SD-WAN – das Unternehmensnetzwerk der Zukunft

Autor/Redakteur: Kristian Thyregod, Vice President & General Manager – EMEA von Silver Peak/gg

Aufgrund der Modernisierung der WAN-Architekturen vieler Unternehmen, der digitalen Transformation und Cloud-Initiativen hat sich der Markt für softwaredefinierte Wide Area Netzwerke (SD-WAN) in den letzten Jahren weiterentwickelt. Einer der Vorteile von SD-WAN ist die Vereinfachung und zentrale Vereinigung des WAN Edges. Dieses fungiert als Zugriffspunkt für den Nutzer auf das Netzwerk. Zum WAN Edge gehören verschiedene Bestandteile wie Computer, mobile Geräte, Point-of-Sale (POS) Systeme, Internet-of-Things Sensoren und Aktoren sowie die Räumlichkeiten mit der entsprechenden Hardware. Aus Sicht des Nutzers ist das Edge die Schnittstelle zwischen Mensch und Technologie.

Was würde beispielsweise in einem Fast-Food-Restaurant als Edge fungieren? Die POS Systeme, der Computer im Büro des Managers und das Wifi für die Gäste. Einen Bestandteil sehen Kunden jedoch nicht: das Equipment im Netzwerkschrank. Dieser enthält üblicherweise einen Router, eine Firewall, einen Druckserver, einen Wifi-Hotspot, eine WAN-Optimierungsanwendung und bei manchen Unternehmen einen Dateiserver und weiteres Equipment.

All diese Bestandteile müssen manuell konfiguriert, aufgestellt und gesteuert werden, was Zeit und Geld kostet. Der Restaurantleiter hat demzufolge nicht nur die Anschaffungskosten für das Equipment zu tragen, sondern auch die laufenden Betriebskosten für die Instandhaltung.

Ein SD-WAN kann nicht nur die Menge des Equipments reduzieren, sondern auch zentral durch einen Administrator gesteuert werden durch Automatisierung von Konfiguration, Einsatz und Management-Aufgaben. Demzufolge werden die Kosten für das Equipment und den Support gesenkt.