{"id":30376,"date":"2025-11-28T12:49:32","date_gmt":"2025-11-28T11:49:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=30376"},"modified":"2025-11-28T12:49:35","modified_gmt":"2025-11-28T11:49:35","slug":"new-relic-observability-forecast-2025-deutsche-unternehmen-verlieren-im-schnitt-147-millionen-euro-pro-jahr-durch-it-ausfaelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=30376","title":{"rendered":"New Relic Observability Forecast 2025: Deutsche Unternehmen verlieren im Schnitt 147 Millionen Euro pro Jahr durch IT-Ausf\u00e4lle"},"content":{"rendered":"\n<p>Schwerwiegende IT-Ausf\u00e4lle bleiben ein massives wirtschaftliches Risiko f\u00fcr deutsche Unternehmen. Der neue Observability Forecast 2025 von New Relic zeigt, dass sich kritische Ausfallzeiten im Mittel mit 1,7 Millionen Euro pro Stunde niederschlagen. Besonders betroffen ist Deutschland: Laut der Befragung von 525 IT-Fachkr\u00e4ften und -F\u00fchrungskr\u00e4ften aus Europa und dem Nahen Osten belaufen sich die j\u00e4hrlichen Durchschnittskosten schwerwiegender Ausf\u00e4lle hierzulande auf 147 Millionen Euro \u2013 deutlich \u00fcber dem EMEA-Schnitt von 89 Millionen Euro.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Relic-1024x576.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-30388\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Relic-1024x576.webp 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Relic-300x169.webp 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Relic-768x432.webp 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Relic.webp 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">New Relic Studie: Schwerwiegende IT-Ausf\u00e4lle kosten deutsche Unternehmen im Mittel 147 Millionen Euro pro Jahr &#8211; Quelle: Relic<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Full-Stack-Observability-L\u00f6sungen k\u00f6nnen diese Belastung erheblich reduzieren. Die Daten belegen: Unternehmen mit vollst\u00e4ndiger Transparenz \u00fcber Infrastruktur, Anwendungen, Sicherheit, Logmanagement und digitale Nutzererlebnisse zahlen mit durchschnittlich 870.000 Euro pro Stunde nur etwa die H\u00e4lfte der Kosten im Vergleich zu Unternehmen ohne FSO.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hohe Ausfallkosten und \u00fcberdurchschnittliche H\u00e4ufigkeit in Deutschland<\/strong><br>46 Prozent der deutschen Befragten berichten mindestens w\u00f6chentliche kritische Ausf\u00e4lle \u2013 ein Wert, der klar \u00fcber dem EMEA-Durchschnitt von 37 Prozent liegt. 40 Prozent der Unternehmen verzeichnen Kosten zwischen 800.000 und 2,5 Millionen Euro pro Stunde Downtime. Als Hauptursachen gelten Netzwerkst\u00f6rungen, Probleme bei Drittanbieter- oder Clouddiensten, Hardwarefehler sowie individuelle \u00c4nderungen innerhalb der IT-Umgebung. Gleichzeitig entfallen 28 Prozent der Arbeitszeit des IT-Personals auf das Bearbeiten solcher St\u00f6rungen \u2013 Zeit, die Innovationen und neuen Funktionen fehlt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Enterprise-KI als Treiber f\u00fcr Observability<\/strong><br>Die zunehmende Nutzung von Anwendungen auf Basis gro\u00dfer Sprachmodelle und agentischer KI versch\u00e4rft die Anforderungen an die \u00dcberwachung komplexer IT-Landschaften. Klassisches Monitoring kann die neuen Abh\u00e4ngigkeiten und Fehlerquellen h\u00e4ufig nicht mehr abbilden. 36 Prozent der deutschen Unternehmen nennen KI daher bereits als zentralen Treiber f\u00fcr die Einf\u00fchrung moderner Observability-L\u00f6sungen. 48 Prozent sehen KI-Vorbereitung und -Management als klaren Vorteil ihrer bestehenden Plattformen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Produktivit\u00e4tsgewinne durch bessere Transparenz<\/strong><br>Die Studie zeigt ebenfalls, dass Observability \u00fcber rein technisches Monitoring hinausgeht und den gesch\u00e4ftlichen Nutzen steigert. 40 Prozent der Unternehmen berichten von h\u00f6herer Produktivit\u00e4t dank schnellerer Fehlerbehebung, 38 Prozent von einem insgesamt effizienteren Fehlermanagement. Ein zentrales Dashboard f\u00fcr Visualisierungen nutzen 44 Prozent der Entscheider, 37 Prozent sehen eine messbare Entlastung ihrer Teams.