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Neue Version von Testwell CTC++ auf der embedded world 2026 vorgestellt

Auf der embedded world 2026 präsentierte Verifysoft Technology eine neue Version seines Coverage Analysers Testwell CTC++. Mit dem Release 10.3 stellte das Unternehmen eine weiterentwickelte Lösung zur Messung der Testabdeckung vor, die sich an Entwicklungsteams in Embedded-Projekten richtet. Im Mittelpunkt standen erweiterte Reporting-Funktionen sowie Verbesserungen bei der Handhabung von Quellcodepfaden. Dadurch wurde die Erstellung individueller Berichte flexibler gestaltet. Gleichzeitig blieb die plattformübergreifende Nutzung zwischen Windows- und Linux-Umgebungen gewährleistet. Das Tool wird insbesondere in sicherheitskritischen Softwareprojekten eingesetzt.

Analysetool Imagix 4D bietet noch engere Integration mit dem Code-Coverage-Analyser Testwell CTC++ und vereinfacht Wartung und Optimierung von Bestandslösungen – Quelle: Testwell

Zu den wichtigsten Neuerungen gehörte das Feature „User Variables“. Damit konnten Anwender beliebige textuelle Informationen über einfache Key-Value-Paare in die Analyse integrieren. Diese Daten erschienen direkt im Standardbericht von Testwell CTC++ und standen zusätzlich in der Template-Sprache zur Verfügung. Dadurch wurde die Erstellung individuell angepasster Reports vereinfacht. Für Entwickler war dies beispielsweise hilfreich, wenn Informationen wie der zugehörige Build oder ein Commit automatisch in Coverage-Berichte integriert werden sollten.

Eine weitere Neuerung betraf die Instrumentierung des Quellcodes. In Testwell CTC++ 10.3 wurde ein Mechanismus implementiert, mit dem sich Quellcodepfade gezielt kürzen lassen. Dabei blieb die Interoperabilität der Testwell-CTC++-Toolkette zwischen Windows- und Linux-Systemen erhalten. Dies erleichterte die Arbeit in heterogenen Entwicklungsumgebungen.

Testwell CTC++ arbeitet mit allen gängigen Compilern und unterstützt selbst kleinste Embedded Targets. Weltweit setzen mehr als 800 Kunden in 45 Ländern das Tool für Qualitätssicherung und Validierung sicherheitskritischer Software ein. Die Lösung ist für den Einsatz in sicherheitskritischen Projekten nach den Normen IEC 61508, ISO 26262, EN 50716 und IEC 62304 zertifiziert.

„Messebesucher konnten sich auf der embedded world bei uns über ein umfassendes Lösungsportfolio zur Steigerung der Softwarequalität informieren“, erklärte Klaus Lambertz, Geschäftsführer der Verifysoft Technology GmbH. „Neben dem neuen Release von Testwell CTC++ umfasste dies beispielsweise auch die aktuellste Version von Imagix 4D.“ Die Lösung ermöglicht per Reverse Engineering die Analyse von Legacy-Code. Darüber hinaus zeigte das Unternehmen CodeSonar, mit dem Entwicklungsteams Qualitäts- und Sicherheitsmängel in Quellcode oder Binärdateien finden können, sowie Codee, ein Tool zur Optimierung der Code-Performance. Neu im Angebot war zudem eine Lösung zur Analyse von Binärcode und zur Erstellung von Software-Stücklisten (SBOM), die Unternehmen bei der Umsetzung der Anforderungen des Cyber Resilience Act unterstützen soll.

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