Sysbus Trend-Thema „Sicherheit“

Das April Trend-Thema lautet dieses Jahr „Sicherheit“. Zu Wort melden sich Colt, Matrix42, Jakobsoftware, F5, Axians, Deskcenter, Ivanti und Airlock.

„Spätestens die neue Datenschutz-Grundverordnung zwingt Unternehmen dazu, in ihre IT-Sicherheit zu investieren, damit sie Zukunfts- und Wettbewerbsfähig bleiben“, erklärt Süleyman Karaman, Geschäftsführer der Colt Technology Services GmbH. „Immer mehr Unternehmen nutzen zum Beispiel die Cloud. Sie machen sich Gedanken über die Sicherheit ihrer Daten in der Wolke, denken aber nicht an den sicheren Transport dorthin. Professionelle Netzwerkanbieter haben dafür Lösungen.“

Fabian Henzler, Director Product Marketing bei Matrix42, fügt hinzu: „70 Prozent aller Malware-Ausbrüche haben ihren Ursprung in den Geräten, die Mitarbeiter für die Arbeit einsetzen. Wenn die Unversehrtheit der Unternehmensdaten und die Produktivität der Mitarbeiter gewährleistet sein sollen, muss der effektive Schutz von Endpoints zum Fokus jeder IT-Security-Strategie werden. Erfahren Sie mehr zu Automated Endpoint Security: https://www.matrix42.com/de/automated-endpoint-security.“

„Auch wenn es keiner mehr hören kann: Die DSGVO betrifft die gesamte Unternehmens-IT“, meint Jürgen Jakob, Geschäftsführer von Jakobsoftware. „Neben Daten- und IT-Sicherheit müssen also auch Bereiche wie elektronische Kommunikation den neuen Datenschutzrichtlinien folgen. Statt unsicheren Lösungen mit gleichzeitigen privaten und geschäftlichen Unterhaltungen gilt es, Messenger-Dienste mit strikter Trennung, leistungsstarker Verschlüsselung und einfachem Account-Management als neuen Status quo zu etablieren.“

„Europäische Unternehmen können sich beim Thema IT-Sicherheit nicht mehr zurücklehnen“, denkt Ralf Sydekum, Technical Manager DACH bei F5 Networks. Während früher Nordamerika im Fokus stand, zielen heute immer mehr Attacken auf das Gebiet Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) – laut F5 schon 51 Prozent der DDoS-Angriffe im Jahr 2017. Die Firmen haben die Botschaft verstanden: So verdoppelte sich im letzten Jahr die Zahl der neu implementierten Web Application Firewalls im EMEA-Raum. Die Einführung von Lösungen gegen DDoS stieg um 58 Prozent. Damit geht der Wettlauf um die IT-Sicherheit munter weiter.“

Matthias Munzel, Leitung Managed Services bei Axians IT Security (Bildquelle: Axians)

Matthias Munzel, Leitung Managed Services bei Axians IT Security: „Unternehmen sollten in Sachen IT Security ihre eigenen Ressourcen nutzen – doch um die internen Verantwortlichen zu entlasten, Kosten zu senken und gleichzeitig die Qualität zu erhöhen, zusätzlich einem externen Partner vertrauen: Managed Security Service Provider bieten ein breites Portfolio, aus dem Unternehmen das Lösungspaket wählen, mit dem sie das bestmögliche Sicherheitsniveau erreichen.“

„Beim Thema IT-Security denken wir zuallererst an Virenscan und Firewall. Diese Werkzeuge leisten bereits einen wesentlichen Beitrag, jedoch: Für eine nachhaltige Prävention reicht dies nicht aus“, so Christoph A. Harvey, CEO bei DeskCenter Solutions. „Zum Schutz vor Cyberangriffen ist es wichtig, alle Geräte und Anwendungen im Netzwerk genau zu kennen und sämtliche Software immer aktuell zu halten. Nicht umsonst zählt das BSI ein effektives Patching zu den Top-Ten-Schutzmaßnahmen, die jedes Unternehmen umsetzen sollte.“

„Um eine wirklich umfassende IT-Sicherheitsstrategie zu entwickeln, müssen die Abteilungen IT-Betrieb und IT-Sicherheit eng zusammenarbeiten“, findet Bernhard Steiner, Director PreSales EMEA Central bei Ivanti. „So wird die Expertise im technischen Management der IT-Infrastruktur mit dem breiteren Blick auf die möglichen Sicherheitsgefahren und die Geschäftsprozessebene kombiniert. Nur dann lassen sich die Security-Funktionalitäten bereits in den IT-Prozessen verankern und die Kontrollen soweit wie möglich automatisieren, um eine echte Operational Security zu erreichen.“

„Die Digitalisierung schreitet rasch voran“, schließt Dr. Martin Burkhart, Head of Product Management bei Airlock, das Thema ab. „Laufend werden dabei neue Apps und Services den Endkunden zur Verfügung gestellt. Die Sicherheit der Applikationen, Identitäten und Daten und damit das Management des Risikos wachsen stark an. Gleichzeitig ist es wichtig, ein attraktives Anwendererlebnis und eine sichere Kundeninteraktion zu bieten. Von entscheidender Bedeutung sind dabei die effiziente Verwaltung und der effektive Schutz von digitalen Identitäten. Zum Tragen kommt dies insbesondere im Marketing: zum Beispiel verschicken Unternehmen regelmäßig Newsletter, die mit relevanten Informationen der einzelnen Kunden individualisiert sind. Für ein sicheres Management der Kundenidentitäten benötigen Unternehmen durchdachte IT-Lösungen, die sämtliche Daten durchgängig verwalten, das Zugriffsmanagement regeln und den Datenschutz zuverlässig gewährleisten. Hilfreich sind hierbei Lösungen wie das Secure Web IAM (Identity Access Management). Damit können Administratoren die Berechtigungen und Voraussetzungen für den Zugriff von Nutzern transparent verwalten. Somit trägt das Secure Web IAM-System zu einem optimalen Gleichgewicht zwischen Compliance, Nutzereinwilligungen, IT-Sicherheit und einer ansprechenden Customer Experience bei.“

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