SAP Hana für den Mittelstand: Moderne IT-Strukturen zähmen Big Data

Autor/Redakteur: Yann Spydevold, Head of Business Development, Big Data bei Atos/gg

Yann Spydevold, Head of Business Development, Big Data bei Atos (Quelle: Atos)
Yann Spydevold, Head of Business Development, Big Data bei Atos (Quelle: Atos)

Durch die gegenwärtigen Business-Trends Cloud, Mobility und Internet of Things (IoT) wächst die Menge an heterogenen Daten kontinuierlich an. 90 Prozent des heute vorhandenen Datenvolumens entstanden allein in den letzten zwei Jahren. Unternehmen stehen vor der Aufgabe, diese Daten als Informationen effizient zu nutzen. Schnelle Analysen gewinnen im internationalen Wettbewerb an Bedeutung, um Trends frühzeitig zu erkennen und rasche Entscheidungen zu fällen. Zusammen mit Serverplattformen wie Bullion verarbeitet die In-Memory-Plattform SAP Hana riesige Datenmengen in Echtzeit. Mit skalierbaren Full-Service-Paketen kann auch der Mittelstand Big-Data-Herausforderungen meistern.

Das IoT setzt nach Einschätzungen der Gartner Group seinen Siegeszug ungebremst fort. Die Marktforscher gehen davon aus, dass bereits Ende 2015 weltweit etwa 4,9 Milliarden Geräte über das Internet miteinander verbunden seien werden und bis 2020 sogar mehr als 25 Milliarden Geräte. Damit wird das IoT zur treibenden Kraft für die digitale Business-Transformation. Diese Entwicklung geht mit einer enormen Datenflut einher. Daher stellt Big Data auch den Mittelstand vor neue Herausforderungen.

Um sich an die neuen Marktentwicklungen besser anpassen zu können, sind Flexibilität und Geschwindigkeit für Unternehmen entscheidend. Sie müssen Informationen detaillierter verarbeiten, komplexere Analysen durchführen und ihre Kundenbeziehungen besser und individueller pflegen – und das alles möglichst in Echtzeit. Aber nicht immer lassen sich diese Anforderungen mit der bestehenden IT-Infrastruktur zeitnah umsetzen. Oft ist die Hardware nicht flexibel und schnell genug und die eingesetzte Software nicht mehr auf dem aktuellen Stand.

Gerade im Datenbankbereich findet sich eine Vielzahl von Silos, die sich im Laufe der Jahre in verschiedenen Geschäftsbereichen etabliert haben. Die Folge dieser Entwicklung sind redundante Informationen und Daten, die teilweise in verschiedenen Versionen und unterschiedlichen Quellen und Zuständen verfügbar sind. Die Auswertung ist mühsam und die Ergebnisse sind nicht immer verlässlich. Die digitale Transformation ist für solche Unternehmen zwingend notwendig, um konkurrenzfähig zu bleiben. Es besteht vielerorts Handlungsbedarf.

SAP Hana und Business One erleichtern den Einstieg

Im Gegensatz zu herkömmlichen Datenbanklösungen kann die In-Memory-Plattform SAP Hana innerhalb kürzester Zeit riesige Datenmengen verarbeiten. Informationen werden nicht wie üblich auf Festplatten sondern komplett im Arbeitsspeicher bearbeitet und so bis zu 100.000-mal schneller bereitgestellt. Durch diese Methodik werden Daten nahezu in Echtzeit verfügbar und Analysen, Geschäftsprozesse und Prognosen für Business Intelligence und Business Analytics wesentlich beschleunigt.

Zusammen mit dem ERP-System Business One stellt SAP eine Einsteigerlösung zur Verfügung, die alle Anforderungen auch mittelgroßer Unternehmen abdeckt. Business One eignet sich besonders für Unternehmen, die ein leicht zu bedienendes, übersichtliches System suchen, das auf einer modernen Plattform läuft. Da die Abläufe und das Datenbankdesign vollständig auf Hana ausgerichtet sind, laufen Bearbeitung und Bereitstellung von Informationen, selbst wenn größere Datenmengen zusammengeführt und verarbeitet werden müssen, wesentlich schneller. Anders als in herkömmlichen ERP-Lösungen sind die Prozesse in Business One deutlich schlanker, was den Aufbau von entsprechendem Know-how erleichtert.