Neues Objektspeichersystem: Die App-Flash-Appliance EXF900 von Dell Technologies

Die Objektspeichersystemreihe “Dell EMC ECS EX” wurde um die äußerst leistungsfähige, neue All-Flash-Appliance EXF900 erweitert. Die Lösung verwendet SSDs auf NVMe-Basis in Dell PowerEdge Servern und offeriert auf diese Weise skalierbare, maximale Performance für aktuelle Workloads. Zu den avisierten Anwendungsbereichen gehören unter anderem Analytics, Cloud-Applikationen, IoT, KI und ML.

Dell EMC ECS EXF900 (Quelle: Dell Technologies)

Für das Backend-Netzwerk nutzt die Appliance das NVMeOF-Protokoll (Non-volatile Memory Express over Fabrics). Damit beschleunigt sie die Node-to-Node-Kommunikation und schöpft das Potenzial der All-Flash-Durchsatzrate voll aus, was sich insbesondere bei hochskalierten Implementierungen oder arbeitsintensiven Workloads deutlich bemerkbar macht. Interne Vergleichstests mit den kapazitätsoptimierten EX300-Appliances von Dell Technologies haben gezeigt, dass die neue Lösung 21 Mal mehr Leistung bringt und 19 Mal so viele Transaktionen pro Sekunde erreicht.

Zusätzlich zur neuen Appliance präsentiert Dell Technologies auch eine aktualisierte Version der zugehörigen ECS-Software. Zu den wichtigsten Neuerungen von ECS 3.6 zählen:

  • das Klonen von Objekten. Durch die Implementierung einer Fan-Out-API-Spezifikation ermöglicht die Software ein extrem schnelles Klonen von Objekten und Fan-Out-Schreibvorgängen. Mit einem einzigen Request können Tausende private Kopien auf dem Backend erstellt oder dorthin kopiert werden. Die Client- und Server-seitige Rechenlast wird dadurch ebenso reduziert wie die Netzwerklast, was sich vor allem bei Workloads der Medien- und Unterhaltungsbranche wie etwa Cloud DVR (Digital Video Recorder) auszahlt;
  • mehr sicherheitsrelevante Steuerungen. Für einen optimierten Datenschutz können Administratoren mit Fokus auf Datensicherheit jetzt spezifische Rechte und Privilegien zugewiesen werden. Da sich das neue Feature mit bestehenden Active Directory / LDAP-Rechten integrieren lässt, ist es unkompliziert implementierbar;
  • eine Sicherheits-API. Die Software bringt eine neue Programmierschnittstelle mit, um das Reporting über Sicherheitseinstellungen des Systems zu automatisieren. Mit der API können Unternehmen ECS einfach in ihre vorhandenen Monitoring- und Datensicherungs-Lösungen integrieren.

„Die Workloads mit höchsten Anforderungen an die Geschwindigkeit haben sich vervielfacht – beispielsweise in der Medien- und Unterhaltungsbranche“, sagt Tim Pfaelzer, Head of Sales Unstructured Data Solutions bei Dell Technologies Deutschland. „Unsere neue All-Flash-Plattform EXF900 wird dieser Entwicklung gerecht, indem sie alle Objektdaten in hoher Geschwindigkeit reibungslos verarbeitet. Damit ermöglicht sie Unternehmen schnellere Innovationen, eine erfolgreiche Differenzierung vom Wettbewerb und eine deutlich schnellere Marktreife ihrer Produkte.“

Weitere Informationen: www.delltechnologies.com