Native Cloud-Storage nach Corona: Test bestanden

Die deutsche Wirtschaft hat sich gut an die hybride Arbeitsweise seit 2020 gewöhnt. Die hohe Zahl von Internetausfällen und Ransomware-Angriffen zeigt indes die Risiken auf, mit denen sich Unternehmen, die für ihre verteilten Arbeitsplätze Cloud-Anwendungen nutzen, auseinandersetzen müssen. Cloud-native Dateispeicherstrategien bieten Unternehmen eine einfache Nutzung, einfachere DR-Tests und schnelle Wiederherstellung. Mit ihnen ist die Wiederherstellung von Dateien nicht mehr die „Achillesferse“ der IT, sondern eine unkomplizierte Aufgabe im Rahmen effektiver und dynamischer Cloud-fähiger Incident-Response-Strategien. Dies gilt insbesondere in Zeiten regelmäßiger Ausfälle und einer zunehmenden Zahl an Hackerangriffen.

Die Cloud-native Dateispeicherung macht es auch einfacher, Speicherplatz für neue oder bestehende Büros hinzuzufügen – ohne dass IT-Teams mühsam Berechnungen zu Speicherplatz und Wartungskostenprognosen durchführen müssen, die mit der Einrichtung von Speichern vor Ort verbunden sind. Folglich ist die Option der Cloud-Speicherung ein wichtiger Faktor dafür, dass Unternehmen in einer sich schnell verändernden Wirtschaft flexibel auf Kundenbedürfnisse reagieren können.

Bewältigte Herausforderungen

Das heutige Geschäftsumfeld erfordert Datenspeicherlösungen mit extrem hoher Verfügbarkeit, einer standortübergreifenden Zusammenarbeit und raschem Datenzugriff, um die Bedürfnisse der Menschen schnell und effektiv zu erfüllen. Datenschutz ist zentral, und auch Speicherlösungen sind Compliance- und Datenschutzbestimmungen unterworfen. Erhebungen zufolge richteten Ransomware und andere Cyberangriffe im Jahr 2021 einen Schaden von 20 Milliarden Euro an. Ransomware zielt oft auf den am leichtesten zu identifizierenden Vermögenswert ab – Dateidaten.

Herkömmliche Backup- und Wiederherstellungslösungen für Unternehmen eignen sich nicht so gut für Dateien, da die Wiederherstellung von Dateien aus Backups viel zu lange dauert und oft nicht granular genug erfolgen kann. Cloud-Dateispeicherung hingegen hat es den Kunden schon immer ermöglicht, Dateien nach einem Ransomware-Angriff extrem schnell wiederherzustellen. Über die Verwendung von Snapshots konnten Unternehmen Millionen von Dateien in wenigen Minuten wiederherstellen.

Noch vor einiger Zeit haben zahlreiche Unternehmen keine Daten über die Cloud speichern wollen. Vor allem Performanceprobleme wie Latenz und Datenfragmentierung, die die Lese-/Schreibleistung beeinträchtigten, sprachen dagegen. Führende Cloud-native Plattformen haben diese Herausforderung gemeistert: sie haben ihre Lösung in hybriden, Multi-Cloud-Umgebungen über Ländergrenzen hinweg implementiert und sorgen so für durchgehend hohe Nutzerzufriedenheit unabhängig von der unterliegenden Infrastruktur.

Cloud-native Storage auf dem Prüfstand

Angesichts der anhaltenden krisenhaften Entwicklungen, der verstärkten Zahl der Bedrohungen durch Hackerangriffe und der sich ändernden Arbeitslasten in Unternehmen, sind wirksame Pläne für die Wiederherstellung und Wiederverwendung von Daten von entscheidender Bedeutung für die erfolgreiche Verwaltung von Datenbeständen. Cloud-nativer Speicher ist nicht nur wegen seiner schnellen Wiederherstellungsmöglichkeiten, sondern auch wegen seiner langfristigen Vorteile erwachsen geworden: Er vereinfacht die Kapazitätsplanung für Dateispeicher, Business-Continuity-Tests und reduziert Wartungs- und Betriebskosten für die Speicherinfrastruktur.