Open-Source-Lösung parst AccessDB-Dateien

Claroty bringt das in Python erstellte, neue Open-Source-Werkzeug AccessDB-Parser. Die Software wurde ab sofort allen Interessenten zugänglich gemacht und dient dazu, Microsoft AccessDB-Dateien zu analysieren. Das Tool parst .mdb- und -accdb-Files und kann Sicherheitsteams beim Fuzzing, beim Reverse Engineering und beim Testen helfen. Es werden alle Access Versionen von 1995 bis 2010 unterstützt.

Screenshot: Claroty

Der AccessDB-Parser wurde ursprünglich vom Forschungsteam um Uri Katz dazu entwickelt, die Scan-Funktionen der Anwendungs-DB (AppDB) von Claroty Continuous Threat Detection (CTD) zu unterstützen. AppDB ermöglicht eine sichere, effektive und nicht-intrusive Methode zur Identifizierung und Verwaltung von Assets in OT-Umgebungen, indem Artefakte, wie zum Beispiel Konfigurationsdateien von speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) und Fernbedienungsterminals (Remote Terminal Units/RTUs), analysiert werden. Um ein Höchstmaß an Transparenz zu erreichen, sollte ein Tool entwickelt werden, mit dessen Hilfe auch andere Typen von SCADA-Projektdateien in Form von .mdb-Dateien verarbeitet werden können. Zudem sollte es möglich sein, Tests zu erstellen, Testergebnisse zu verifizieren und Testprozesse zu automatisieren. Hierfür wurde ein eigenes Parsing-Tool entwickelt, welches nun als Open-Source-Programm zur Verfügung steht. Das Tool lässt sich leicht modifizieren, an unterschiedliche Bedürfnisse anpassen, weiterentwickeln und stellt eine große Hilfe insbesondere für Reverse-Engineering-Spezialisten dar. Weitere Informationen zum neuen Tool finden sich im Claroty-Blog, eine Demo kann hier angeschaut und das Tool hier heruntergeladen werden.

Weitere Informationen: www.claroty.com