{"id":26048,"date":"2024-02-07T10:37:50","date_gmt":"2024-02-07T09:37:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=26048"},"modified":"2024-01-30T10:46:10","modified_gmt":"2024-01-30T09:46:10","slug":"zukunftsfaehige-integration-zukunftsfaehiges-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sysbus.eu\/?p=26048","title":{"rendered":"Zukunftsf\u00e4hige Integration, zukunftsf\u00e4higes Unternehmen"},"content":{"rendered":"\n<p>Autor\/Redakteur: <a href=\"https:\/\/www.softwareag.com\/de_de\/company\/leadership\/dr_stefan_sigg.html\">Dr. Stefan Sigg, CPO der Software AG<\/a>\/gg<\/p>\n\n\n\n<p>Ob und wie innovativ Unternehmen sind, h\u00e4ngt heute entscheidend davon ab, wie sicher ihre Integrationssysteme (Integration Platform-as-a-Service \/ iPaaS) funktionieren, wie agil diese arbeiten und vor allem, inwiefern sie KI einbinden. Ein Systemausfall kann fatale Folgen nach sich ziehen, sowohl f\u00fcr die Ums\u00e4tze als auch f\u00fcr die Reputation des Unternehmens. Unternehmen sollten daher bei der Auswahl einer zukunftsf\u00e4higen Integrationsplattform genau hinsehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"707\" src=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Stefan-Sigg-002-1024x707.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-25089\" srcset=\"https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Stefan-Sigg-002-1024x707.webp 1024w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Stefan-Sigg-002-300x207.webp 300w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Stefan-Sigg-002-768x531.webp 768w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Stefan-Sigg-002-392x272.webp 392w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Stefan-Sigg-002-130x90.webp 130w, https:\/\/www.sysbus.eu\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Stefan-Sigg-002.webp 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Quelle: Software AG<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Unternehmen arbeiten h\u00e4ufig mit zahlreichen unterschiedlichen Plattformen, um ihren Integrationsbedarf zu decken. Oft entsteht dadurch jedoch genau das Gegenteil von dem, was eigentlich bezweckt wird: Anstelle einer \u00fcbersichtlichen L\u00f6sung k\u00e4mpfen CIOs mit einem regelrechten Dschungel aus Integrationsplattformen, die \u00fcber hybride und multiple Clouds sowie geografische Grenzen hinweg verteilt sind. Das Konnektivit\u00e4ts-Chaos ist perfekt. Was kann hier Abhilfe schaffen? Ben\u00f6tigt wird eine Integrationsplattform, die alle Anforderungen unter ein Dach bringt: Applikationen, Daten, APIs und B2B-Integrationen in einem einheitlichen Control Panel, das zentral gehostet in der Cloud l\u00e4uft. Die verschiedenen Integration Engines (Runtimes) laufen hingegen dezentral dort, wo sich die Daten beziehungsweise Applikationen befinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn: Wenn Integrationssysteme nicht ordnungsgem\u00e4\u00df funktionieren, k\u00f6nnen die Folgen verheerend sein. Die durchschnittlichen Kosten f\u00fcr Ausfallzeiten in verschiedenen Branchen werden auf etwa 5.600 US-Dollar pro Minute gesch\u00e4tzt und k\u00f6nnen in bestimmten F\u00e4llen bis zu 9.000 US-Dollar erreichen. Dies f\u00fchrt zu enormen finanziellen Einbu\u00dfen. Ein Beispiel ist die Fertigungsindustrie, die mit ihrem umfangreichen Netzwerk von Lieferanten, das mehrere L\u00e4nder umspannt, einer Vielzahl von Risiken und Unsicherheiten ausgesetzt ist. Probleme an H\u00e4fen, geopolitische Spannungen und andere Faktoren k\u00f6nnen leicht die Lieferketten st\u00f6ren. In solchen F\u00e4llen kann ein Zusammenbruch der Integration schwerwiegende Folgen haben, darunter Umsatzverluste und Rufsch\u00e4digung. Die Auswirkungen des Scheiterns der Integration auf die Betriebsabl\u00e4ufe der Fertigungsindustrie sind unbestreitbar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine zukunftsf\u00e4hige Integrations-Plattform braucht KI<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nun gilt es aber noch einen Schritt weiterzugehen: Die heute und in Zukunft gefragten vernetzten Erfahrungen beruhen auf integrierten Anwendungen und Daten. Erst so entstehen Kundenerlebnisse, die einen Mehrwert f\u00fcrs Gesch\u00e4ft bieten. K\u00fcnstliche Intelligenz spielt dabei eine zentrale Rolle. Denn \u00fcber eine differenzierte, umfassende, KI-gest\u00fctzte Integrationsplattform k\u00f6nnen mehrere Integrationsmuster zusammengef\u00fchrt werden. Das ist die ideale Ausgangslage, um Transformation voranzutreiben und den Wert von Daten zu nutzen \u2013 produktiver und effizienter denn je. Unternehmen k\u00f6nnen so neue Produkte auf den Markt