{"id":31839,"date":"2026-08-22T10:45:18","date_gmt":"2026-08-22T08:45:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=31839"},"modified":"2026-08-20T10:49:53","modified_gmt":"2026-08-20T08:49:53","slug":"barracuda-report-webanwendungen-weisen-im-schnitt-20-sicherheitsluecken-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=31839","title":{"rendered":"Barracuda-Report: Webanwendungen weisen im Schnitt 20 Sicherheitsl\u00fccken auf"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Webanwendungen weisen laut einem neuen Report von Barracuda im Durchschnitt 20 Sicherheitsl\u00fccken auf. Die Schwachstellen k\u00f6nnen Angreifern unter anderem erm\u00f6glichen, Daten abzugreifen, Konten zu kompromittieren oder unbefugt auf Systeme zuzugreifen. F\u00fcr die Untersuchung analysierten Barracuda-Forscher mehrere Hundert Scans von Barracuda Application Security Insight \u00fcber einen Zeitraum von f\u00fcnf Monaten im Jahr 2026. Dabei entfielen rund 90 Prozent der gefundenen Schwachstellen auf sieben Kategorien. Ein gro\u00dfer Teil der identifizierten Probleme l\u00e4sst sich nach Einsch\u00e4tzung des Anbieters auf vermeidbare Fehlkonfigurationen und Nachl\u00e4ssigkeiten bei der Absicherung zur\u00fcckf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Barracuda_SchwachstelleninWebanwendungen-1024x576.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-31840\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Barracuda_SchwachstelleninWebanwendungen-1024x576.webp 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Barracuda_SchwachstelleninWebanwendungen-300x169.webp 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Barracuda_SchwachstelleninWebanwendungen-768x432.webp 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Barracuda_SchwachstelleninWebanwendungen.webp 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Verteilung von Schwachstellen in gescannten Webanwendungen &#8211; Quelle: Barracuda Networks<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am h\u00e4ufigsten identifizierte Barracuda Informationspreisgabe (Information Disclosure), die 25 Prozent der gefundenen Schwachstellen ausmachte. Anwendungen geben dabei beispielsweise zu viele Informationen \u00fcber Systeme, Domains, versteckte Seiten, Routen oder Dienste preis. Diese Informationen k\u00f6nnen Angreifern dabei helfen, die technische Umgebung zu analysieren, Schwachstellen zu identifizieren oder versteckte Endpunkte und Administrationsbereiche aufzusp\u00fcren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einem Anteil von 23 Prozent folgen Markenimitation und Spoofing. Solche Schwachstellen k\u00f6nnen dazu beitragen, vertrauensw\u00fcrdige Marken, Websites oder Domains zu imitieren und Nutzer zur Preisgabe von Zugangsdaten oder anderen sensiblen Informationen zu bewegen. Ebenfalls h\u00e4ufig waren client-seitige Angriffe beziehungsweise Browser Exploitation mit 14 Prozent. Dazu z\u00e4hlen unter anderem Cross-Site-Scripting-Angriffe (XSS), bei denen Angreifer Schadcode in Webseiten einschleusen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weitere zehn Prozent der gefundenen Schwachstellen entfielen auf Datenoffenlegung (Data Exposure). Dabei k\u00f6nnen sensible Informationen beispielsweise \u00fcber Webseiten, APIs, Logs, Cookies, Tracking-Skripte oder fehlerhaft konfigurierte Antworten zug\u00e4nglich werden. Betroffen sein k\u00f6nnen unter anderem personenbezogene Daten, Tokens, Zugangsdaten und vertrauliche Gesch\u00e4ftsinformationen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die verbleibenden Kategorien waren schwache oder fehlende Verschl\u00fcsselung mit sechs Prozent, veraltete Software beziehungsweise unsichere Konfigurationen mit ebenfalls sechs Prozent sowie Schwachstellen bei der Verwaltung von Nutzersitzungen und beim Schutz von Cookies und Zugangsdaten mit f\u00fcnf Prozent.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmen zur Absicherung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um die Angriffsfl\u00e4che von Webanwendungen zu reduzieren, empfiehlt Barracuda unter anderem:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Anwendungen regelm\u00e4\u00dfig auf Schwachstellen und Fehlkonfigurationen zu pr\u00fcfen<\/li>\n\n\n\n<li>Anwendungen, Frameworks und Abh\u00e4ngigkeiten zeitnah zu aktualisieren<\/li>\n\n\n\n<li>die Preisgabe von Informationen und sensiblen Daten zu minimieren<\/li>\n\n\n\n<li>Verschl\u00fcsselung, Authentifizierung und Session-Sicherheit zu st\u00e4rken<\/li>\n\n\n\n<li>Webanwendungen kontinuierlich auf verd\u00e4chtige Aktivit\u00e4ten und neue Bedrohungen zu \u00fcberwachen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weitere Informationen enth\u00e4lt der <a href=\"https:\/\/de.blog.barracuda.com\/2026\/08\/19\/average-web-application-20-security-vulnerabilities?utm_source=chatgpt.com\">Barracuda-Blogbeitrag zum Report<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Webanwendungen weisen laut einem neuen Report von Barracuda im Durchschnitt 20 Sicherheitsl\u00fccken auf. 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