Mehr als Fünfzig Prozent der Menschen unter 30 verfügen nach eigener Aussage über großes Fachwissen im Bereich der IT-Sicherheit

Im Bereich der IT-Security spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle für die Kompetenz des Einzelnen. Zu den wichtigsten gehören das Geschlecht, die Frage, ob jemand im Home Office arbeitet und das Alter. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage namens “Cybersicherheit in Zahlen”, die brand eins, G Data und Statista gemeinsam durchgeführt haben. Eine der wichtigsten Aussagen der daraus hervorgehenden Studie lautet, dass mehr als die Hälfte der unter 30 jährigen der Ansicht ist, die eigene IT-Sicherheitskompetenz sei große oder sogar sehr groß.

Screenshot: Sysbus

Fachwissen rund um IT-Sicherheit ist eine Frage des Alters und des Geschlechts. Bei Befragten ab 50 Jahren stuft nur jeder Fünfte seine Kompetenz als groß oder sehr groß ein. Eine mögliche Erklärung: Das Einstiegsalter für digitale Endgeräte sinkt kontinuierlich. Das Leben der jüngeren Generation spielt sich in großen Teilen online ab und auch ein Großteil ihrer persönlichen Identität. Die Digitalisierung ist dabei, wenn wir Beziehungen pflegen, Wissen gewinnen, Termine planen, uns ausweisen, Verträge schließen, einkaufen und bezahlen. Ein Großteil dieser persönlichen Informationen bedarf auch eines guten Schutzes vor externen Zugriffen. Mit dieser Frage scheinen sich jüngere Menschen intensiver auseinanderzusetzen als Ältere.

„Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht private Daten im Internet veröffentlicht werden. Diese zunehmenden Leaks sind besorgniserregend,“, sagt Hauke Gierow, IT-Sicherheitsexperte bei G DATA CyberDefense. „Unsere Umfrage zeigt, dass es zwar in jüngeren Altersgruppen eine bessere IT-Sicherheitskompetenz gibt. Aber auch hier bestehen zum Beispiel zwischen den Geschlechtern große Unterschiede. Security Awareness sollte daher in allen Altersgruppen regelmäßig trainiert werden.“

Die Umfrage deckt auch einen Unterschied zwischen Männer und Frauen bei der Einschätzung der IT-Sicherheitskompetenz auf. 42,5 Prozent der befragten Männer schätzt das eigene Wissen mit hoch und sehr hoch ein. Aber nur 24,7 Prozent der Frauen sprechen sich ein großes Fachwissen zu. Nicht nur zwischen Männern und Frauen besteht eine große Differenz: Auch, ob die Befragten sich im Homeoffice befinden oder nicht, macht einen großen Unterschied bei der persönlichen Kompetenz bei IT-Sicherheit. Wer sich unsicher fühlt, tendiert eher dazu, im Büro zu arbeiten als im Homeoffice. Denn Personen, die im Homeoffice arbeiten, schätzen sich mit über 41 Prozent als sehr kompetent ein, im Gegensatz dazu liegen Personen, die nicht im Homeoffice arbeiten bei knapp über 19 Prozent.

„Cybersicherheit in Zahlen“ zeichnet sich durch eine hohe Informationsdichte und besondere methodische Tiefe aus: Mehr als 5.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland wurden im Rahmen einer repräsentativen Online-Studie zur Cybersicherheit im beruflichen und privaten Kontext befragt. Die Experten von Statista haben die Befragung durchgeführt und können dank einer Stichprobengröße, die weit über dem branchenüblichen Standard liegt, belastbare und valide Marktforschungsergebnisse im Heft „Cybersicherheit in Zahlen“ präsentieren.

Weitere Informationen und Download von “Cybersicherheit in Zahlen”: https://news.gdata.de/d?o000tpkq0bcbk200d0000nny000000000ex7o0jsepmvhpnedmcpobdzu5418