{"id":28773,"date":"2025-04-02T08:19:00","date_gmt":"2025-04-02T06:19:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=28773"},"modified":"2025-03-20T10:23:54","modified_gmt":"2025-03-20T09:23:54","slug":"interview-mit-gtia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=28773","title":{"rendered":"Interview mit GTIA"},"content":{"rendered":"\n<p>In unserer Interview-Serie zum Thema KI kommt hier Markus Bauer, Markus Bauer,\u00a0Executive Council-Mitglied von GTIA Deutschland und Senior Technology Evangelist EMEA bei Acronis Germany GmbH, zu Wort.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Markus_Bauer_GTIA-1024x576.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-28774\" style=\"width:1140px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Markus_Bauer_GTIA-1024x576.webp 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Markus_Bauer_GTIA-300x169.webp 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Markus_Bauer_GTIA-768x432.webp 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Markus_Bauer_GTIA.webp 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Markus Bauer, EC-Mitglied von GTIA Deutschland. &#8211; Quelle: GTIA<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>sysbus: \u201eIn welchen Bereichen kann KI helfen, die Sicherheit zu verbessern?\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Markus Bauer: \u201eEs geht vor allem um Zeit und damit um Automatisierung. KI kann nahezu in Echtzeit auf Anomalien reagieren, diese erkennen und automatisch darauf reagieren. Viel gr\u00f6\u00dfere Datenmengen k\u00f6nnen analysiert und Anomalien wie verd\u00e4chtige Zugriffe, Malware oder Phishing identifiziert werden. Die klassische Erkennung anhand von Mustern und Signaturen ist heute kaum noch m\u00f6glich, es muss mit Verhaltensanalysen gearbeitet werden. Und genau daf\u00fcr eignet sich KI perfekt, um auch auf Zero-Day-Attacken und ungew\u00f6hnliche Verhaltensmuster zu reagieren. Nicht zuletzt aufgrund von Compliance-Regeln wie NIS2 muss innerhalb k\u00fcrzester Zeit, oft innerhalb weniger Stunden, reagiert, gehandelt und bereits analysiert werden. Ohne moderne KI-gest\u00fctzte Systeme ist dies leider nicht mehr m\u00f6glich.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>sysbus: \u201eWelches sind die gr\u00f6\u00dften Gefahren durch Angriffe mithilfe KI?\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Markus Bauer: \u201eKI-gest\u00fctzte Angriffe stellen eine gro\u00dfe Gefahr dar, da sie schneller, pr\u00e4ziser und schwerer zu erkennen sind. Besonders gef\u00e4hrlich sind Phishing- und Social-Engineering-Angriffe, die personalisierte und \u00fcberzeugende T\u00e4uschungen erm\u00f6glichen. Laut Statistik gehen 80 bis 90% der Angriffe auf eine Phishing-Attacke zur\u00fcck. Die Qualit\u00e4t und somit die Erfolgsquote sind dabei sehr hoch. Eine Phishing-E-Mail kann heute nicht mehr anhand der Grammatik beurteilt werden. Zudem kommt immer mehr Malware in Umlauf, die sich mit Hilfe von selbstlernenden KI-Mechanismen dynamisch an Abwehrma\u00dfnahmen anpasst und diese aushebelt bzw. umgeht. Ein weiteres Problem sind Deepfakes und KI-generierte Fake-Inhalte, die die Integrit\u00e4t von Informationen bedrohen und z.B. zu Identit\u00e4tsdiebstahl genutzt werden, aber auch f\u00fcr CEO-Fraud oder Finanzbetrug. Schlie\u00dflich erschweren automatisierte Angriffstechniken die Erkennung und Abwehr, da sie in kurzer Zeit eine Vielzahl von Angriffen durchf\u00fchren und bestehende Sicherheitsl\u00f6sungen \u00fcberlasten k\u00f6nnen, indem sie immer neue \u201eFormen\u201c annehmen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Direkter Link: <a href=\"https:\/\/gtia.org\/\">We Are GTIA<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In unserer Interview-Serie zum Thema KI kommt hier Markus Bauer, EC-Mitglied von GTIA Deutschland, zu Wort.<br \/>\nsysbus: \u201eIn welchen Bereichen kann KI helfen, die Sicherheit zu verbessern?\u201c<br \/>\nMarkus Bauer: \u201eEs geht vor allem um Zeit und damit um Automatisierung. 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