Sysbus Trend-Thema „Sicherheit“

Das April Trend-Thema lautet dieses Jahr „Sicherheit“. Zu Wort melden sich byon, Colt, Axians, PrimeKey, Matrix42, DeskCenter Solutions und Ergon Informatik.

Bild: byon GmbH

„Viele unserer Kunden machen sich Gedanken über Sprachverschlüsselung“, so Volker Terwilliger, Technical Consultant bei der byon gmbh. „Dabei wird klar: IP-Telefonie scheint der Ruf anzuhaften, unsicher zu sein. Es ist substanziell, dass Hersteller übergreifende Standards für die Ende-Zu-Ende-Verschlüsselung heterogener Geräte und Software entwickeln und diese konsequent implementieren. Nur das schafft die nötige technische Basis und das damit verbundene Vertrauen.“

Süleyman Karaman, Geschäftsführer Colt Technology Services GmbH in Deutschland und Regional Sales Director DACH

„Unternehmen, die ihre Daten vor virtuellen Angriffen schützen wollen, sollten der Data-in-Flight-Verschlüsselung besondere Beachtung schenken“, meint Süleyman Karaman, Geschäftsführer der Colt Technology Services GmbH. „Hardwarebasierte Ethernet Encryption ist dafür sehr gut geeignet. Sie verschlüsselt die Daten schnell und verursacht im Gegensatz zu Virtual-Private-Network-Verbindungen keine Bandbreiteneinbußen und nur geringe Latenzzeiten.“

Bild: Axians IT Solutions

„Den Wandel von der reaktiven zur automatisierten und proaktiven IT-Sicherheit werden 2019 vor allem drei Trends antreiben, denkt Karl-Heinz Wonsak, Security Solution Manager bei Axians IT Solutions. „Unternehmen müssen erstens eine Security-Strategie und ein Risikomanagement etablieren und zweitens ein Information Security Management System einführen. Drittens müssen zukunftsweisende Technologien wie Blockchain für Identity Management für KMU konsumierbar werden. Da Security-Personal fehlt und die Komplexität zunimmt, steigt die Security-Service-Nachfrage. Daher werden wir ein Verschieben der Investitionen von der Technologie zum Service sehen.“


Andreas Philipp, Business Development Manager bei PrimeKey (Bild: PrimeKey)

„‚Apps‘, also Anwendungen, werden auch im industriellen IoT noch stärker im Fokus von Service- und Geschäftsmodellen stehen“, findet Andreas Philipp, Business Development Manager bei PrimeKey. „Unter anderem verspricht die dezentrale Bereitstellung Flexibilität und Skalierbarkeit. Es gilt, eine applikationszentrierte Sicherheitsstrategie zu entwickeln – denn Vertrauen, Datenschutz und Sicherheit haben sich schon heute zu geschäftskritischen Faktoren entwickelt. Hierfür bietet ein Zusammenspiel von Public Key Infrastructure, Code Signing und Secure Execution Environment höchstmögliche Effizienz.“

Bild: Matrix42

Sergej Schlotthauer, VP Security bei Matrix42: „Eine verlässliche IT-Sicherheitsstrategie umfasst vier Punkte: Kontrolle der Datenverwertung, Protokollierung, Filtern von unerwünschten Datentypen und Verschlüsselung. Dazu kommen dann noch das Monitoring und die Automatisierung von Schutzfunktionen. Deshalb sollten Unternehmen sich möglichst eine Lösung suchen, die alles aus einer Hand bietet und von einer zentralen Managementkonsole aus gesteuert wird. Außerdem ist zu bedenken, dass eine Sicherheitslösung dringend die Akzeptanz der Nutzer braucht. Falls nicht, besteht die Gefahr, dass die Sicherheitsmaßnahmen umgangen werden. Eine gute Lösung sollte sich also den Arbeitsprozessen der Benutzer anpassen und ihnen möglichst wenig Veränderungen der Arbeitsweisen abverlangen. Lesen Sie hier mehr zu IT-Security: https://www.matrix42.com/de/automated-endpoint-security.“


Benedikt Gasch, Direktor Produkt Management bei DeskCenter Solutions (Bild: DeskCenter Solutions)

„Schadhafte oder veraltete Software sorgt in vielen Unternehmen für ein enormes Sicherheitsrisiko“, fügt Benedikt Gasch, Direktor Produkt Management bei DeskCenter Solutions, hinzu. „Betriebssysteme sowie Anwendungen müssen regelmäßig gepflegt und aktualisiert werden, um die IT Compliance und Produktivität eines Unternehmens langfristig zu sichern. Dabei nützlich sind vor allem ganzheitliche UEM-Lösungen, welche eine Vielzahl an Clients mit nur wenigen Klicks erfassen und verwalten können. Neben der technischen Absicherung der Endpoints durch automatisierte Patchmanagement-Prozesse, wird auch das Softwareportfolio optimiert. Dies trägt zur Standardisierung der Softwarelandschaft bei, was wiederum positive Auswirkungen auf die operativen Themen des IT-Managements hat. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.deskcenter.com/patchmanagement.“


Thomas Kohl, Business Development Deutschland bei Airlock by Ergon (Bild: Ergon Informatik)

„Um mit den modernen Anforderungen der IT-Sicherheit mithalten zu können, bietet sich heutzutage eine Multi-Layer-Sicherheitslösung an“, schließt Thomas Kohl, Business Development Deutschland bei Airlock by Ergon, das Thema ab. „Der Airlock Secure Access Hub ist so ein Gesamtpaket, dass verschiedene Komponenten wie cIAM, WAF und API-Sicherheit vereint.“