Die digitale Transformation und COVID-19: Chancen über die Pandemie hinaus

Die Bandbreite dieser Ziele unterstreicht die Tatsache, dass deutsche Unternehmen große Aufgaben vor sich haben, um die Digitalisierung zu bewältigen. Doch wie lässt sich dies am besten erreichen? Natürlich wird jedes Unternehmen seinen eigenen, individuellen Weg finden müssen. Aber es gibt einige allgemeingültige Anhaltspunkte, die deutsche Führungskräfte beachten können, um ihre digitalen Investitionen zu steuern und zu priorisieren. Der Bereich, dem zuerst Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, sind die Kernsysteme des Unternehmens.

Es versteht sich von selbst, dass ein Fabrikbetreiber darauf achten muss, dass sämtliche Maschinen auch im Störungsfall weiterlaufen. Ähnlich wird eine Bank nicht weit kommen, sollte ihre spezifische Infrastruktur ausfallen. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass diese Kernsysteme in den meisten deutschen Unternehmen bereits die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen. Aber ein Schwachpunkt, der durch das Coronavirus deutlich wurde, ist, dass es an Investitionen mangelt, um die Belegschaften auch in Zeiten von unvorhersehbaren Störungen miteinander vernetzt und produktiv zu halten.

Die Belegschaft ist die Lebensader eines jeden Unternehmens. Wenn sie nicht arbeiten kann, leidet das gesamte Unternehmen. Während sich deutsche Firmen also auf eine neue Normalität einstellen, ist es sinnvoll, gleichzeitig die Art und Weise zu überdenken, in der Mitarbeiter Projekte und Prozesse vorantreiben beziehungsweise verwalten. Dies gilt umso mehr, da nach der Pandemie bis zu viermal mehr Menschen aus der Ferne oder von zu Hause aus arbeiten könnten als zuvor, wie das globale Beratungsunternehmen McKinsey prognostiziert hat.

Dies bedeutet in der Praxis, dass die Zeiten, in denen Mitarbeiter in einem Besprechungsraum miteinander Dokumente austauschen, möglicherweise für immer vorbei sind. Stattdessen wird sich die Zusammenarbeit am Arbeitsplatz durch virtuelle Besprechungsräume und digitale Workflow-Tools immer weiter durchsetzen. Früher hätte die Einführung solcher Tools wahrscheinlich erhebliche Investitionen erfordert, sowie Zeit und Ressourcen der IT-Abteilung gebunden. Die Effizienz und Flexibilität der persönlichen Teamarbeit wiederherzustellen war dabei schwierig, vor allem, wenn das Unternehmen auf ein bereits überlastetes internes IT-Team zurückgreifen musste.

Heutzutage ist es vergleichsweise einfach, branchenführende Anwendungen für die Teamarbeit zu implementieren, die sich hervorragend für die Unterstützung mobiler Arbeitsgruppen eignen. Diese Plattformen vereinfachen die relevanten Arbeitsabläufe rund um alle Prozesse und Projekte, und das alles mit bordeigenen Sicherheitsprotokollen, wie sie von IT-Abteilungen gefordert werden.