Homeoffice und Cloud-Kommunikation – die neue Normalität der Arbeitswelt

Autorin/Redakteur: Alexandra Biebel, Director Marketing & Communications EMEA bei Alcatel-Lucent Enterprise/gg

Vor gut einem Jahr wurde unsere Arbeitswelt schlagartig auf den Kopf gestellt. Durch die Corona-Pandemie mussten Maßnahmen getroffen und Abläufe völlig neu organisiert werden. Homeoffice und Telearbeit erlebten einen plötzlichen Boom, denn sie stellten oft die einzige Möglichkeit dar, die Mitarbeiter zu schützen und gleichzeitig den Betrieb aufrechtzuerhalten. Die Nachfrage nach cloudbasierten Diensten für die Kommunikation und Zusammenarbeit und ihr Einsatz in den Unternehmen explodierte förmlich. In ganzen Branchen beschleunigte sich der digitale Wandel mit einer Wucht, die vor der Pandemie kaum jemand für möglich gehalten hätte.

Working at home

Geht doch: Arbeiten im Homeoffice

Ein Teil dieses Wandels ist beispielsweise das Arbeiten im Homeoffice. Durch Fortschreiten digitaler Technologien, cloudbasierter Kommunikationsplattformen und einer gestiegenen Mobilität der Mitarbeiter ist dies zwar schon seit einiger Zeit möglich – bis zum Beginn der Pandemie standen aber viele Unternehmen dieser Arbeitsform kritisch gegenüber. „Das funktioniert bei uns einfach nicht“ – so oder ähnlich wurde gern argumentiert.

Doch mit Beginn der globalen Gesundheitskrise im letzten Jahr mussten zahlreiche Unternehmen von jetzt auf gleich schließen und ihre Mitarbeiter auffordern, zu Hause zu bleiben. Und sie erkannten, dass es nur einen Weg gab, den Betrieb trotzdem weiterlaufen zu lassen: das Arbeiten im Homeoffice. Sofern es die dafür notwendigen technischen Voraussetzungen noch nicht gab, wurden sie nun in Windeseile geschaffen. Dabei halfen nicht nur der massive Druck durch die Umstände und die damit einhergehende Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Ein wesentlicher Faktor war auch die Tatsache, dass ausgereifte Technologien für Remote-Arbeitsumgebungen bereits seit einiger Zeit verfügbar sind und hierfür nicht das Rad neu erfunden werden musste.

Natürlich gibt es Branchen und Arbeitsfelder, in denen Telearbeit und Homeoffice definitiv keine Option darstellen – wie bei dem in diesem Zusammenhang oft zitierten Busfahrer. In ganz vielen Bereichen ist das Remote-Arbeiten jedoch eine ernstzunehmende Alternative, die Unternehmen und Mitarbeitern viele Vorteile bietet. Und zwar nicht nur als Notlösung in der Pandemie.

Produktiv im Büro – und überall sonst

Denn es ist wenig wahrscheinlich, dass wir jemals wieder komplett zu den alten Verhältnissen zurückkehren werden, in denen der Arbeitsplatz (fast) immer ein fest definierter Ort war. Mit einer stabilen Internetverbindung und den richtigen Kommunikationsdiensten kann ein Team standortunabhängig produktiv sein.

Vorausschauende Entscheider bauen jetzt die Infrastruktur dafür auf und stellen die Tools zur Verfügung, die ihre Teams für eine flexible Arbeitsumgebung benötigen, in der sich nicht mehr alles an einem Ort abspielt – sondern im Büro, zu Hause oder unterwegs, ganz nach Bedarf.

Unternehmen jeder Größe haben die Chance, herauszufinden, was für sie funktioniert und was nicht. Prozesse, die sich überholt haben, müssen neu gestaltet werden. Digitale Lösungen müssen identifiziert und eingeführt werden, um den Mitarbeitern auch künftig einen sicheren Arbeitsplatz im Büro, ein flexibles Arbeiten im Homeoffice und jederzeit den notwendigen Zugriff auf alle Daten und Dienste zu ermöglichen. Wenn die Teams über die richtigen Kommunikationsmittel verfügen und flexibel in den Arbeitsalltag eingebunden sind, wird das Service-Niveau anhaltend hoch bleiben – egal, von wo gerade gearbeitet wird.