Thycotic veröffentlicht kostenloses Least Privilege Discovery Tool

Thycotic hat mit Least Privilege Discovery ein kostenloses Tool veröffentlicht, das es Unternehmen ermöglicht, privilegierte Unternehmenskonten und interne Rechtevergaben zu analysieren. Das neue Discovery-Tool bietet Unternehmen vollkommenen Überblick über lokale Administratorkonten und verdeutlicht damit auch technisch unerfahrenen Nutzern die Bedeutung zu weitgefasster Nutzerrechte und die damit verbundenen Sicherheitsrisiken. All dies unterstützt Unternehmen bei der Durchsetzung einer Politik der geringsten Rechtevergabe und damit der Optimierung ihrer Sicherheitsstrategie.

Das agentless, von Windows ausgeführte Tool lässt sich innerhalb von Minuten installieren und erkennt und scannt Endpunkt-Privilegien verlässlich. Für die Identifizierung von möglichen Lücken und Schwachstellen bei einer minimalen Rechtevergabe steht es Unternehmen dauerhaft kostenlos zur Verfügung. Nach dem Download beginnt das Thycotic-Tool unmittelbar damit, Windows-Nutzer, Konten und Anwendungen, die über privilegierte Rechte verfügen, aufzuspüren. Welche Bedeutung diese Maßnahme für die Sicherheit in Unternehmen hat, zeigt auch der Microsoft Vulnerability Report 2018 von Avecto. Demnach können 95 Prozent der kritischen Sicherheitslücken in Windows-Browsern und 80 Prozent aller Microsoft-Schwachstellen durch das Entfernen von Admin-Rechten beseitigt werden.

„Unser Least Privilege Discovery Tool ist für Unternehmen unerlässlich, um das Prinzip der minimalen Rechtevergabe einzuführen“, sagt Markus Kahmen, Regional Director Central Europe bei Thycotic. „Das Einschränken weitgefasster Nutzerrechte auf Endgeräte durch die Einführung einer Least Privilege Policy verringert potenzielle Einstiegspunkte für Hacker und Malware erheblich. Für Unternehmen ist dieses Tool deshalb ein erster Baustein für ein starkes Sicherheitsfundament.“

Das neue Thycotic-Tool entdeckt und meldet Folgendes:

  • Endgeräte und Nutzer mit hochprivilegierten Admin-Konten auf ihren Windows-Rechnern
  • Die Anzahl sämtlicher Nutzer mit lokalen Admin-Rechten auf allen Rechnern
  • Die durchschnittliche Anzahl der Admin-Konten pro Computer
  • Die Anzahl von beziehungsweise Durchschnittswerte für andere hochprivilegierte Gruppen wie zum Beispiel Remote Desktop-Nutzer oder Backup-Operatoren
  • Anwendungen auf Endgeräten, die in der Vergangenheit Admin-Rechte angefordert haben
  • Anwendungen auf Endgeräten von unbekannter Herkunft, die möglicherweise auf die Blacklist gesetzt werden müssen
  • Anwendungen auf Endgeräten von vertrauenswürdiger Herkunft, die auf die Whitelist gesetzt werden können

Bei der Umsetzung einer Least Privilege Policy fürchten viele IT-Verantwortliche aufwendige Implementierungsprozesse oder Behinderungen ihrer Mitarbeiter beim Zugriff auf Anwendungen, die sie zum Ausführen ihrer Aufgaben benötigen. Mit Thycotic sind diese Befürchtungen jedoch unbegründet, da der Thycotic Privilege Manager Kunden eine vollautomatische, skalierbare Lösung bietet, die jegliche Beeinträchtigungen ausschließt.

Denn wird der Privilege Manager für Whitelisting, Blacklisting, Greylisting oder die Automatisierung von Workflows für Genehmigungsanfragen eingesetzt, werden Benutzer nicht an der Ausführung oder Installation kritischer Anwendungen – und damit ihrem Arbeitsablauf – gehindert. Insbesondere Unternehmen, für die eine funktionierende Least Privilege Policy Voraussetzung für das Bestehen von Sicherheitsaudits ist, profitieren demnach von Thycotic. Das Least Privilege Discovery-Tool kann unter https://thycotic.com/solutions/free-it-tools/least-privilege-discovery-tool kostenlos heruntergeladen werden.

Weitere Informationen: www.thycotic.com