Sicherheit hat in der IoT-Welt höchste Priorität

Autor/Redakteur: Shane Buckley, CEO von Xirrus/gg

Vor einiger Zeit wurde ein Teil der Welt unsanft aus seinen Träumen gerissen, was die vermeintliche Sicherheit im Internet der Dinge (IoT) betrifft. Wir erinnern uns an eine katastrophale Distributed Denial-of-Service (DDoS)-Attacke, die zu einer massiven Störung des Internets für Millionen von Anwendern an der amerikanischen Ostküste führte. Viele populäre Websites wie Netflix, Twitter und Paypal waren eine Zeit lang nicht erreichbar.

Eine Untersuchung ergab, dass für den Hackerangriff zuvor unter anderem tausende vernetzter Geräte infiziert wurden, die noch immer das herstellerseitig vorinstallierte Standardpasswort verwendeten. Router, Überwachungskameras und andere Geräte des IoT wurden infiziert, um so ein Botnetz zu schaffen, das den DDoS-Angriff auf Dyn, einen der großen Internet Service Provider, startete.

Simplizität schaffen und Komplexität reduzieren

Der Angriff machte die Herausforderung, die IoT-Geräte für die Netz-Sicherheit darstellen, eklatant deutlich. Gartner prognostiziert, dass die Zahl smarter Geräte bis 2020 auf mehr als 20 Milliarden ansteigen wird. Die Frage nach der Sicherheit im Internet der Dinge muss dringender denn je beantwortet werden.

Der Weg für neue „IoT-bewusste“ WLAN-Netzwerke, die gezielt für die notwendigen Sicherheitsanforderungen des Internets der Dinge entwickelt wurden, ist mittlerweile bereitet.

Organisationen wie Anwender stehen gleichermaßen vor zwei primären Herausforderungen, was den sicheren Einsatz von IoT-Devices betrifft:

  1. Schon aufgrund der schieren Anzahl müssen sie auf einfache Art in WLAN-Netze eingebunden werden können und, einmal vernetzt, müssen sie sicher bleiben.
  2. Mehr Sicherheitsfunktionen für ein Netzwerk bedeuten erfahrungsgemäß auch mehr Komplexität beim Einbinden der Geräte, was es wiederum schwierig macht, beide Ziele gleichermaßen zu erreichen.

Glücklicherweise gibt es eine Lösung, die beide Aspekte gleichermaßen berücksichtigt.