Palo Alto Networks, IBM und Red Hat bündeln Kräfte für schnelleres Schließen von Sicherheitslücken
Die Zahl neu entdeckter Sicherheitslücken steigt durch den Einsatz künstlicher Intelligenz rasant an und stellt klassische Patch-Management-Prozesse zunehmend vor Herausforderungen. Unternehmen benötigen daher Lösungen, die Schwachstellen schneller absichern und Angriffsfenster deutlich verkürzen. Vor diesem Hintergrund haben Palo Alto Networks, IBM und Red Hat eine strategische Zusammenarbeit angekündigt. Ziel ist es, Sicherheitslücken früher zu erkennen und Schutzmaßnahmen automatisiert bereitzustellen. Dabei werden virtuelle Patches auf Netzwerkebene mit softwareseitigen Korrekturmaßnahmen kombiniert.
Im Mittelpunkt der Kooperation steht die Integration der Virtual-Patching-Technologie von Palo Alto Networks mit Project Lightwell von IBM und Red Hat. Während Palo Alto Networks Angriffsvektoren unmittelbar auf Netzwerkebene blockiert und damit Schutz bietet, bevor reguläre Software-Updates verfügbar sind, liefert Project Lightwell die eigentliche Behebung von Schwachstellen in Open-Source-Komponenten.
Die gemeinsame Lösung adressiert ein breites Einsatzspektrum. Neben Open-Source-Software und kommerziellen Anwendungen werden auch Operational-Technology-Umgebungen (OT) sowie sicherheitskritische Bereiche wie Gesundheitstechnologien unterstützt. Unternehmen sollen dadurch Sicherheitslücken schneller absichern können, ohne auf klassische Patch-Zyklen warten zu müssen.
Ergänzend übernimmt IBM Consulting die technische Umsetzung der Lösung. Das Angebot umfasst Beratungs- und Implementierungsleistungen, die Unternehmen bei der Priorisierung von Risiken, der Einführung geeigneter Schutzmaßnahmen sowie der Validierung der Sicherheitsmaßnahmen in komplexen IT-Umgebungen unterstützen.
Mit der Kooperation reagieren die drei Unternehmen auf die zunehmende Dynamik moderner Cyberbedrohungen und verfolgen das Ziel, automatisierte Schutzmechanismen und softwareseitige Fehlerbehebung enger miteinander zu verzahnen.
Weitere Informationen gibt es im englischsprachigen Blogbeitrag: IBM, Red Hat and Palo Alto Networks Expand Project Lightwell to Help Organizations Respond to Software Vulnerabilities – Palo Alto Networks
