Linux-Version von Endpoint Protector

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CoSoSys hat seine Lösung für Data Leak Prevention (DLP) Endpoint Protector erweitert. Das neue Modul Content Aware Protection für Linux-Desktops prüft beim Datentransfer Inhalte, Semantiken und Dateiformate auf Rechnern mit Linux-Distributionen. Die DLP-Funktionalität blockiert die Übermittlung von sensiblen Daten nach außen und verhindert Datenverluste durch interne Benutzer. „Wir sind der Überzeugung, dass Linux-Arbeitsplätze in naher Zukunft weltweit boomen werden“, sagt Michael Bauner, Geschäftsführer, Endpoint Protector GmbH. „Mit Endpoint Protector für Linux untermauern wir unsere Position als DLP-Pionier und Technologieführer.“ Endpoint Protector ermöglichte bislang Gerätekontrolle und Inhaltsüberwachung für PCs und Macs sowie Gerätekontrolle für Linux. Die neue Komponente vervollständigt die DLP-Lösung, so dass der Hersteller umfassendes DLP für alle einschlägigen Plattformen anbieten kann.

Linux hat sich in den vergangenen Jahren zu einem modernen Betriebssystem für Desktops entwickelt. Es bietet seinen Benutzern dieselben Möglichkeiten des Datenaustauschs beispielsweise über USB-Sticks, Messenger oder Cloud-Speicher-Dienste wie Windows und MacOS. In der Folge hat das Betriebssystem seinen Marktanteil ausgebaut. Zugleich gilt es aufgrund seines Designs als gut geschützt gegen Angriffe und Bedrohungen von außen. „Linux entwickelt sich zum De-Facto-Standard für sichere IT-Infrastrukturen“, sagt Mike Woster, COO, The Linux Foundation. „Die zunehmende Verbreitung macht deshalb auch Sicherheits-Technologien wie Data Leak Prevention für Linux notwendig.“

Denn wie positiv auch immer sich die Nutzung von Kommunikationstools auf die Produktivität auswirkt: Die komfortablen Funktionen bringen, unabhängig vom Betriebssystem, die Gefahr von Datenverlusten oder Datendiebstahl durch die eigenen Mitarbeiter mit sich. Eine DLP-Lösung ermöglicht die Bildung inhaltsbasierter Regeln, anhand derer der Transfer von Daten protokolliert und gegebenenfalls blockiert werden kann. Allerdings waren DLP-Lösungen bislang ausschließlich für Windows und MacOS verfügbar. „Endpoint Protector schließt diese Lücke für Linux und gibt Unternehmen mit hohen Anforderungen an den Schutz ihrer Daten einen entscheidenden Baustein für den Aufbau einer sicheren Linux-Desktop-Infrastruktur in die Hand“, sagt Bauner. „Firmen mit gemischten Umgebungen können so alle Rechnertypen und Betriebssysteme im identischen Umfang gegen Datenverlust absichern.“

Content Aware Protection für Linux-Desktops ergänzt die Gerätekontrolle für Linux, die die physischen Ports an den Endgeräten überwacht, und verhindert, dass Mitarbeiter Unternehmensdaten auf tragbare Speichermedien kopieren. Der Schutz vor Datenverlust und Datendiebstahl wird auf internet-basierte Schnittstellen ausgeweitet und der Transfer sensibler Informationen über Cloud- und Webdienste wie zum Beispiel Webmail, ownCloud oder Skype unterbunden. Dafür werden die Dateien in Bewegung nach Dateitypen und vordefinierten Inhalten wie personenbezogene Daten und Kreditkarten-, Konto- oder Ausweisnummern gefiltert. Für die Prüfung auf unternehmensspezifische Inhalte lassen sich individuelle Wörterbücher mit Schlüsselbegriffen und Regulären Ausdrücken zur Analyse von Zeichenketten anlegen.

Endpoint Protector ist eine Client-Server-Lösung und als Hardware- oder virtuelle Appliance erhältlich. Sie stellt die Funktionen Device Control und Content Aware Protection zur Verfügung und unterstützt beide auf Windows XP bis Windows 10 (32 und 64 Bit), auf MacOS ab OS X 10.xx sowie auf den aktuellen Linux-Distributionen Ubuntu, Opensuse, Centos und Redhat. Die Unterstützung weiterer Distributionen ist vorgesehen; die Umsetzung hängt von den Distributionen ab, die die Anwender einsetzen. Die Funktionalität für Linux wird mit der Server-Version 4.4.1.0 von Endpoint Protector ausgeliefert. Interessenten können die Client-Komponente unter www.endpointprotector.com/linux anfordern. Endpoint Protector wird unbefristet lizenziert, die Linux-Version kostet ab 90 Euro pro Seat.

Weitere Informationen: www.endpointprotector.de