Expertenkommentar zum Thema „Windows 10 im Unternehmensumfeld“

MarkusAuer

„Seit einigen Wochen gibt es Windows 10 als gratis Update für alle Windows 7 und 8 Nutzer“, so Markus Auer, Regional Sales Director bei ForeScout. „In den nächsten zwölf Monaten werden wahrscheinlich mehr als 350 Millionen Windows-Rechner auf Windows 10 aktualisiert werden. Mit der Aktualisierung müssen aber auch Sicherheitslösungen angepasst werden. Denn ohne Vorbereitung tun sich IT-Abteilungen schwer und können nicht für entsprechenden Schutz sorgen. Es wird nicht lange dauern, bis Cyberkriminelle die ersten Schwachstellen im neuen Windowssystem finden werden. Und nach dem Update müssen Sicherheitsarchitekturen erst einmal angepasst werden.“

„Traditionelle Sicherheitslösungen erfordern die Ausführung von Agenten auf dem Gerät, damit IT-Teams diese erkennen können“, fährt Auer fort. „Viele BYOD-Geräte auf Windows 10 umgestellt – und werden daher keine Agenten haben. IT-Administratoren benötigen eine Möglichkeit, um diese neuen Endpunkte identifizieren und sichern zu können. Network Access Control (NAC) ist in der Lage sämtliche Geräte in Netzwerk zu identifizieren und sichern – einschließlich der Windows 10 Geräte – unabhängig davon, ob sie einen Agenten installiert haben. Dies ermöglicht der IT-Abteilung jederzeit zu sehen, wie viele Endpunkte Zugriff auf ihr Netzwerk haben. Sie können proaktiv jedes Gerät sichern und erlauben so eine optimale Zugangskontrolle.

Windows 10 markiert einen Wandel des Geschäftsmodels bei Microsoft. Gerüchten zufolge soll es sogar das letzte Windows dieser Art sein. Trotz des Gratis-Updates darf man die veränderte Gefahrenlandschaft nicht vergessen. Genau deshalb braucht es Sicherheitslösungen, die der Situation gerecht werden. Windows 10 ist neu, es wird aber nicht ohne Schwachpunkte sein.“