Produkt des Monats: Bosch Smart Home mit dem “Starterpaket Raumklima”

Dr. Götz Güttich

Jetzt beginnt die neue Heizsaison. Deswegen ist es sinnvoll, Smart-Home-Lösungen unter die Lupe zu nehmen, die beim Senken der Heizkosten helfen können. Dazu gehört unter anderem das “Starterpaket Raumklima”, das von Bosch Smart Home angeboten wird. Dieses besteht aus vier unterschiedlichen Komponenten. Neben einem Tür/Fensterkontakt, der offene Fenster und Türen erkennt, sind das zwei Smarte Heizkörperthermostate zum Steuern der Temperatur der Heizkörper sowie ein Controller, der die anderen Smarten Geräte mit dem Internet verbindet.

Bild: Bosch

Erkennt der Sensor ein offenes Fenster oder eine offene Tür, so teilt er dies im Betrieb dem Controller mit und dieser veranlasst, dass die Thermostate die Heizung herunterregeln. Darüber hinaus lässt sich die Temperatur der Heizkörper über Zeitprogramme oder Sprachbefehle steuern. Zu den genannten Komponenten kommt noch eine App, die für Android und iOS zur Verfügung steht und sich nutzen lässt, um das System einzurichten, die einzelnen Geräte zu steuern, den Status einzusehen und Alarme auszugeben. 

Zu dem Smart-Home-Controller ist noch zu sagen, dass er sämtliche Daten lokal speichert und nur dann Informationen in die Cloud hochlädt, wenn die Anwender eine Zusammenarbeit mit Partnerdiensten wie Amazon Alexa konfigurieren. Dadurch sind die Daten verhältnismäßig sicher, das System kann schnell reagieren und die Produkte funktionieren auch dann, wenn das Internet einmal ausfällt. Außerdem verspricht Bosch, dass der Controller über Firmware-Updates in Zukunft neue Funktionen erhalten soll.

Die Konfiguration eines Zeitplans für die Raumtemperatur (Screenshot: Sysbus)

Inbetriebnahme der Lösung

Um das Starterpaket “Raumklima” in Betrieb zu nehmen, verbanden wir den Smart Home Controller zunächst via Ethernet mit einem unserer Netzwerk-Switches. Nachdem das Produkt hochgefahren war (den Status der Lösung kann man über LEDs einsehen, welche LED was wie signalisiert, geht aus der mitgelieferten Dokumentation hervor) installierten wir die Bosch-Smart-Home-App auf unserem Smartphone vom Typ Samsung Galaxy S21. Sobald das erledigt war, scannten wir mit der App den QR-Code auf der Unterseite des Controllers. Anschließend mussten wir die Taste des Controllers drei Sekunden lang drücken. Daraufhin kam die Verbindung zustande. Wir konnten uns nun bei dem Produkt anmelden und Räume festlegen, in denen die Smart-Home-Komponenten zum Einsatz kommen sollten, wie etwa “Bibliothek” oder “Gästezimmer”. Zusätzlich konnten wir noch angeben, ob wir das Smart Home von unterwegs aus steuern wollten und ob wir es erlaubten, dass die Lösung uns Mitteilungen über Ereignisse zuschickte. Damit war der Controller aktiv und wir konnten mit dem Tür- und Fensterkontakt weitermachen.

Dessen Integration läuft ähnlich einfach ab: Zunächst einmal gingen wir in der App auf “Gerät hinzufügen”. Daraufhin forderte uns die App auf, den Code am Gerät zu scannen. Nachdem das erledigt war, legten wir die mitgelieferten Batterien in das Produkt ein und die Lösung verband sich mit unserem Controller. Sobald das erledigt war, fügten wir sie in der App zu dem entsprechenden Raum hinzu und brachten sie an unserem Fensterrahmen an. Das geht entweder mit Doppelklebeband oder mit Schrauben. Um einen eventuellen Höhenunterschied zwischen dem Außen- und dem Innenrahmen auszugleichen, steht ein entsprechender Adapter zur Verfügung.

Zum Schluss fügten wir noch die Thermostate zu unserer Umgebung hinzu. Das funktioniert auch wieder durch das Scannen der QR-Codes. Danach legten wir die Batterien in die Thermostate ein und die Geräte verbanden sich mit dem Controller. Jetzt montierten wir die Thermostate mit Hilfe der mitgelieferten Danfoss-Adapter an unsere Heizkörper. Daraufhin kalibrierten sich die Thermostate und wir konnten sie ebenfalls dem Raum hinzufügen.