Sysbus Trend-Thema „IoT“, Teil 1

Das März Trend-Thema lautet dieses Jahr „Internet of Things“ (IoT). Im ersten Teil kommen Matrix42, Feig Electronic, Druva, Trend Micro, Amazon Web Services (AWS) und CryptoTec zu Wort.

Oliver Bendig, CEO bei Matrix42, meint zum Thema IoT: „Das Internet of Things ermöglicht, dass der Arbeitsplatz sich besser auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter ausrichtet. Der Workspace kann noch individueller und flexibler gestalten werden. Automatisierte Prozesse sparen Zeit und erhöhen die Produktivität. Beispiele: Echtzeit-Überblick über Meetingräume, automatisch angehende Beleuchtung, Telefonanlagen, die alle Konferenzteilnehmer selbst anwählen.“

„Das Internet of Things wird Wirklichkeit, wenn in Zukunft auch reale ‚Dinge‘ in Massenapplikationen Informationen untereinander austauschen“, meint Andreas Löw, Marketing & Unternehmenskommunikation bei FEIG ELECTRONIC. „Dafür sind Standards und leistungsfähige Technologien nötig, wie die berührungslose Identifikation über RFID. Die Technologie bildet die Basis, um, für sich alleine oder unter Einbindung zusätzlicher Sensoren auch kostengünstige Artikel in intelligente Objekte zu verwandeln.“

„Mit IoT kommt eine massive Datenflut. Unternehmen müssen sie in ihren Geschäftsprozessen steuern, verwalten und schützen“, fügt Andreas Sturm, Regional Sales Director DACH bei Druva hinzu. „Immer mehr Daten fallen dabei nicht mehr am Endpunkt, sondern in der Cloud an. Backup, IT-Management und Datenschutz müssen also beide Welten abdecken – alle Informationen vor Ort, aber zunehmend auch IoT-bezogene Cloud-Daten. Druva bietet dazu eine Datenschutzlösung, die alle Informationen unabhängig von ihrem Speicherort sichert.“

„2016 sorgte ein DDoS-Angriff, der mit Tausenden ungesicherten Webcams große Websites vom Netz nahm, für Aufsehen“, so Udo Schneider, Pressesprecher beim japanischen IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro. „Er war der Vorbote von mehr Cyberangriffen auf das Internet der Dinge, wobei vernetzte Geräte wie ‚Schläfer‘ in einem Thriller aktiviert werden. Zudem wird der Wechsel zum industriellen Internet der Dinge nicht vorhersehbare Gefahren für Unternehmen und Verbraucher mit sich bringen.“

„Der IoT-Service von Amazon Web Services (AWS) ermöglicht es Unternehmen, Geräte einfach, sicher und weltweit mit der AWS Cloud zu verbinden und damit ihr erstes oder nächstes IoT-Projekt schnell zu starten“, betont Constantin Gonzalez, AWS Principal Solutions Architect. „Sicherheit und Skalierbarkeit sind dabei wesentliche Aspekte: Die Plattform übernimmt die verschlüsselte Übertragung aller Daten und lässt sich einfach skalieren. Dabei verwendet sie offene Standards wie HTTPS, MQTT und TLS.“

„Damit die IT-Sicherheit nicht zu kurz kommt, sollte bei IoT-Projekten die Cyber Defense mit am Tisch sitzen, um die neuen Geschäftsmodelle gegen Datenmanipulation- und Diebstahl zu sichern“, schließt Dr. Michael Raumann, Executive Board Member und Founder der CryptoTec AG, das Thema für heute ab. „Gerade bei IoT und Industrie 4.0 entstehen dezentrale Strukturen mit enormen Datenmengen, die vielen berechtigten Nutzern an unterschiedlichen Orten zur Verfügung stehen müssen. CryptoTec bietet für diese Fälle Schutz gegen Angriffe von Innen und Außen.“