Pantelis Astenburg, Vice President Global Sales DACH von Versa Networks, betont, dass digitale Souveränität längst keine politische Floskel mehr ist, sondern für Unternehmen geschäftskritisch wird. Entscheidend sei dabei, dass nicht jedes „Made in Europe“-Label echte Souveränität garantiert: Die gesamte Infrastruktur muss in Europa betrieben werden, Verträge nach EU-Recht mit unabhängigen europäischen Unternehmen geschlossen sein und es darf keine Abhängigkeiten zu außereuropäischen Mutterkonzernen geben. Nur so lasse sich das Risiko vermeiden, dass ausländische Behörden über rechtliche Hebel Zugriff auf Unternehmensdaten erhalten. Kritisch sei insbesondere, dass viele Anbieter zwar mit europäischen Rechenzentren werben, während Unternehmensstruktur oder Verschlüsselungsschlüssel weiterhin unter US-Kontrolle stehen. Echte digitale Souveränität sei Voraussetzung für Rechtsicherheit und Vertrauen, die für die digitale Transformation unverzichtbar sind.