Der Enterprise Server von SeaTable lässt sich jetzt auch im Cluster nutzen

Das Online-Spreadsheet “SeaTable”, das als “SeaTable Enterprise Server” auch als selbst gehostete Version für Unternehmen verfügbar ist, kann ab jetzt auch im Cluster genutzt werden. Durch den Einsatz mehrerer verbundener Server sind IT-Administratoren dazu in der Lage, eine ausfallsichere Installation zu realisieren. Auf diese Weise ist eine hochverfügbare Nutzung der Software-Lösung möglich.

Screenshot: SeaTable

SeaTable ausfallsicher nutzbar

Mit der erwähnten Erweiterung bestärkt die SeaTable GmbH Ihren Anspruch, die erste Wahl der selbstgehosteten Online-Spreadsheet-Lösungen zu sein und wird insbesondere für größere Unternehmenskunden zunehmend interessanter. Während vergleichbare Lösungen gar nicht als On-Premises, sondern nur als Cloud Version zur Verfügung stehen, kann SeaTable auf beliebiger Hardware und an beliebiger Stelle, so beispielsweise im Rechenzentrum des jeweiligen Kunden betrieben werden. So behalten die Kunden die volle Kontrolle über Ihre Daten und müssen keine Informationen auf den Server eines Dienstleisters speichern. Die neue Clusterfähigkeit ist gerade für größere Unternehmen wichtig, die auf eine Hochverfügbarkeit Ihrer eigenen IT-Systeme angewiesen sind.

Schon früher unterstützte SeaTable den Einsatz eines Datenbankclusters und verteilten Backendsystemen wie S3 oder Ceph. Der SeaTable Server hingegen, der sich um die Bereitstellung des Webinterfaces für die Anwender sowie die Anwendungslogik der Online Tabellen kümmert, konnte bisher nicht parallelisiert werden. Mit der Version 1.7 von SeaTable Enterprise ist diese Funktion nun hinzugekommen. Die Hochverfügbarkeit von SeaTable wird erreicht durch den Parallelbetrieb beliebig vieler Docker Container. Dies verteilt die Webzugriffe der Anwender auf die einzelnen Systeme und reduziert so die Last auf den einzelnen Instanzen. So wird auch das System gegen den Ausfall eines einzelnen Knotens geschützt. Um dieses Setup nutzen zu können, ist ein vorgelagerter Loadbalancer notwendig, der erkennt, ob die jeweiligen SeaTable-Knoten verfügbar sind und die Zugriffe entsprechend auf die Systeme verteilt. Es können sowohl externe Loadbalancer wie zum Beispiel von Amazon AWS als auch lokale Loadbalancer verwendet werden.

„Die Möglichkeit, einen hochverfügbaren SeaTable Cluster zu betreiben, wurde insbesondere von großen Unternehmen in der Vergangenheit mehrfach nachgefragt“, betont Christoph Dyllick-Brenzinger, einer der beiden Geschäftsführer der SeaTable GmbH. „Diese Funktion war der nächste logische Schritt, nachdem SeaTable Enterprise bereits hochverfügbare Backends wie S3 und Ceph und typische Enterprise-Authentifizierung gegenüber Active Directory, LDAP, OAuth oder SAML unterstützt. Nun können wir unseren Kunden die Anforderung an die Hochverfügbarkeit von SeaTable bieten“, ergänzt Dr. Ralf Dyllick-Brenzinger.

Vergünstigte Lizenzpreise für kleine Teams sowie den öffentlichen Sektor

SeaTable Enterprise kann mit bis zu drei Nutzern kostenlos verwendet werden. Ansonsten kostet eine Lizenz 70 Euro pro User und Jahr. Es gibt Rabatte für kleine Teams mit zehn und 25 Personen sowie den öffentlichen Sektor, gemeinnützige Organisationen und Bildungseinrichtungen. Der Download der Installationsdateien von SeaTable Enterprise erfordern eine Registrierung unter https://seatable.io/get-enterprise-server. Die Installationsanleitung findet man im englischsprachigen Administratorhandbuch unter https://manual.seatable.io.

Weitere Informationen: SeaTable – einfach wie Excel, mächtig wie eine Datenbank