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Erkenntnisse im \u00dcberblick:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Einf\u00fchrung von KI bleibt entscheidend: 36 Prozent der deutschen Befragten nennen sie als Hauptgrund f\u00fcr Observability-Investitionen.<\/li>\n\n\n\n<li>Sicherheits-, Governance- und Compliance-Anforderungen folgen mit 35 Prozent.<\/li>\n\n\n\n<li>Tool-Wildwuchs bleibt ein Problem: 50 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen mehr als f\u00fcnf Monitoring-Tools.<\/li>\n\n\n\n<li>K\u00fcnftig richten sich die Pl\u00e4ne stark auf KI-\u00d6kosysteme: 66 Prozent wollen Monitoring f\u00fcr Machine-Learning-Modelle einf\u00fchren, 62 Prozent planen den Einsatz von AIOps-Tools in den kommenden ein bis drei Jahren.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>\u201eViele Unternehmen untersch\u00e4tzen die wirtschaftlichen Folgen von IT-Ausf\u00e4llen erheblich\u201c, betont Klaus Kurz, Senior Director Solutions Consulting bei New Relic. Wer nicht in umfassende Observability investiere, riskiere Umsatzeinbu\u00dfen und Reputationssch\u00e4den. Moderne FSO-L\u00f6sungen reduzieren Ausfallzeiten, verbessern die Reaktionsf\u00e4higkeit und schaffen Raum f\u00fcr strategische Weiterentwicklung.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Observability Forecast 2025 ist ab sofort verf\u00fcgbar:<br><a href=\"https:\/\/newrelic.com\/de\/resources\/report\/observability-forecast\/2025\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Globalen Report lesen<\/a> + <a href=\"https:\/\/newrelic.com\/de\/resources\/report\/state-of-observability-europe\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Report f\u00fcr Europa und Nahen Osten lesen<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Studienmethodik<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Zusammenarbeit mit Enterprise Technology Research (ETR) hat New Relic weltweit 1.700 IT- und Engineering-Teams und -Leader aus 23 L\u00e4ndern in Nord-, Mittel- und S\u00fcdamerika, Asien-Pazifik und Europa befragt. 65 % der Befragten waren Anwender:innen, 11 % in der Unternehmensf\u00fchrung und 24 % im mittleren Management. Von den 1.700 Befragten waren 100 in Deutschland t\u00e4tig. Die Umfrage wurde im April und Mai dieses Jahres vom Marktforschungsunternehmen ETR durchgef\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Observability Forecast 2025 von New Relic zeigt, dass deutsche Unternehmen im Schnitt 147 Millionen Euro pro Jahr durch schwerwiegende IT-Ausf\u00e4lle verlieren, deutlich mehr als der EMEA-Durchschnitt. Full-Stack-Observability-L\u00f6sungen k\u00f6nnen die Kosten solcher Ausf\u00e4lle halbieren, da sie Transparenz \u00fcber Infrastruktur, Anwendungen, Sicherheit, Logmanagement und digitale Nutzererlebnisse bieten. Besonders die zunehmende Nutzung von KI-Anwendungen macht moderne Observability notwendig, um komplexe IT-Landschaften effizient zu \u00fcberwachen. Unternehmen berichten, dass Observability die Produktivit\u00e4t steigert, Fehlermanagement vereinfacht und die Priorisierung von Aufgaben erleichtert. Gleichzeitig bleibt der Tool-Wildwuchs eine Herausforderung, weshalb viele Firmen k\u00fcnftig verst\u00e4rkt auf KI- und Machine-Learning-gest\u00fctztes Monitoring setzen.<\/p>\n","protected":false},"author":81,"featured_media":30388,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[10751,4],"tags":[23732,23731,23734,23733,13991],"class_list":["post-30376","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-advertorials","category-news","tag-fullstackmonitoring","tag-itausfaelle","tag-newrelic","tag-nterpriseki","tag-observability"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30376","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/81"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30376"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30376\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30389,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30376\/revisions\/30389"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/30388"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30376"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30376"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30376"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}