{"id":28453,"date":"2025-02-11T06:40:00","date_gmt":"2025-02-11T05:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=28453"},"modified":"2025-01-31T11:11:01","modified_gmt":"2025-01-31T10:11:01","slug":"java-experten-kaempfen-mit-ungenutzter-cloud-computing-kapazitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=28453","title":{"rendered":"Java-Experten k\u00e4mpfen mit ungenutzter Cloud-Computing-Kapazit\u00e4t"},"content":{"rendered":"\n<p><br>Azul gibt seine Ergebnisse aus der zweiten j\u00e4hrlichen Azul Stat of Java Survey &amp; Report bekannt. Die weltweite Befragung von zweitausend Java-Experten zeigt, dass 88 Prozent der Unternehmen erw\u00e4gen, Oracle Java zu verlassen und nach Alternativen zu suchen. Gr\u00fcnde sind nicht nur die Unzufriedenheit mit den Preisstrukturen von Oracle, sondern auch die Schwierigkeiten, die viele Unternehmen mit ungenutzter Cloud-Kapazit\u00e4t und DevOps-Produktivit\u00e4tsverlusten aufgrund von ineffizientem Code haben. Dar\u00fcber hinaus wird die wachsende Rolle von Java in der Entwicklung von K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) hervorgehoben, was die Bedeutung dieser Programmiersprache in der modernen Technologielandschaft weiter unterstreicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die<em> Umfrage unter mehr als 2.000 Java- Experten zeigt au\u00dferdem: 71 Prozent k\u00e4mpfen mit ungenutzter Cloud-Computing-Kapazit\u00e4t, 62 Prozent berichten von DevOps-Produktivit\u00e4tsverlusten aufgrund von totem oder ungenutztem Code und 50 Prozent nutzen Java f\u00fcr die KI-Entwicklung<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Scott-Sellers_Azul-1024x576.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-28466\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Scott-Sellers_Azul-1024x576.webp 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Scott-Sellers_Azul-300x169.webp 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Scott-Sellers_Azul-768x432.webp 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/Scott-Sellers_Azul.webp 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Scott Sellers, Mitgr\u00fcnder und CEO von Azul &#8211; Quelle: Azul<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Von allen Unternehmen, die weltweit kontaktiert wurden, um am Azul 2025 State of Java Survey &amp; Report teilzunehmen, wurden nur 1 Prozent der Befragten von der Teilnahme an der Umfrage ausgeschlossen, weil sie Java nicht in ihrem Unternehmen einsetzen \u2013 was deutlich macht, dass 99 Prozent der befragten Organisationen Java aktiv nutzen. Dar\u00fcber hinaus gaben fast 70 Prozent der Befragten an, dass mehr als die H\u00e4lfte ihrer Anwendungen mit Java entwickelt wurden oder auf einer Java Virtual Machine (JVM) laufen, was die grundlegende Rolle von Java in heutigen Unternehmen best\u00e4tigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere wichtige Ergebnisse des 2025 State of Java Survey &amp; Report sind:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Abkehr von Oracle Java nimmt an Fahrt auf<br><\/strong>Zwei Jahre nachdem Oracle seine mitarbeiterbasierte Preisgestaltung f\u00fcr Oracle Java SE eingef\u00fchrt hat, bleiben die Bedenken gro\u00df. 82 Prozent der Anwender von Oracle Java \u00e4u\u00dferten sich unzufrieden mit dem Kostenmodell \u2013 derselbe Prozentsatz, der auch im Azul 2023 State of Java Survey &amp; Report erhoben wurde. Der Anteil der Unternehmen, die Alternativen zu Oracle Java in Betracht ziehen, ist deutlich gestiegen \u2013 von 72 Prozent im Jahr 2023 auf aktuell 88 Prozent. Zu den f\u00fcnf wichtigsten Gr\u00fcnden, die f\u00fcr eine Abkehr von Oracle Java genannt wurden \u2013 die Befragten konnten alle zutreffenden Gr\u00fcnde ausw\u00e4hlen \u2013 geh\u00f6ren: Kosten (42 Prozent), Bevorzugung von Open Source (40 Prozent), Oracle-Verkaufstaktiken (37 Prozent), Unsicherheiten aufgrund laufender Preis- und Lizenzierungs\u00e4nderungen (36 Prozent) und restriktive Oracle-Richtlinien (33 Prozent). Diese Antworten verdeutlichen, dass Unternehmen zunehmend nach kosteng\u00fcnstigen, flexiblen und transparenten Alternativen zu Oracle Java suchen, um finanzielle und betriebliche Risiken zu minimieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unternehmen meistern Cloud-Kostenherausforderungen, aber noch immer hohe \u00dcberprovisionierungen<br><\/strong>Fast zwei Drittel der Unternehmen geben an, dass Java Workloads mehr als 50 Prozent ihrer Cloud-Computing-Kosten ausmachen. 