Daten aus Amazon Mobile Analytics exportieren

Häufig sollen in Mobile Analytics erfasste App-Nutzungsdaten noch tiefer analysiert werden – etwa in einem eigenen Data Warehouse oder mit einem Analyse-Tool wie Amazon Elastic MapReduce (EMR). In einigen Fällen müssen die Informationen außerdem über ETL-Software (Extrahieren, Transformieren und Laden) weiterverarbeitet oder für die Archivierung vorbereitet werden. Für all diese Zwecke ist es empfehlenswert, die Daten in ein Amazon S3-Bucket zu exportieren. Dazu nutzen Sie am besten die Auto-Export-Funktion. Damit werden alle Ereignisse exportiert, auch benutzerdefinierte. Sie erreichen die Funktion in der AWS-Konsole für Amazon Mobile Analytics über den Konfigurationsassistenten für „Auto Export“.

Für die Analyse in der Cloud mit Hilfe von SQL-Abfragen besteht die Möglichkeit, die Daten in Amazon Redshift zu exportieren. Aktivieren Sie dazu in der Amazon-Mobile-Analytics-Konsole auf der Seite „App Management“ die Option „Auto Export to Amazon Redshift“. Amazon Mobile Analytics erstellt daraufhin einen AWS CloudFormation-Stack, der aus einem Amazon Redshift-Cluster und einer EC2-Instanz besteht. Die EC2-Instanz verbindet sich stündlich mit dem Amazon Redshift-Cluster, um Ereignisse aus dem Amazon S3-Bucket zu laden. Im Redshift-Cluster ist es dann möglich, mit einem SQL-Abfrageanalyse-Tool wie SQL Workbench oder Visualisierungs-Tools anderer Anbieter auf die Daten zuzugreifen.

Alternativ können Sie für die Datananalyse und –visualisierung auch Amazon QuickSight verwenden. Dabei handelt es sich um einen Cloud-basierten BI-Service, mit dem Sie Visualisierungen erstellen und Ad-hoc-Analysen durchführen können, um schnell Geschäftseinblicke aus Ihren Daten zu gewinnen.