Expertenkommentar von Netzlink zum Thema “Windows 10 im Unternehmensumfeld”

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“Windows 10 unterstützt Unternehmen und Ihre Mitarbeiter in vielen Bereichen bei Herausforderungen der mobilen Arbeitswelt”, erklärt Jens Schubert, Consultant bei Netzlink. “Durch eine einheitliche Oberfläche für PC, Tablets und Smartphones fühlen sich die Anwender auf allen Geräten zu Hause. Die Wiedereinführung des Startmenüs ermöglicht es, Anwendern auf PCs oder Notebooks wie gewohnt zu arbeiten. Hierzu zählt auch, dass Apps auf PCs oder Notebooks im Fenster gestartet werden und nicht, wie unter Windows 8, den gesamten Bildschirm blockieren.”

“Die Integration der Suche in die Taskleiste ermöglicht es dem Anwender, schnell auf Daten und Informationen auf seinem Gerät oder im Internet zuzugreifen. Auch die Integration des Schnellzugriffsbereichs im Explorer erleichtert es Anwendern, häufig genutzte Ordner oder die letzten geöffneten Dokumente zu nutzen”, fährt Schubert fort. “Für Anwender, die mit vielen geöffneten Anwendungen arbeiten, bieten die neuen virtuellen Desktops die Möglichkeit ihren Arbeitsplatz aufzuräumen.

Natürlich geht es in Unternehmen auch um die Wartbarkeit und Sicherheit eines Betriebssystems. Beim Ausrollen von Windows 10 in einem Unternehmen ist es von Vorteil, dass Windows 7- und 8-Installationen ohne vollständige Neuinstallation aktualisiert werden können. Durch die Aktualisierung der Gruppenrichtlinien wurde auch eine bessere Einbindung von mobilen Geräten in die zentrale Verwaltung ermöglicht. Die Sicherheit wurde zum Beispiel durch Einführung einer Multifaktorauthentifizierung erhöht.

Durch die neu integrierte Enterprise Data Protection (EDP) haben Administratoren nun die Möglichkeit, auf mobilen Geräten zwischen privaten und geschäftlichen Daten zu unterscheiden und bei Bedarf geschäftliche Daten remote zu löschen. Auch dies sind nur einige Neuerungen, die Windows 10 im administrativen Bereich bietet.

Aktuell steht Windows 10 im Unternehmensumfeld wegen einiger fragwürdiger Praktiken den Datenschutz betreffend in der Kritik. Sollte ein Rollout von Windows 10 zeitnah erforderlich sein, muss die IT sicherstellen, dass die fraglichen Einstellungen per GPO deaktiviert respektive korrekt konfiguriert werden. Es empfiehlt sich, über eine mögliche Migration auf Windows 10 in den nächsten zwei Jahren nachzudenken, um eine Aktualisierung unter Zeitdruck am Ende des Lebenszyklus von Windows 7 zu vermeiden.”