Sysbus Trend-Thema „Software-Entwicklung“


Das Februar Trend-Thema lautet dieses Jahr „Software-Entwicklung“. Zu Wort kommen Airlock, CloudBees, Delphix und die Software AG.

Viktor Farcic, Senior Consultant bei CloudBees: „Viele Unternehmen stellen zwar bereits auf Microservices um, aber wenn diese mit gängigen Software-Delivery-Methoden bereitgestellt werden, sind sie teuer und kompliziert. Container-Technologien werden deshalb immer wichtiger. Konkret wird Kubernetes zum neuen Standard für Cluster-Computing. Viele der großen Anbieter werden ihre Strategien auf die Unterstützung des Open-Source-Systemen gründen und fast alle werden Kubernetes adaptieren und darauf basierende Lösungen anbieten.“

Dr. Stefan Sigg, Chief Research & Development Officer bei Software AG (Bildquelle: Software AG)

„Software is eating the world – wer von disruptiven Playern herausgefordert wird, muss mit ‚disruptiver Technologie‘ dagegenhalten“, meint Dr. Stefan Sigg, Chief Research & Development Officer bei der Software AG. „Diese basiert auf individueller, im eigenen Unternehmen entwickelter Software, die genau auf eine Branche oder einen Anwendungsfall zugeschnitten und nicht als Standardsoftware auf dem Markt verfügbar ist. Nur so differenzieren sich Unternehmen erfolgreich von Wettbewerbern.“

Minas Botzoglou ist Regional Director DACH bei Delphix

„Die Software-Entwicklung hat heute mehr denn je die Aufgabe, Innovationen zu beschleunigen“, erklärt Minas Botzoglou, Regional Director DACH bei Delphix. „Diesen Anspruch erfüllen Entwickler mit DataOps-Plattformen, die Produktivdaten effizient im Rechenzentrum oder in der Cloud virtualisieren. Das sehr schnelle Bereitstellen einer reellen Datenbasis führt zu hochwertigen Applikationen und viel kürzeren Release-Zyklen als zuvor.“

„IT-Sicherheitstechnologien müssen schon bei der Softwareentwicklung mit einbezogen werden“, schließt Dr. Martin Burkhart, Head of Product Management bei Airlock, das Thema für heute ab. „Security by Design besagt, dass die IT-Sicherheitskomponenten von Beginn an und in jedem Projektschritt gleichwertig mit einbezogen werden, sodass es eine Co-Existenz zwischen Performance, Security und User Experience gibt. DevSecOps („Development, Security, Operations“) beschreibt die Denkweise, Sicherheit in die Entwicklung und den Betrieb zu integrieren. Mit Hilfe der Configuration Staging-Funktionalität von Airlock ist DevSecOps einfacher technologisch umsetzbar: Die Verwaltung von teilweise überlappenden Konfigurationen ist mühsam und fehleranfällig, denn sie bestehen meist zwischen verschiedenen Umgebungen (zum Beispiel Test, Integration und Produktion). Mit dem Feature ‚Attribute Locking‘ von Airlock WAF lassen sich die gemeinsamen Attribute unterschiedlicher Konfigurationen von denjenigen trennen, die nur für eine Umgebung gültig sind. Beim Einspielen von Änderungen kann die gemeinsame Basis automatisch aktualisiert werden, während die speziellen Ausprägungen erhalten bleiben.“