{"id":28027,"date":"2024-12-03T11:44:14","date_gmt":"2024-12-03T10:44:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=28027"},"modified":"2024-11-25T11:50:35","modified_gmt":"2024-11-25T10:50:35","slug":"die-evolution-der-iot-systeme-vom-einfachen-m2m-zur-datengetriebenen-geschaeftsoptimierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=28027","title":{"rendered":"Die Evolution der IoT-Systeme: Vom einfachen M2M zur datengetriebenen Gesch\u00e4ftsoptimierung"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Autor: <\/strong><a href=\"https:\/\/www.cumulocity.com\/\">Dr. J\u00fcrgen Kr\u00e4mer, <\/a><a href=\"https:\/\/www.cumulocity.com\/\">Chief Product Officer bei Cumulocity<\/a>\/dcg<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zeiten, in denen einfache Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) ausreichte, um industrielle Prozesse zu verbessern, sind l\u00e4ngst vorbei. In der heutigen, digitalisierten Welt sind die Anforderungen an Unternehmen gestiegen: Es geht nicht mehr nur darum, Maschinen anzubinden und deren Daten zu erfassen, sondern vielmehr um die intelligente, \u00fcbergreifende Integration und Nutzung der dabei generierten Daten zur Prozessautomatisierung und -Optimierung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kraemer-Juergen-Cumulocity-1024x683.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-28029\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kraemer-Juergen-Cumulocity-1024x683.webp 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kraemer-Juergen-Cumulocity-300x200.webp 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kraemer-Juergen-Cumulocity-768x512.webp 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Kraemer-Juergen-Cumulocity.webp 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Dr. J\u00fcrgen Kr\u00e4mer ist Chief Product Officer bei Cumulocity beim IIoT-Software-Anbieter Cumulocity Quelle: Cumulocity<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Die Entwicklung zu integrierten IoT-L\u00f6sungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fr\u00fcher konzentrierten sich M2M-Systeme auf die direkte Kommunikation zwischen Maschinen, um vordefinierte Aufgaben zu erledigen. Dies f\u00fchrte zu Effizienzsteigerungen, war jedoch oft auf spezifische Anwendungsbereiche und isolierte Umgebungen beschr\u00e4nkt. Heutzutage m\u00fcssen Unternehmen wesentlich flexibler agieren, was eine breitere IoT-Integration erforderlich macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier kommen moderne IoT-Plattformen ins Spiel: Sie erm\u00f6glichen es Unternehmen, mehr als nur die Ger\u00e4te miteinander zu verbinden, sondern sie auch in Echtzeit zu \u00fcberwachen, Leistungsdaten zu analysieren, die Daten mit anderen IT- und OT-Daten oder Schnittstellen von Partner zu integrieren und so pr\u00e4zise Gesch\u00e4ftsentscheidungen auf Grundlage dieser Daten entlang der Wertsch\u00f6pfungskette zu treffen. Fern\u00fcberwachung und vorausschauende Wartung sind dabei nur zwei Beispiele f\u00fcr den Mehrwert, den IoT-Systeme bieten. Doch diese Projekte sind oft komplex und erfordern eine klare Strategie: \u201eThink big, start small, and move fast.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erweitertes Ger\u00e4temanagement: Mehr als nur Konnektivit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Einf\u00fchrung vernetzter Produkte w\u00e4chst auch die Komplexit\u00e4t ihrer Verwaltung. Dies umfasst nicht nur Sicherheits- und Leistungsmanagement, sondern auch die F\u00e4higkeit, Software- und Firmware-Updates remote durchzuf\u00fchren und Ger\u00e4tekonfigurationen zentral zu steuern. Das erweiterte Ger\u00e4temanagement bietet Unternehmen die M\u00f6glichkeit, eine globale Flotte von Ger\u00e4ten sicher zu betreiben und auf Ver\u00e4nderungen in der technologischen Landschaft schnell zu reagieren. Beispielsweise m\u00fcssen Unternehmen sicherstellen, dass ihre vernetzten Ger\u00e4te vor Cyberangriffen gesch\u00fctzt sind, w\u00e4hrend sie gleichzeitig die Ger\u00e4teleistung auf einem hohen Niveau halten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Strategische Datenanalytik als Erfolgsfaktor<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die St\u00e4rke moderner IoT-Systeme liegt vor allem in der intelligenten Nutzung der dabei entstehenden Daten. Unternehmen generieren riesige Mengen an Informationen, deren Potenzial durch den Einsatz fortschrittlicher Datenanalytik vollst\u00e4ndig ausgesch\u00f6pft werden kann. Dies erm\u00f6glicht es, von reaktiven zu proaktiven und sogar pr\u00e4diktiven Gesch\u00e4ftsstrategien \u00fcberzugehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein zentraler Anwendungsfall der strategischen Datenanalyse ist die pr\u00e4diktive Wartung. Anhand der Analyse von Sensordaten k\u00f6nnen Unternehmen vorhersagen, wann ein Ger\u00e4t ausfallen wird, und entsprechende Ma\u00dfnahmen ergreifen, um dies zu verhindern. Dies reduziert nicht nur die Wartungskosten, sondern verl\u00e4ngert auch die Betriebszeiten \u2013 was unterm Strich zu gesteigerter Effizienz und erh\u00f6hter Kundenzufriedenheit f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nachhaltige IoT-Integration: Change-Management ist unerl\u00e4sslich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir stellen fest: Ein vollst\u00e4ndig integriertes IoT-System ist f\u00fcr viele Unternehmen eine wertvolle Anschaffung. Doch die Implementierung ist kein Selbstl\u00e4ufer: Es bedarf nicht nur technologischer Investitionen, sondern auch einen Wandel in der Unternehmenskultur. Denn nur Unternehmen, die diesen Wandel erfolgreich vollziehen, sind auch in der Lage, die Vorteile der Digitalisierung voll auszusch\u00f6pfen. Eine klare Vision und die Einbindung aller relevanten Stakeholder sind hierbei essenziell.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein schrittweiser Ansatz hat sich in der Praxis bew\u00e4hrt: Unternehmen starten mit einem Pilotprojekt, das schnell Ergebnisse und Mehrwerte liefert, und erweitern dann ihre IoT-Initiativen. Sobald grundlegende Funktionen wie die Fern\u00fcberwachung etabliert sind, k\u00f6nnen fortschrittlichere Anwendungen wie pr\u00e4diktive Wartung und Performance-Management folgen. Dabei ist die Wahl der richtigen IoT-Plattform entscheidend. Diese muss nicht nur die Tools f\u00fcr ein effizientes Ger\u00e4temanagement bereitstellen, sondern auch fortschrittliche Datenmanagement- und Analysefunktionen bieten, die Unternehmen dabei unterst\u00fctzen, die generierten Daten optimal zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Autor<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dr. J\u00fcrgen Kr\u00e4mer ist Chief Product Officer bei Cumulocity und verantwortlich f\u00fcr das gesamte Produkt- und Dienstleistungsportfolio der Marke sowie f\u00fcr deren Vision und Strategie zur F\u00f6rderung von Innovation und Wachstum. Er leitet die Teams f\u00fcr Produktmanagement, Produktmarketing, professionelle Dienstleistungen und Partner-\u00d6kosysteme. J\u00fcrgen hat in Informatik mit Auszeichnung promoviert und verf\u00fcgt \u00fcber mehr als 20 Jahre internationale Berufserfahrung von Softwareentwicklung bis hin zu General Management. Er war CEO und Mitgr\u00fcnder eines Spin-offs f\u00fcr Datenanalyse an der Universit\u00e4t Marburg, das 2010 von der Software AG \u00fcbernommen wurde. Er wurde bereits zweimal vom Magazin Capital zu einem der \u201eTop 40 unter 40\u201c in Deutschland ernannt und ist Mitglied des BITKOM Management Clubs.<strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zeiten, in denen einfache Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) ausreichte, um industrielle Prozesse zu verbessern, sind l\u00e4ngst vorbei. In der heutigen, digitalisierten Welt sind die Anforderungen an Unternehmen gestiegen: Es geht nicht mehr nur darum, Maschinen anzubinden und deren Daten zu erfassen, sondern vielmehr um die intelligente, \u00fcbergreifende Integration und Nutzung der dabei generierten Daten zur Prozessautomatisierung und -Optimierung. Lesen Sie hier einen Fachbeitrag von Dr. J\u00fcrgen Kr\u00e4mer von Cumulocity.<\/p>\n","protected":false},"author":81,"featured_media":28029,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[8,3831],"tags":[10015,5262,647,3764,19757],"class_list":["post-28027","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-m2miot","tag-datenmanagement","tag-digitalisierung","tag-geratemanagement","tag-iot","tag-praediktive-wartung"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28027","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/81"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=28027"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28027\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28030,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28027\/revisions\/28030"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/28029"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=28027"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=28027"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sysbus.eu\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=28027"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}