{"id":31597,"date":"2026-07-12T11:03:19","date_gmt":"2026-07-12T09:03:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=31597"},"modified":"2026-07-09T11:05:35","modified_gmt":"2026-07-09T09:05:35","slug":"ftapi-digitale-souveraenitaet-beginnt-mit-transparenz-statt-einer-kompletten-cloud-migration","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=31597","title":{"rendered":"FTAPI: Digitale Souver\u00e4nit\u00e4t beginnt mit Transparenz statt einer kompletten Cloud-Migration"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Digitale Souver\u00e4nit\u00e4t hat sich 2026 von einem politischen Schlagwort zu einem strategischen Thema f\u00fcr Unternehmen entwickelt. Immer mehr Organisationen besch\u00e4ftigen sich damit, wie sie ihre Abh\u00e4ngigkeit von einzelnen Technologieanbietern reduzieren und die Kontrolle \u00fcber ihre Daten st\u00e4rken k\u00f6nnen. FTAPI sieht jedoch eine entscheidende L\u00fccke zwischen Problembewusstsein und konkreter Umsetzung. W\u00e4hrend viele Unternehmen die Risiken erkannt haben, fehlt h\u00e4ufig ein praktikabler Fahrplan f\u00fcr den Einstieg. Der Anbieter f\u00fcr sicheren Datenaustausch empfiehlt deshalb einen schrittweisen Ansatz, der Transparenz \u00fcber Datenfl\u00fcsse und Abh\u00e4ngigkeiten in den Mittelpunkt stellt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Ari-Albertini_CEO_FTAPI-1024x576.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-31590\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Ari-Albertini_CEO_FTAPI-1024x576.webp 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Ari-Albertini_CEO_FTAPI-300x169.webp 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Ari-Albertini_CEO_FTAPI-768x432.webp 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Ari-Albertini_CEO_FTAPI.webp 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ari Albertini, CEO bei FTAPI &#8211; Quelle: FTAPI<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch Analysten sehen einen deutlichen Trend: Gartner prognostiziert, dass sich die Ausgaben f\u00fcr souver\u00e4ne Cloud-Infrastrukturen in Europa bis 2027 auf rund 23 Milliarden US-Dollar mehr als verdreifachen werden. Gleichzeitig zeigt die aktuelle L\u00fcnendonk-Studie \u201eDigitale Souver\u00e4nit\u00e4t \u2013 Vom Risiko zur Resilienz\u201c, dass 83 Prozent der befragten Gro\u00dfunternehmen ihre Abh\u00e4ngigkeit von einzelnen \u2013 h\u00e4ufig US-amerikanischen \u2013 Cloud-Anbietern als gesch\u00e4ftskritisches Risiko betrachten. Dennoch verf\u00fcgt nur etwa jedes zweite Unternehmen \u00fcber konkrete Notfallpl\u00e4ne.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Einsch\u00e4tzung von FTAPI liegt die eigentliche Herausforderung darin, dass digitale Souver\u00e4nit\u00e4t h\u00e4ufig strategisch diskutiert, aber nicht operativ umgesetzt wird. Themen wie der US CLOUD Act, geopolitische Spannungen oder Unsicherheiten beim transatlantischen Datentransfer veranlassen viele Unternehmen entweder zum Abwarten oder zu \u00dcberlegungen \u00fcber eine vollst\u00e4ndige Migration zu europ\u00e4ischen Anbietern. Beides f\u00fchre jedoch h\u00e4ufig zu Stillstand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stattdessen empfiehlt FTAPI einen pragmatischen Drei-Schritte-Ansatz. Im ersten Schritt sollten Unternehmen s\u00e4mtliche Systeme, Datenfl\u00fcsse und Dienstleister vollst\u00e4ndig erfassen. Entscheidend sei dabei nicht allein der Standort eines Rechenzentrums, sondern auch, welchem Rechtsraum der jeweilige Anbieter unterliegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im zweiten Schritt gilt es, kritische Abh\u00e4ngigkeiten zu bewerten. Nicht jede Cloud-Anwendung stellt automatisch ein hohes Risiko dar. Vielmehr sollten Unternehmen analysieren, bei welchen Anwendungen oder Daten sie im Falle eines Ausfalls oder eines erzwungenen Datenzugriffs nicht mehr handlungsf\u00e4hig w\u00e4ren. F\u00fcr weniger kritische Workloads k\u00f6nnten internationale Cloud-Anbieter weiterhin eine sinnvolle L\u00f6sung sein, sofern diese Entscheidung auf einer fundierten Risikobewertung basiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der dritte Schritt besteht darin, europ\u00e4ische Alternativen fr\u00fchzeitig zu evaluieren. Besonders beim Austausch sensibler Informationen mit Kunden, Beh\u00f6rden oder Gesch\u00e4ftspartnern lie\u00dfen sich europ\u00e4ische L\u00f6sungen h\u00e4ufig ohne umfangreiche Infrastrukturmigration einf\u00fchren. Dadurch k\u00f6nnten Unternehmen ihre digitale Souver\u00e4nit\u00e4t schrittweise st\u00e4rken, ohne bestehende IT-Landschaften grundlegend ver\u00e4ndern zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einen h\u00e4ufig \u00fcbersehenen Aspekt sieht FTAPI bei sogenannten \u201eData in Motion\u201c. W\u00e4hrend sich die Diskussion meist auf gespeicherte Daten konzentriere, entst\u00fcnden viele Risiken erst in dem Moment, in dem Informationen das Unternehmen verlassen \u2013 etwa beim Versand vertraulicher Dokumente per E-Mail oder \u00fcber externe Filesharing-Dienste. Genau an diesen \u00dcbergabepunkten gehe digitale Souver\u00e4nit\u00e4t h\u00e4ufig verloren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eEs gibt keine Software, die Datensouver\u00e4nit\u00e4t automatisch erzwingt, sondern das geschieht durch Governance\u201c, erkl\u00e4rt Ari Albertini, CEO von FTAPI. Der erste Schritt bestehe deshalb darin, s\u00e4mtliche Daten\u00fcbergaben sichtbar zu machen. Unternehmen k\u00f6nnten so gezielt dort ansetzen, wo sensible Informationen das eigene Netzwerk verlassen, anstatt auf eine sp\u00e4tere Grundsatzentscheidung \u00fcber ihre gesamte IT-Infrastruktur zu warten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weitere Informationen unter<a href=\"http:\/\/www.ftapi.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> www.ftapi.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Digitale Souver\u00e4nit\u00e4t hat sich 2026 von einem politischen Schlagwort zu einem strategischen Thema f\u00fcr Unternehmen entwickelt. 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