Plattform für ein End-to-End-Management der IO-Performance: DataCore SANsymphony-V10 arbeitet mit sämtlichen Storage-Typen (Flash, Disk, Cloud) in der gesamten Infrastruktur. PSP2 integriert weitere Werkzeuge für das Monitoring, der Identifizierung von Hot-Spots und das Performance-Management:
  • Performance-Optimierung für Flash-Speicher: Die Optimierungen betreffen Lese-Vorgänge von Flash-Medien und Solid State Disks durch das DataCore-Caching, die in schnelleren Antwortzeiten der Applikationen, geringerem Overhead und besserer Auslastung der kostspieligen Flash-Ressourcen resultieren.
  • Erweiterte Instrumentierung und metrische Analyse: PSP2 erlaubt zusätzlichen Einblick in das I/O-Verhalten von virtuellen und physikalischen Disks. Das Update kommt mit optimierten metrischen Angaben, verbesserten Heat-Maps und Trendreports sowie mit der Integration von S.M.A.R.T.-Warnmeldungen, um Performance- und Disk-Probleme zu identifizieren. Mit diesen Weiterentwicklungen wird die Produktivität gerade in großen Anwendungsumgebungen erhöht und der Aufwand für die Fehlervermeidung gesenkt.
  • Random Write Accelerator (RWA) für Produktionsumgebungen: Der Random Write Accelerator wird mit PSP2 für Produktionsumgebungen frei gegeben. Der RWA konvertiert Random Writes mit hoher Latenz in sequentielle Schreibvorgänge, und beschleunigt aufwändige Random Write-Workloads, wie sie in Datenbanken, ERP- und OLTP-Systemen auftreten, um das bis zu 30-fache. Im Ergebnis können Unternehmen vermehrt kostengünstigere Disks einsetzen und den Einsatz von Flash-Ressourcen optimieren.

Der Unterschied zwischen Server und Storage schwindet durch die zunehmende speicherseitige Leistungsfähigkeit von Servern. Dabei tritt Software in den Vordergrund. Dabei ist DataCore einer der Pioniere bei Software-defined Storage und liefert mit seinen Plattformen die umfassendsten und ausgereiftesten Storage-Services, die ein End-to-End-Datenmanagement über unterschiedliche Hersteller- und Speicherplattformen ermöglichen. PSP 2 kombiniert dabei Speicherdienste der Enterprise-Klasse in einer robusten Software-Architektur, die die genutzte Hardware und die Kosten optimiert. Diverse Partnerschaften, darunter mit Huawei, Cisco, Fujitsu und Dell, belegen die Vorteile der DataCore Software-defined Storage-Plattformen von DataCore.

Weitere Informationen: www.datacore.de