Claroty präsentiert KI-Agent „Claire“ für den Schutz cyber-physischer Systeme
Das Unternehmen Claroty stellt mit „Claire“ einen neuen KI-gestützten Agenten vor, der speziell für cyber-physische Systeme (CPS) entwickelt wurde. Ziel ist es, geschäftskritische Infrastrukturen in Industrie, Gesundheitswesen und anderen Bereichen schneller und präziser vor Cyberrisiken zu schützen. Grundlage ist ein spezielles CPS-Sprachmodell, das auf umfangreichen Branchendaten und langjähriger Sicherheitsexpertise basiert. Damit sollen Bedrohungen frühzeitiger erkannt und Sicherheitsmaßnahmen automatisiert koordiniert werden.

Hintergrund ist die zunehmende Verknüpfung von KI, vernetzten Maschinen und industriellen Systemen, wodurch die Angriffsfläche für Cyberattacken deutlich wächst. Gleichzeitig entwickeln sich Bedrohungen schneller, als klassische Sicherheitsansätze reagieren können. Viele bestehende KI-Sicherheitslösungen priorisieren Geschwindigkeit über Genauigkeit, was in kritischen Infrastrukturen riskant sein kann. Claire setzt dagegen auf kontextbezogene Analysen und soll präzise, nachvollziehbare Entscheidungen ermöglichen.
Die Plattform nutzt dafür umfangreiche Daten aus industriellen Anwendungen, medizinischen Geräten und globalen Installationen. Dadurch können Risiken priorisiert, Schwachstellen gezielt behoben und Ausfallzeiten reduziert werden. Zusätzlich unterstützt Claire Unternehmen bei der Einhaltung regulatorischer Vorgaben durch automatisierte Zuordnung von Assets und Patch-Informationen.
Laut Claroty soll der KI-Agent Sicherheitsteams entlasten und gleichzeitig die operative Stabilität verbessern. Unternehmen erhalten damit ein System, das Bedrohungen nicht nur erkennt, sondern auch aktiv in den gesamten Abwehrprozess eingreift. Ziel ist eine höhere Resilienz geschäftskritischer Infrastrukturen bei wachsender Systemkomplexität.
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