Standby-Image für einfache Disaster Revocery

Cove Data Protection von N-able wird um eine Standby-Image-Funktion erweitert. Diese versetzt die Anwenderinnen und Anwender des Produkts in die Lage, an beliebigen Standorten virtuelle Server-Images anzulegen und zu verwalten. Die Images lassen sich dann wiederum für eine flexible und schnelle Notfallwiederherstellung nutzen. Darüber hinaus unterstützt die Lösung auch das Erstellen von Berichten. Für den Einsatz des Produkts ist keine proprietäre, kostspielige Appliance erforderlich.

Screenshot: Sysbus

IT-Dienstleister waren lange der Meinung, dass sie zur Bereitstellung von DRaaS (Disaster Recovery as-a-Service) traditionelle Image-Backups oder teure Backup-Appliances brauchen. Die Kosten und Ineffizienzen herkömmlicher Produkte nahmen sie als Preis für eine robuste Notfallwiederherstellung in Kauf.

Mit der Einführung von Standby Image eröffnet N-able MSPs nun einen neuen Ansatz: Dieser kombiniert die kosteneffiziente, Cloud-first-Architektur von Cove mit umfassendem DRaaS und ergänzt zudem die bestehenden Funktionen des vollautomatisierten, gehosteten Recovery Testing.

Nützlich ist die Lösung vor allem im Kampf gegen Angriffe mit Ransomware, deren Zahl laut des aktuellen Data Breach Investigations Report von Verizon im vergangenen Jahr noch einmal um 13 Prozent zugenommen hat und die zunehmend an Umfang und Tiefe gewinnen. Einige Varianten zielen auf die Verschlüsselung oder Löschung der Sicherheitsdaten ab, die im lokalen Netzwerk gespeichert sind. Hier trägt das “Cloud-first-Backup” von Cove zu Risikominderung bei, weil es die Angriffsvektoren auf lokaler Ebene eliminiert. 

Während Hardwareausfälle und Naturkatastrophen ein schnelles Failover erfordern, kann die sofortige Wiederherstellung bei einem Angriff mit Ransomware mehr schaden als nützen, weil die Malware so erneut in das Netzwerk eingeschleust werden kann. Mit Standby Image rüstet sich Cove für beide Szenarien, indem es eine sichere Kopie für jedes einzelne Backup erstellt, die dann für eine schnelle Wiederherstellung “on demand” an einem sekundären Standort bereitsteht.

Amerikanische N-able Partner, die bereits mit der neuen Kombinationslösung gearbeitet haben, zeigen sich beeindruckt, so auch Chad Grahek, Chef des IT-Dienstleisters Grahek Technology: “Die Standby-Image-Funktion von Cove Data Protection ist die flexibelste Recovery-Lösung, die wir bisher im Einsatz hatten. Weil Cove ‘Cloud-first’ ist, muss sich die Wiederherstellungs-Appliance nicht im selben Netzwerk befinden – und so können wir eine einfach zu verwaltende Hardware-Konfiguration verwenden, die für jeden Kunden geeignet ist. Das ist im Vergleich zu anderen Lösungen, die Backups zunächst vor Ort speichern, deutlich weniger komplex, funktioniert schneller und außerdem können wir per Dashboard sicherstellen, dass das Backup immer synchron ist.”

“Die Einführung von Standby Image ist das jüngste Beispiel für die Strategie hinter Cove: Unseren Partnern sinnvolle Grundlagen für gute Geschäftsergebnisse zu liefern und sie gleichzeitig mit bisher unbekannter Einfachheit zu begeistern”, so Chris Groot, General Manager, Cove Data Protection bei N-able. Seine Überzeugung: “Die Möglichkeit, eine solide Disaster Recovery der Unternehmensklasse, ohne den Verwaltungs- und Kostenaufwand herkömmlicher Image-Backup-Produkte zu bieten, wird für unsere Partner und ihre Kunden einen erheblichen Unterschied machen.”

Weitere Informationen: n-able.com