Im Kurztest: Magix Music Maker Premium – Leistungsfähiges Soundstudio

Autoren: Dr. Götz Güttich und Marc Güttich

Diesmal ein kurzer, für unsere Site etwas ungewöhnlicher Test: Magix Music Maker Premium. Dabei handelt es sich um ein virtuelles Studio mit mehr als 8000 Sounds, einer Vielzahl von Instrumenten und umfangreichen Funktionen für das Mixen und Mastern von Musik. Es handelt sich hierbei zwar um kein Business-2-Business-Produkt für Unternehmensumgebungen, da sich viele Administratoren aber für Musik interessieren, haben wir trotzdem einen Blick auf das Produkt geworfen.

Mit dem Music Maker Premium wendet sich Magix nach eigener Aussage vor allem an ambitionierte Beatmaker und solche die es werden wollen, gibt aber gleichzeitig zu, dass die Zielgruppe durchaus auch weiter gefasst werden kann. Das Produkt stellt den Anwendern über 8000 Sounds und Loops zur Verfügung, die diese per Drag and Drop aus dem Medienpool auf der rechten Seite auf eine der zahlenmäßig unbegrenzten Spuren im Arbeitsbereich ziehen. Dabei gibt es sowohl MIDI- als auch Audio-Spuren. So können die Anwender beispielsweise im Betrieb eine Spur für das Schlagzeug, eine für den Bass und diverse andere Spuren für sonstige Instrumente wie Keyboards oder auch Gitarren verwenden. Die Software gibt dann beim Playback den in die jeweilige Spur gezogenen Sound solange wieder, wie er in der Spur vorhanden ist. Leere Spuren und Lücken zwischen den Sounds gelten folglich als Pausen und kommen im Musikstück nicht vor. Da die Software die Spuren parallel abarbeitet, lassen sich auf diese Weise beliebig viele Klänge gleichzeitig wiedergeben.

Der Installer von Magix Music Maker Premium beim Download der Software
Der Installer von Magix Music Maker Premium beim Download der Software

Zum Anpassen der Sounds stellt das Produkt eine Vielzahl von Studioeffekten, externen Plug-Ins und ähnlichem zur Verfügung. Es besteht auch die Möglichkeit, direkt am PC oder Tablet diverse Klänge über ein auf dem Bildschirm vorhandenes Keyboard aufzunehmen, ein Musikinstrument an den PC anzuschließen und Aufnahmen zu tätigen oder direkt über ein Mikrofon Gesang in Music Maker zu integrieren.

Um die Arbeit mit der Software zu vereinfachen, hat Magix die vorhandenen Sounds in zwölf verschiedene Soundpools aus diversen Genres wie Dubstep, Trap, Hiphop, Jazz, Latin und ähnliches eingeordnet, über die sich zusammenpassende Einträge nutzen lassen.

Im Betrieb lassen sich alle Samples miteinander kombinieren, passen sich automatisch dem Song-Tempo an und können – wie angesprochen – mit eigenen Melodien ergänzt werden. Die Tonstufen eines Arrangements sind jederzeit modifizierbar und bei dem Bildschirm-Keyboard legt das Programm auf Wunsch nur die für den jeweiligen Song richtigen Töne auf die Tastatur, um falsches Spielen zu unterbinden. Darüber hinaus existieren auch Vorlagen, die dabei helfen, einem Song Struktur mit Intro, Strophe und Refrain zu verleihen.

Was simpliclean im Setup-Prozess verloren hat, erschloss sich uns nicht wirklich
Was simpliclean im Setup-Prozess verloren hat, erschloss sich uns nicht wirklich

Zusätzlich stehen auch noch zwei externe Apps zur Verfügung. Mit „Magix Audio Remote“ lassen sich über Android- und iOS-Devices Effekte für die virtuellen Instrumente oder Funktionen wie Start und Stopp steuern. „Music Maker Jam“ existiert im Gegensatz dazu als Software für Android, iOS und Windows und ermöglicht das Musizieren, das Hinzufügen eigener Aufnahmen und das Remixen von Songs. Die dabei entstehenden Projekte sind dann in Music Maker Premium importierbar. Beide Apps stehen kostenlos zum Download bereit.