Sysbus Thema „Trends für 2018“, Teil 1

Unser aktuelles Thema lautet „Trends für 2018“. Heute machen Matrix42, Cloudera, AVOKA, DeskCenter Solutions, Airbus Cybersecurity und Infinidat den Anfang. Weitere Statements werden im Januar an dieser Stelle erscheinen.

„Von all den Trends wird Unified Endpoint Management 2018 am nachhaltigsten prägen“, erklärt Oliver Bendig, CEO bei Matrix42. „UEM wird dafür eingesetzt, die Fachbereiche durch Smart Devices und Apps besser zu unterstützen und deren Geschäftsprozesse zu mobilisieren. Bislang arbeiten laut IDC erst 45 Prozent der Unternehmen an der Einführung von Unified Endpoint Management.“

„2018 wird das Datenvolumen weiter dramatisch anwachsen, nicht zuletzt durch das Internet der Dinge“, meint Mike Olson, Chief Strategy Officer von Cloudera. „Mit diesen Big Data stehen immer mehr Daten für intelligente Analysen zur Verfügung. Machine Learning und KI unterstützen diesen Prozess und ermöglichen die Ausweitung auf noch mehr geschäftliche und menschliche Fragen. Gleichzeitig werden Regulierungen wie EU-DSGVO und GDPR für mehr Sicherheit im Hintergrund sorgen.“

„2018 bedeutet: mehr Schwung für Banken“, so Christian Brüseke, General Manager von AVOKA Germany. „Die Finanzbranche wird 2018 die Zusammenarbeit mit Fintechs forcieren, um die digitale Transformation erfolgreich umzusetzen. Neue Authentifizierung-Technologien ermöglichen den Zugang zu Finanz-Services von jedem Endgerät aus und verbessern Zahlungen und Geldbewegungen in allen Märkten. Im Hintergrund werden KI und Analytics für bessere menschliche und digitale Interaktionen sorgen.“

Christoph A. Harvey, CEO bei DeskCenter Solutions: „Bei der digitalen Transformation geht es 2018 nicht mehr um das Ob, sondern das Wie. Produkte werden immer häufiger mit Software und Services angereichert, Arbeitsplätze immer vernetzter. Die IT ist gefordert, neue Strategien durch die Automatisierung von Prozessen innovativ umzusetzen. Dies alles in einer hybriden IT-Infrastruktur effizient zu managen, gelingt nur, wenn die IT alle Assets im Netzwerk kennt, ihr Softwaremanagement weitgehend automatisiert, dabei 100 Prozent compliant agiert und das Unternehmen zuverlässig vor Cyberangriffen schützt – kurz: mit Software Asset Management 4.0. arbeitet.“

Markus Braendle, Senior Vice President, Head of Cyber Security bei Airbus fügt hinzu: „Bedrohungen über Social-Media- und Drahtlos-Netzwerke sind im Jahr 2018 verstärkt zu erwarten. Organisationen müssen daher erhöhte Sicherheitsvorkehrungen in die internen Prozesse einführen und auch ihre Mitarbeiter schulen. Ferner werden die verstärkte Nutzung von Cloud-Computing und die Einführung einer Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) dazu beitragen, dass Unternehmen künftig die End-to-End-Verschlüsselung (E2EE) als effektivste Möglichkeit der Datensicherung nutzen müssen.“

„Das Internet of Things (IoT) wird für Datenspeicher zum ultimativen Härtetest“, schließt Berthold Höflich, Sales Director Germany (DACH) bei Infinidat, das Thema für heute ab. „Allein die visuellen Daten einer einzigen Überwachungskamera, die in Echtzeit an weitere Geräte bereitgestellt werden sollen, bringt herkömmliche Speichersysteme an ihre Grenzen. Und dabei bleibt es nicht – selbstfahrende Autos, vernetzte Fabrikhallen und Smart Cities werden künftig unseren Alltag bestimmen. 2018 muss Storage für das IoT fit gemacht werden.“