Cisco erweitert Collaboration-Portfolio innerhalb von Cisco One
Moderne Arbeitsumgebungen stellen hohe Anforderungen an skalierbare, sichere und KI-gestützte Collaboration-Lösungen. Unternehmen erwarten integrierte Plattformen, die sich zentral verwalten lassen und unterschiedliche Standorte sowie Raumgrößen abdecken. Gleichzeitig steigt der Bedarf, Meeting-Erlebnisse qualitativ zu verbessern und technische Komplexität zu reduzieren. Cisco verfolgt dabei einen Plattformansatz, der Collaboration, Netzwerk, Security und KI bündelt. Nun baut der Konzern sein Portfolio gezielt mit neuen Geräten und Funktionen aus.

Bei Cisco sind Collaboration-Geräte keine isolierten Einzelprodukte, sondern Bestandteil der umfassenden Plattform Cisco One. In Kombination mit Cybersicherheit, Unternehmensnetzwerk und KI-Technologien aus einer Hand können Unternehmen damit Tausende Meetingräume zentral steuern – auch mit begrenzten IT-Ressourcen. Die jüngsten Erweiterungen konzentrieren sich insbesondere auf große Konferenzräume, kleine Besprechungsräume sowie anspruchsvolle mobile Einsatzszenarien.
Cisco Room Kit Pro G2
Das Cisco Room Kit Pro G2 adressiert komplexe Infrastrukturen in großen Meetingräumen. Die Lösung ersetzt heterogene AV-Umgebungen durch eine integrierte AVoIP-Architektur (Audio-Visual over Internet Protocol) mit Agentic-AI-Funktionalität. Kernstück ist ein gemeinsam mit NVIDIA entwickeltes Jetson-Rechenmodul, das auf KI-/ML-Engines von NVIDIA basiert und eine 25-fach höhere KI-Rechenleistung gegenüber der Vorgängergeneration bereitstellt. Funktionen wie Echtzeit-Raumwahrnehmung, erweiterte Geräuschunterdrückung und intelligente Personenausrichtung werden lokal verarbeitet, um Latenzen zu minimieren und Sicherheitsanforderungen zu erfüllen.
Cisco Desk Pro G2
Für kleinere Besprechungsräume und Einzelarbeitsplätze führt Cisco die Cisco Desk Pro G2 ein. Das System kombiniert zwei 4K-Kameras: ein 48-Megapixel-Teleobjektiv für hochauflösende Detaildarstellung sowie ein 105-Grad-Weitwinkelobjektiv für kleine Gruppen. Beide Kameras arbeiten parallel, um natürliche Tiefenwirkung und realistische Perspektiven zu erzeugen. Damit soll insbesondere die Videoqualität in hybriden Arbeitsmodellen verbessert werden.
Cisco Wireless Phone 9821
Mit dem Cisco Wireless Phone 9821 adressiert das Unternehmen Mitarbeitende im direkten Kundenkontakt sowie Einsatzorte mit erhöhten Anforderungen. Das Gerät verfügt über ein robustes Design, eine taktile Tastatur und einen austauschbaren Akku. Wi-Fi 6E sowie KI-gestützte Geräuschunterdrückung sorgen für niedrige Latenzzeiten und klare Sprachqualität – auch in Umgebungen wie Fabriken, Lagerhäusern oder Gesundheitseinrichtungen.
KI-Integration und zentrale Steuerung
Ergänzend integriert Cisco die Intelligenz des Webex Control Hub mit AI-Agent-Funktionen in bestehende Arbeitsplattformen wie Amazon (Quick Suite), Microsoft (Copilot) und den Cisco AI Assistant. Statt einzelne Räume isoliert zu betrachten, können Unternehmen damit organisationsweite Kooperationsmuster analysieren, Optimierungspotenziale identifizieren und Investitionsentscheidungen datenbasiert treffen.
Mit dem Workspace Designer lassen sich zudem 3D-Visualisierungen von Besprechungsräumen erstellen, einschließlich optimierter Kamerapositionierung und definierter Blickwinkel. Ziel ist es, Planung, Betrieb und Weiterentwicklung von Meeting-Umgebungen strategisch zu unterstützen.
Ilja Freund, Pressesprecher von Cisco, betont, dass die neue Generation von Collaboration-Geräten darauf ausgerichtet sei, die bestmögliche Meeting-Erfahrung zu ermöglichen – unabhängig davon, ob Mitarbeitende im Büro oder im Homeoffice arbeiten. Entscheidend sei ein qualitativ hochwertiges Videoerlebnis, das den Anforderungen moderner Arbeitsmodelle gerecht wird.
Mehr zu den Neuerungen erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.
Ein Datenblatt zu den technischen Spezifikationen der neuen Cisco Desk Pro G2 finden Sie hier – die Mircosite hier.
