Hochverfügbarkeit mit IBM System Storage und Power i bei Marburger Tapetenfabrik: Tapetenwechsel für die IT im Rechenzentrum

Autor/Redakteur: Hans-Werner Sollorz, IT Management Marburger Tapetenfabrik J.B. Schaefer GmbH & Co. KG./gg

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Die Marburger Tapetenfabrik J. B. Schaefer GmbH & Co. KG ist einer der weltweit führenden Hersteller von Tapeten und Wandbelägen. Sie steht nach eigener Aussage für emotionale Wohnwelten und innovatives Wanddesign, für drucktechnische Präzision und zertifizierte Qualität. Als reiner Familienbetrieb produziert das Marburger Unternehmen bereits seit 170 Jahren und inzwischen in der fünften Generation eine nahezu unbegrenzte Auswahl an strapazierfähigen und langlebigen Vliestapeten. Bekannt ist die Marburger Tapetenfabrik darüber hinaus für technische Wandbeläge, die niederfrequente elektromagnetische Strahlung abschirmen. Weiterentwickelt wurde dieses Konzept zur abhörsicheren Tapete. Die Marburg Wallcoverings werden in rund 80 Länder exportiert. Wichtigste Exportmärkte sind neben der EU die USA, Russland und China.

Ausgangssituation und Herausforderungen

Die bis dahin zur Zufriedenheit des Kunden eingesetzten Komponenten IBM BladeCenter, IBM System Storage DS3524 und SAN-Infrastruktur waren in die Jahre gekommen und aus der Wartung gelaufen. Nun sollten sie durch eine leistungsfähige und hochverfügbare Lösung aus dem Hause IBM ersetzt werden.

Projektbeschreibung

Ziel war es, eine aktuelle Power-i- und Virtualisierungslandschaft mit synchroner Datenspiegelung über zwei Rechenzentren zu verteilen. Der Ausfall eines Rechenzentrums darf keine Auswirkungen auf das Tagesgeschäft haben. Bei der Auslegung galt es, auf jeden Fall zu vermeiden, dass es einen “Single Point of Failure” (SPOF) gibt – also einen Bestandteil, dessen Versagen zum Ausfall des gesamten Systems führt.

Lösungsansatz

In Zusammenarbeit mit der Marburger Tapetenfabrik J.B. Schaefer GmbH & Co. KG wurden zunächst wichtige Eckpunkte, der Rahmen der neuen Umgebung und technischen Anforderungen festgelegt. Anschließend kam die Feinarbeit: Immer wenn wichtige Details ausgearbeitet waren, wurden diese in enger Zusammenarbeit zwischen der Marburger Tapetenfabrik und Netzlink abgestimmt. Zur Vermeidung eines SPOF wurden die vorhandenen Speicher vom Typ DS3524 für die virtuellen Server durch zwei Storwize V3700 ersetzt und auf zwei Rechenzentren verteilt.