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10 Tipps, die IT-Administratoren das Leben erleichtern

Autor/Redakteur: Sven Hoge, Sales Manager DACH und Russia bei Ipswitch/gg

Sven Hoge, Sales Manager DACH und Russia bei Ipswitch
Sven Hoge, Sales Manager DACH und Russia bei Ipswitch

IT-Administratoren stehen, besonders wenn sie in einem kleinen oder mittelständischen Unternehmen angestellt sind oder in einem kleinen Team arbeiten, unter großem Druck. Da gibt es leider häufiger die eine oder andere dringende Nachfrage. Während es unmöglich ist, echte Notfälle am Arbeitsplatz zu verhindern, können IT-Manager zahlreiche Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass sowohl Netzwerk als auch Anwendungen möglichst stabil und sicher laufen. Zehn Tipps verschaffen ihnen Ruhe.

  1. Alte Daten archivieren

Alte, unnötige Daten blockieren das Netzwerk. Sie halten Mitarbeiter auf, beeinträchtigen die Produktivität und sind ein Sicherheitsrisiko.

  1. Die Bandbreite im Blick behalten

Beim Aufräumen des Netzwerks sollte geprüft werden, ob mehr Speicherplatz benötigt wird. Der Bandbreitenbedarf kann sich im Laufe der Zeit ändern. Während das Unternehmen vor zwei Jahren über ausreichende Bandbreite verfügte, ist dies womöglich nicht mehr der Fall. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Kapazitäten zu planen, um sicherzustellen, dass alles möglichst reibungslos verläuft.

  1. Die Sicherheit erhöhen

Es ist sehr sinnvoll, regelmäßig die Sicherheitsmaßnahmen unter die Lupe zu nehmen. In diesem Zusammenhang sollte an optimale Sicherheitsverfahren erinnert werden. Die Klassiker: Kennwörter, Multifaktor-Authentifizierung, zentrale Benutzerverwaltung und Einmalanmeldung. Die Zugriffskontrollen müssen regelmäßig überprüft werden. Die Beschränkung des Zugangs zu kritischen Daten ist wichtig, um Schäden infolge von Sicherheitsverletzungen zu minimieren.

  1. Kritische Aktualisierungen und Patches durchführen

Über die Hälfte aller Sicherheitsverletzungen treten auf, da versäumt wurde bekannte Sicherheitslücken zu schließen. Deswegen ist es sehr wichtig, regelmäßig an Updates und Patches zu denken.

  1. E-Mails archivieren

Um die Mail-Konten zu entlasten, ergibt es Sinn, regelmäßig alte E-Mails zu archivieren und große Dateien, die nicht mehr benötigt werden, in den Müll zu werfen. Noch besser: Automatisches, regelbasiertes Löschen einrichten.

  1. Alte Geräte aus dem Netzwerk entfernen

Geräte, die nicht mehr genutzt werden, darunter Fax, Kopierer und Telefone, können eine große Belastung für das Netzwerk darstellen und sind ein Sicherheitsrisiko.

  1. Ordnung auf den Servern schaffen

Server können mit der Zeit überladen, schwerfällig und völlig desorganisiert werden, was in unnötigen Anfragen zum Auffinden bestimmter Dateien oder Programme resultiert. Es sollte regelmäßig Zeit für ein systematisches Aufräumen der Server und Inhalte eingeplant werden.

  1. Überflüssige WLAN-Verbindungen löschen

Wie viele WLAN-Signale unterstützt das eigene Unternehmen? Wie viele Verbindungspunkte existieren, und wohin führen sie? Nicht länger genutzte oder benötigte WLAN-Verbindungen sollten getrennt werden. Eine Vereinfachung der Infrastruktur erhöht die Sicherheit, und macht es leichter, sich selbst zu organisieren beziehungsweise Aufgaben jemand anderem zu übergeben.

  1. Sich um die Netzlaufwerke kümmern

Ein weiterer Kandidat aus der Kategorie “lästige Anrufe bei der IT”: Netzlaufwerke, die keine Verbindung herstellen. Es sollte sichergestellt sein, dass diese korrekt zugeordnet sind, damit sie sich nach dem Neustart automatisch verbinden.

  1. Den Netzwerkverkehr filtern

Eine gute Methode, zu verhindern, dass das Netzwerk mit Müll verstopft, ist, diesen herauszufiltern, bevor er überhaupt dorthin gelangt. Es gibt verschiedene Tools, die unerwünschte E-Mails und Daten vom Netzwerk fernhalten.

Ein starkes, stabiles Netzwerk erfordert Zeit und Planung. Davon sollten sich IT-Admins nicht abschrecken lassen, denn sie werden von ihrer harten Arbeit profitieren. Schließlich arbeiten sie dann mit einer weniger stark belasteten, effizienteren und störunanfälligeren Infrastruktur.