bringen, neue Einnahmequellen erschlie\u00dfen und auf neuen M\u00e4rkten konkurrieren, ohne ihren Technologie-Stack im gro\u00dfen Stil ver\u00e4ndern zu m\u00fcssen. Und: Eine einheitliche Integrationsplattform bildet die Basis f\u00fcr eine bessere Zusammenarbeit der Teams. Anwendungen und Services lassen sich so als APIs in einem Arbeitsgang bereitstellen. Mithilfe von Generativer KI gelingt es zudem, Workflows zu automatisieren und zentral zu verwalten \u2013 ohne Schatten-IT zu generieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sechs wichtige Funktionsweisen f\u00fcr die Auswahl der richtigen KI-gest\u00fctzten Integrationsplattform<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Konzept und Ansatz: Die Integrations-Plattform sollte mehr als nur ein B\u00fcndel von Funktionen sein, sondern verschiedene Tools und isolierte Umgebungen in einer einheitlichen L\u00f6sung zusammenf\u00fchren.<\/li>\n\n\n\n<li>Zentrale Steuerung und verteilte Ausf\u00fchrung: Eine zentrale Steuerungsebene, die eine einheitliche Sicht auf die Verwaltung und das Monitoring der Integrationsaktivit\u00e4ten bietet, sollte inbegriffen sein. Andererseits sollte die Ausf\u00fchrung verteilt erfolgen, so dass die Integrationen dort stattfinden k\u00f6nnen, wo sie ben\u00f6tigt werden. Das garantiert Skalierbarkeit und Flexibilit\u00e4t.<\/li>\n\n\n\n<li>\u00dcberbr\u00fcckung der Kluft zwischen operativer und analytischer Datenwelt: Eine zukunftsorientierte Integrationsplattform sollte die operative und analytische Ebene zusammenbringen. So entsteht eine ganzheitliche Sicht auf Daten, und eine fundiertere Entscheidungsfindung wird m\u00f6glich.<\/li>\n\n\n\n<li>Konsolidierung von Integrationstechnologien und -anbietern: Eine gute Integrations-Plattform ist eine zentrale Anlaufstelle f\u00fcr verschiedene Integrationsanforderungen und macht die Verwaltung separater Anbieter \u00fcberfl\u00fcssig. Das vereinfacht die IT-Landschaft und bietet eine schlanke und koh\u00e4rente Erfahrung.<\/li>\n\n\n\n<li>Konversationsf\u00e4hige Benutzeroberfl\u00e4che und -erfahrung: Bei der Auswahl gilt es auch auf eine Benutzeroberfl\u00e4che zu achten, mit der sich Integration einfach und intuitiv gestalten l\u00e4sst. Dank Generativer KI k\u00f6nnen Nutzer \u00fcber konversationelle Schnittstellen mit dem System interagieren. So sinkt der manuelle Aufwand f\u00fcrs Coding, das System bleibt trotz Komplexit\u00e4t nutzerfreundlich und intuitiv bedienbar.<\/li>\n\n\n\n<li>Governance: Die externe Regulierung und interne Dezentralisierung von Integrationen erfordern Leitplanken. Ein gutes iPaaS leistet das. Mit zentraler Kontrolle und verteilter Ausf\u00fchrung k\u00f6nnen Integrationen \u00fcberall sicher und zuverl\u00e4ssig ausgef\u00fchrt werden. Zudem bietet ein einheitlicher \u00dcberblick zu verteilten Integrationen End-to-End-Transparenz \u00fcber alle Transaktionen. Nicht zuletzt vereinfacht eine einheitliche Benutzeroberfl\u00e4che f\u00fcr alle iPaaS-Komponenten das Monitoring und die Einhaltung von Vorschriften.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><strong>Fazit: Von Agilit\u00e4t und Produktivit\u00e4t profitieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Klassische Integrations-Plattformen haben ihre Grenzen. Entweder wird die Leistung zugunsten der Benutzerfreundlichkeit geopfert, oder sie sind nicht robust genug, um gesch\u00e4ftskritische Integrationen \u00fcber geografische Grenzen, IT-Umgebungen und komplexe Unternehmens\u00f6kosysteme hinweg zu skalieren. Um dem entgegenzuwirken, nutzen Unternehmen mehrere Plattformen, oft mit doppelten Integrationen. Eine zukunftsf\u00e4hige Integrations-Plattform hingegen kombiniert Agilit\u00e4t, Produktivit\u00e4t und Governance und wird so k\u00fcnftigen Gesch\u00e4ftsanforderungen gerecht. Damit Unternehmen ihre s\u00e4mtlichen Daten \u2013 vergangene, gegenw\u00e4rtige und zuk\u00fcnftige \u2013 nutzen k\u00f6nnen, m\u00fcssen einfache Verbindungen von Anwendungen zu Datenanalysen und von Mainframes zur Cloud geschaffen werden. Nur so k\u00f6nnen Unternehmen produktiv und transparent arbeiten und mehr Wert aus ihren Investitionen in Datenplattformen ziehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob und wie innovativ Unternehmen sind, h\u00e4ngt heute entscheidend davon ab, wie sicher ihre Integrationssysteme (Integration Platform-as-a-Service \/ iPaaS) funktionieren, wie agil diese arbeiten und vor allem, inwiefern sie KI einbinden. Ein Systemausfall kann fatale Folgen nach sich ziehen, sowohl f\u00fcr die Ums\u00e4tze als auch f\u00fcr die Reputation des Unternehmens. 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