Sysbus Trend-Thema „Cloud“


Das September Trend-Thema lautet dieses Jahr „Cloud“. Zu Wort melden sich Colt, Matrix42, Rackspace, Sonus und Infinidat.

„Beim Cloud-Zugriff über das öffentliche Internet werden Geschäftsdaten mit der gleichen Geschwindigkeit durch das Netz transportiert wie Facebook-Beiträge“, so Süleyman Karaman, Geschäftsführer der Colt Technology Services GmbH. „Wer auf einen schnellen Cloud-Zugriff angewiesen ist, sollte auf dedizierte Leitungen setzen. Diese stehen Unternehmen exklusiv zur Verfügung und Anbieter garantieren bestimmte Bandbreiten und ihre Verfügbarkeit mit SLAs – teilweise bis zu 100 Gbit/s.“

Torsten Boch, Senior Product Manager bei Matrix42, fügt hinzu: „Bereits 65 Prozent der deutschen Unternehmen setzen heute Cloud-Computing ein; führende IT-Anwendungen werden künftig nur noch aus der Cloud beziehbar sein. Doch wie kann der Umgang mit Cloud-Anwendungen so erfolgen, dass der Datenschutz gewährleistet ist? Hier kann die IT helfen: Erstens: Überblick über eingesetzte Lösungen gewinnen, Zweitens: Prozesse zur Verwaltung schaffen und Drittens: einfachen Zugang sichern.“

„Kaum ein Unternehmen kann auf die Vorteile von Cloud-Lösungen verzichten, aber oft fehlt es an Kapazitäten für Planung, Aufbau und Betrieb“, erklärt Alex Fürst, Vice President DACH bei Rackspace. „Gerade kleine und mittelständische Betriebe tun sich schwer, erfahrene IT-Experten für ihren Weg in die Cloud zu finden. Hier sind unabhängige Dienstleister mit spezialisierten Ressourcen gefragt: Sie unterstützen bei der passenden Planung, vermeiden kostspielige Irrwege und ermöglichen die reibungslose IT-Transformation und den effizienten Betrieb.“

„Die Verlagerung der Sprach- und Videokommunikation in die Cloud bietet sowohl finanzielle Flexibilität als auch flexible Möglichkeiten für das Netzwerk selbst“, meint Mykola Konrad, Vice President, Product Management und Marketing bei Sonus. „Unternehmen müssen aber auch an die Sicherheit ihres Netzwerks denken, besonders im Hinblick auf Legacy-Anwendungen. Session Border Controller schützen vor DoS- und Data-Exfiltration-Angriffen und stellen eine Verbindung zu Legacy-Geräten her. So machen sie bestehende Anwendungen zukunftssicher.“

„Viele Unternehmen müssen für ihre Analysen mittlerweile auf mehrere Dutzend von Petabyte an Daten zugreifen. Wie das gehen soll? Die meisten suchen sich einen Cloud-Anbieter, legen alle Daten in der Cloud ab und bekommen dafür extrem hohe Kosten“, berichtet Berthold Höflich, Sales Manager bei Infinidat, aus seiner Erfahrung. „Die Lösung der Zukunft: Multi-Cloud-Modelle mit unabhängigem Storage. Das ist nicht nur besser für die Kosten, sondern sorgt auch für besonders kurze Latenzzeiten.“