71 Prozent der Unternehmen sagen, dass sie mehr als 20 Prozent ungenutzte Cloud-Computing-Kapazit\u00e4t verzeichnen, f\u00fcr die sie bezahlen \u2013 ein deutliches Zeichen f\u00fcr eine ineffiziente Ressourcenzuweisung. Die Unternehmen reagieren darauf, indem sie Ma\u00dfnahmen ergreifen, um ihre Cloud-Investitionen besser auf die tats\u00e4chliche Nutzung abzustimmen. Dazu geh\u00f6ren der Einsatz neuerer, effizienterer Recheninstanzen und Prozessoren (35 Prozent) und die Verwendung eines Hochleistungs-JDK (24 Prozent). Von denjenigen, die ein Hochleistungs-JDK verwenden, wurden daf\u00fcr als Hauptgr\u00fcnde die \u201eVerbesserung der Anwendungsleistung\u201c und die \u201eOptimierung der Cloud-Computing-Kosten\u201c genannt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Code-Management und Sicherheitsprobleme beeintr\u00e4chtigen die DevOps-Produktivit\u00e4t<br><\/strong>Die Umfrage zeigt, dass die Produktivit\u00e4t bei der Anwendungsentwicklung vor gro\u00dfen Herausforderungen steht. 62 Prozent der Befragten berichten, dass toter oder ungenutzter Code die Effektivit\u00e4t ihrer DevOps-Teams beeintr\u00e4chtigt. Sicherheitsbedenken versch\u00e4rfen diese Herausforderungen: 33 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre DevOps-Teams mehr als die H\u00e4lfte ihrer Zeit mit der Behebung von Fehlalarmen im Zusammenhang mit Java-Sicherheitsl\u00fccken verschwenden. Dar\u00fcber hinaus sind 49 Prozent der Unternehmen auch drei Jahre nach der Entdeckung von Log4j immer noch mit Sicherheitsl\u00fccken in der Produktivumgebung konfrontiert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Java treibt die KI-Entwicklung in Unternehmen voran<br><\/strong>Die steigende Bedeutung von Java im Bereich der k\u00fcnstlichen Intelligenz wird immer offenkundiger: 50 Prozent der Unternehmen nutzen Java f\u00fcr die Entwicklung von KI-Funktionen und \u00fcbertreffen damit sowohl Python als auch JavaScript bei der KI-Entwicklung in Java-zentrierten Unternehmen. Die Einf\u00fchrung von KI hat jedoch Auswirkungen auf die Infrastruktur: 72 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie ihre Rechenkapazit\u00e4t erh\u00f6hen m\u00fcssen, um Java-Anwendungen mit KI-Funktionalit\u00e4t zu unterst\u00fctzen. Die vorliegende Umfrage konzentrierte sich zwar auf Unternehmen, die bereits in Java investiert haben, zeigt aber auch, dass Java-Entwickler weiterhin mit Java Innovationen vorantreiben und das robuste Bibliotheks-\u00d6kosystem der Programmiersprache nutzen, um neue Technologien wie KI einzubinden. Dies festigt die Rolle von Java als Eckpfeiler f\u00fcr die moderne, zukunftsf\u00e4hige Anwendungsentwicklung weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnser Bericht zeigt, dass Unternehmen aktiv nach M\u00f6glichkeiten suchen, ihre Java-Implementierungen zu optimieren, um die betriebliche Effizienz und die Vorhersehbarkeit der Kosten zu verbessern\u201c, erkl\u00e4rt&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.azul.com\/leadership\/scott-sellers\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Scott Sellers<\/a>, Mitgr\u00fcnder und CEO von Azul. \u201eDa Java weiterhin das R\u00fcckgrat f\u00fcr gesch\u00e4ftskritische Anwendungen in Unternehmen ist, sehen wir wichtige Trends \u2013 vom wachsenden Interesse an Oracle-Java-Alternativen bis hin zu Cloud-Optimierungsstrategien, Verbesserungen der DevOps-Produktivit\u00e4t und Innovationen mit KI.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Den vollst\u00e4ndigen Azul State of Java Survey &amp; Report 2025 finden Sie unter&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.azul.com\/state-of-java-2025\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.azul.com\/state-of-java-2025\/<\/a>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcber den Report<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dimensional Research, ein f\u00fchrendes Marktforschungsunternehmen, f\u00fchrte die digitale Umfrage durch und Azul erstellte den Bericht auf Grundlage der Ergebnisse. Die Daten f\u00fcr den Berichts wurden von Java-Experten und Personen, die Java-basierte Anwendungen und Infrastrukturen nutzen oder einsetzen, aller Hierarchieebenen erhoben. Mitarbeiter von Unternehmen aller Gr\u00f6\u00dfen waren eingeladen, an dieser Befragung zur Einf\u00fchrung und Nutzung von Java in ihrem Unternehmen mitzuwirken. Insgesamt nahmen 2.039 qualifizierte Personen aus sechs Kontinenten an der Umfrage teil. Alle Befragten hatten direkte oder leitende Java-Verantwortung und erhielten eine symbolische Aufwandsentsch\u00e4digung f\u00fcr ihre Teilnahme.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Azul gibt seine Ergebnisse aus der zweiten j\u00e4hrlichen Azul Stat of Java Survey &#038; Report bekannt. Die weltweite Befragung von zweitausend Java-Experten zeigt, dass 88 Prozent der Unternehmen erw\u00e4gen, Oracle Java zu verlassen und nach Alternativen zu suchen. Gr\u00fcnde sind nicht nur die Unzufriedenheit mit den Preisstrukturen von Oracle, sondern auch die Schwierigkeiten, die viele Unternehmen mit ungenutzter Cloud-Kapazit\u00e4t und DevOps-Produktivit\u00e4tsverlusten aufgrund von ineffizientem Code haben. 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