Sysbus-Trends 2022 Teil II

Unser aktuelles Thema lautet „Trends für 2022“. Heute sind indevis, Colt Technology Services und Quest Software an der Reihe.

Grafik: Sysbus
Bild: indevis

„Die Vielfalt an Cyber-Bedrohungen, gesetzliche Anforderungen an die Datensicherheit sowie der Fachkräftemangel erschweren es Unternehmen zunehmend, umfassende Sicherheitslösungen in Eigenregie zu betreiben”, so Wolfgang Kurz, Geschäftsführer & Founder von indevis. “Zudem reichen reine Schutzmaßnahmen nicht mehr aus. Vielmehr gilt es, Bedrohung schon im Ansatz zu erkennen und zu stoppen. Der Trend geht daher zu Managed Detection & Response. Für 2022 erwarten wir einen weiteren Anstieg der Nachfrage, da vielen inhouse die Ressourcen fehlen.“

Bild: Colt Technology Services

“2022 stehen Sicherheitsfragen an erster Stelle”, meint Oktay Tekin, Director Sales Engineers Central & Eastern Europe bei Colt Technology Services. “Denn je flexibler die Netzwerkarchitektur aufgestellt ist, desto wichtiger ist ein umfassender Schutz. Eine Zero-Trust-Strategie gehört ganz oben auf die Agenda. Auch Quantenverschlüsselung wird immer wichtiger. Unternehmen sollten sich schon jetzt mit den Technologien vertraut machen, um Cyberkriminellen den entscheidenden Schritt voraus zu sein.”

Bild: Quest Software

„2022 werden sich Unternehmen mehr als je zuvor auf Cloud-Plattformen, Service-Provider und Software-Anbieter stützen”, schließt Bert Skorupski, Senior Manager Sales Engineering bei Quest Software, das Thema für heute ab. “In den vergangenen Jahren haben wir eine stetige Zunahme dieser Dienstleistungen erlebt, weil Unternehmen sich um die Digitalisierung bemühen, aber dieses Mal wird eine der Hauptantriebskräfte der Mangel an IT-Ressourcen und -Spezialisten sein. Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage nach qualifizierten IT-Fachkräften noch weiter steigen wird, vor allem im Bereich der Cybersicherheit, und dass Unternehmen die erwähnten Dienste nutzen werden, um die Lücke zu schließen. Cloud-Plattformen erfordern weniger IT-Fachkräfte für den Betrieb und die Verwaltung, und diese Veränderungen bedeuten auch, dass Unternehmen mehr in die Automatisierung investieren werden, was dazu beiträgt, die Arbeit zu rationalisieren, die den internen IT-Teams noch bleibt.“